Donnerstag, 26. Mai 2016
Missbrauch regulieren? Per Tarifvertrag zum equal pay? Oder Leiharbeits-Tarifverträge ersatzlos kündigen?
Alle DGB-Gewerkschaften bejubeln (realpolitisch vor dem Hintergrund
des Koalitionsvertrages) die am 10.5. erreichte Einigung im
Koalitionsausschuss zum Gesetz zur Regulierung von Zeitarbeit und
Werkverträgen. Bei Betroffenen sowie kritischen GewerkschafterInnen
herrscht hingegen Kritik - wie bereits seit der gewerkschaftlichen
Anerkennung des Sklavenhandels und den Tarifverträgen damit.
Dennoch begnügt sich nicht nur die IG-Metall mit ihrer Rolle als
Tarifpartner... Tarifverträge zur Leiharbeit werden aber nicht umsonst
seit Jahren als Teil des Übels "Sklavenhandel" betrachtet. Zuletzt
2013 gab es eine - erfolglose - Kampagne: "Equal Pay durchsetzen statt
Lohndumping tarifieren – Nein zum DGB Tarifvertrag in der Zeitarbeit!"
Doch in 2016 bietet sich eine neue Gelegenheit: Die DGB-Tarife in der
Leiharbeit sind zum 31.12. 2016 und ab dem 30. Juni kündbar! Und es
gibt bereits eine erste Initiative des Aktionsbündnisses
Sozialproteste... Mag Wompel fragt in dem Diskussionsbeitrag vom
24.5.2016: Wer macht mit beim neuen Anlauf für eine Kampagne gegen
Sklavenhandel mit Tarif?
http://www.labournet.de/?p=98661
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