Dienstag, 13. November 2018

Ergreifen wir die Lehren des Proletariats, verstärken wir unsere Anstrengungen für die Rekonstitution der KPD

Zum Wochenanfang teilen wir einen Beitrag zum 100. Jahrestag der Novemberrevolution von der Redaktion des Klassenstandpunkts.

Dieses Jahr ist das 100. Jubiläum einer der bedeutendsten Erfahrungen in der Geschichte des Proletariats in Deutschland – der Novemberrevolution. Einer der wenigen Momente in der Geschichte dieses Landes, in dem die Arbeiterklasse nach der Macht griff um dem ausbeuterischen und unterdrückendem System, dem Imperialismus, ein Ende zu bereiten. In den Wogen des 1. Weltkrieges, in dem der Imperialismus zum ersten Mal in vollem Ausmaße seine menschenfressende und zerstörerische Fratze zeigte und unter dem Proletariat einen gigantischen Brudermord anrichtete, erhob sich die Arbeiterklasse in Deutschland um dem Morden ein Ende zu bereiten. Angespornt von der Machtergreifung des Proletariats im zaristischen Russland bei der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution versuchte sie es den russischen Brüdern und Schwestern in den Sowjets nachzutun. Die Imperialisten zitterten und die deutschen Revisionisten – die mit ihrer Zustimmung zu dem großen Gemetzel 1914 ihren Verrat am Proletariat endgültig besiegelt hatten – mussten vielfältige Intrigen spinnen, um die Kämpfenden wieder in ruhige Bahnen zu lenken. Die Novemberrevolution war letzten Endes keine siegreiche Schlacht für das Proletariat in Deutschland auf dem Weg des Sozialismus mit dem leuchtenden Kommunismus als Ziel. Doch die die heldenhaften Kämpfer des Proletariats sind unauslöschlicher Teil der revolutionären Geschichte unserer Klasse, sie halten die Parole hoch: Die Rebellion ist gerechtfertigt! Jetzt da sich dieses große historische Ereignis zum 100. Mal jährt stürzen sich neben den Revisionisten aller Schattierungen auch bürgerliche Historiker, Liberale und sogar Anarchisten auf diesen Teil unserer Geschichte. Aus diesem Grund ist es notwendig die Prinzipien, die durch die Novemberrevolution wieder bestätigt wurden hochzuhalten, zu verteidigen und anzuwenden, um im Kampf der proletarischen Revolutionäre in diesem Land heute den Erfordernissen der Revolution zu entsprechen.
Als die Matrosen vor 100 Jahren in der Nacht vom 29. Oktober ihren Aufstand vor Wilhelmshaven begannen, waren sie einige Dutzend und ihre Aktion blieb ohne unmittelbaren Erfolg. Doch der Funke ihres Heldenmuts entzündete einen Steppenbrand, der sich in ganz Deutschland ausbreitete. Wenige Tage später bildete sich der erste Soldatenrat in Kiel und 40.000 Arbeiter, Matrosen und Soldaten nahmen sich die Stadt. In Bremen, Hamburg, Leipzig, Chemnitz, München und Gotha gründeten die Arbeiter und Soldaten Räterepubliken, die allerdings alle der Reaktion nicht widerstehen konnten. Denn auch wenn es den Massen nicht an Kampfgeist und durch den tobenden Weltkrieg auch nicht an Waffen mangelte so fehlte es dem Proletariat doch einer entscheidenden Sache, um tatsächlich in der Lage zu sein in Deutschland seine Diktatur zu errichten und das ist die Führung. Führung in Form seiner organisierten Vorhut, der Kommunistischen Partei. Bei der Auswertung der Pariser Kommune sagten Marx und Engels:
„In seinem Kampf gegen die kollektive Macht der besitzenden Klassen kann das Proletariat nur dann als Klasse handeln, wenn es sich selbst als besondere politische Partei im Gegensatz zu allen alten, von den besitzenden Klassen gebildeten Parteien konstituiert.“1
Die Erfahrungen der Pariser Kommune und ihre ewigen Prinzipien überschneiden sich vor allem in diesem Punkt mit denen Novemberrevolution in Deutschland. Jedoch war die Situation eine andere, die Erfahrungen der Pariser Kommune lagen bereits über 50 Jahre zurück und wurden in der Oktoberrevolution gerade erst erfolgreich angewandt. Durch den 1. Weltkrieg entstand nicht nur in Russland und Deutschland eine revolutionäre Situation, auch in anderen Ländern war das der Fall. Doch die meisten Parteien der II. Internationale waren, wie auch in Deutschland, trotz des Kampfes der Linken innerhalb der Internationalen Kommunistischen Bewegung dagegen, vor allem verkörpert durch den großen Lenin, zu revisionistischen und sozialchauvinistischen Parteien verkommen. Und so war die Führung der Arbeiterklasse zur Eroberung der Macht auch in Deutschland in diesem Moment nicht existent. Die SPD hatte in diesem Moment noch einen großen Einfluss auf die Massen der Arbeiterklasse und war total degeneriert. Dadurch kam es auch zur Abspaltung der USPD, die allerdings eine Mischung aus Bernsteinschen Revisionisten und proletarischen Revolutionären – die durch die Gruppe Internationale repräsentiert wurden – war. Dadurch fehlte es an ideologischer Klarheit, das heißt dem Marxismus und den Beiträgen die Lenin zu dem Zeitpunkt schon vor allem im Kampf gegen Revisionismus gemacht hatte. Auch die Revolutionären Obleute, die zu einem Zeitpunkt Pläne zur Machtergreifung schmiedeten, hatten nicht die Funktion einer anerkannten Vorhut der Arbeiterklasse und verblieben in der USPD. Die Kommunistische Partei Deutschlands wurde erst am 1. Januar 1919 durch Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg gegründet. Und auch dann war sie in den kurz danach ausbrechenden Januarkämpfen noch eine viel zu junge Kraft, die sich die Anerkennung durch die Arbeiterklasse erst noch erkämpfen musste. Der Kampf der Bolschewiki für eine klandestine Partei in Russland hatte noch keinen Widerhall in Deutschland gefunden und so war der Legalismus noch eine weit verbreitete Erscheinung.
Der Einfluss der sozialchauvinistischen SPD kam auch in der Zusammensetzung der neugegründeten Räte zum Ausdruck. In vielen, wenn auch lange nicht in allen, hielt die SPD die Mehrheit. Es macht dies die Bedeutung des Kampfes gegen den Revisionismus – der zur sozialchauvinistischen Degenerierung der SPD führte – eine der wichtigsten Aufgaben der proletarischen Revolutionäre ist. Der Revisionismus ist die Bourgeoisie in den Reihen der Arbeiterklasse, darum ist er die Hauptgefahr für die proletarische Revolution, da er sie Abwege führt während er versucht seine revolutionäre Maske zu wahren. Wird der Revisionismus nicht permanent vor den Massen in Theorie und Praxis entlarvt besteht die Gefahr, dass er Einfluss auf die Massen gewinnt oder behält. So war es möglich, dass in der Novemberrevolution solcher Abschaum wie Ebert, Scheidemann und Noske großen Einfluss in den Räten hatten. Ausgerechnet Noske der im Januar 1919 unter seinem berüchtigten Ausspruch „Meinetwegen, einer muss der Bluthund werden. Ich scheue die Verantwortung nicht.“, Aufständische in Berlin niedermetzeln und das Verfahren gegen die Mörder von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg einstellen ließ.
Nach der Pariser Kommune kamen Marx und Engels auch zu der Erkenntnis:
„Die Arbeiterklasse kann nicht die fertige Staatsmaschinerie einfach in Besitz nehmen und diese für ihre eignen Zwecke in Bewegung setzen.“2
Im laufe der Novemberrevolution machten die Aufständischen den Fehler den Apparat des deutschen Staates nicht zu zerschlagen. Zwar musste im Verlauf der Kaiser abdanken, doch die ganze Maschinerie die den Staat am leben hält, das Heer deutscher Beamter konnte fast ungestört weiter arbeiten. Das nutzte die Bourgeoisie, um darauf hin zu arbeiten die SPD als neuen regierenden Kettenhund zu etablieren. Die Beamten arbeiteten darum der SPD zu und sabotierten die Räte mit dem Ziel eine parlamentarische Demokratie zu errichten und den Aufständischen ihre erkämpften Erfolge wieder zu nehmen. Heute weiß das internationale Proletariat besser denn je, um das Neue aufzubauen muss das Alte zerstört werden. Das Neue kann nicht als Komplement zum Alten bestehen. Als Lenin die Botschaft von der aufkeimenden Rätemacht in Deutschland vernahm war er voller Begeisterung. Nach der Niederlage der Novemberrevolution analysierte er aber auch die Probleme, mit denen die Kommunisten damals zu kämpfen hatten:
„Soweit ich es beurteilen kann, ist die Lage der Kommunistischen Partei in Deutschland besonders schwierig. Das ist begreiflich.
Erstens, und das ist die Hauptsache, hat die internationale Lage Deutschlands seit Ende 1918 seine innere revolutionäre Krise außerordentlich rasch und jäh zugespitzt und die Vorhut des Proletariats zur sofortigen Eroberung der Macht gedrängt. Gleichzeitig hat sich die ausgezeichnet bewaffnete und organisierte, durch die „russische Erfahrung" gewitzigte deutsche wie auch die ganze internationale Bourgeoisie mit tollem Haß auf das revolutionäre Proletariat Deutschlands gestürzt. […] Eine wirklich revolutionäre Partei hatten die deutschen Arbeiter im Augenblick der Krise nicht, infolge der zu spät vorgenommenen Spaltung, infolge des Drucks der verfluchten Tradition der „Einheit" mit der korrupten (die Scheidemann, Legien, David und Co.) und charakterlosen (die Kautsky, Hilferding und Co.) Bande der Lakaien des Kapitals.“3
Entsprechend all dem waren die proletarischen Revolutionäre nicht vorbereitet auf die spontane bewaffnete Erhebung der Massen. Dies ist eine wichtige Erfahrung der proletarischen Revolutionäre in Deutschland heute. Denn es reicht nicht zu sagen, dass man sich erst in dem Moment darauf vorbereiten muss in dem die großen Massenkämpfe beginnen, wie einige Revisionisten hierzulande es auch immer noch behaupten. Man darf nicht erst damit beginnen eine klandestine Partei aufzubauen wenn der bewaffnete Kampf entfacht wird, sondern man muss sich und ihn vorbereiten. Wie Marx sagte spielt man nicht mit dem Aufstand, das heißt man muss ihn ernst nehmen und wie tut man das besser, als Revolutionäre und die Massen darauf ideologisch, politisch und organisatorisch vorzubereiten. Ansonsten überflügeln die Entwicklungen des Klassenkampfes früher oder später die subjektiven Kräfte der proletarischen Revolutionäre.
Nun hat das internationale Proletariat heute einen noch reichhaltigeren Erfahrungsschatz als 1918. Wir sind bewaffnet mit der Ideologie des Marxismus-Leninismus-Maoismus, hauptsächlich Maoismus und den universell gültigen Beiträgen des Vorsitzenden Gonzalo, das heißt Gonzalo Denken. Wir haben als Bestandteil davon die allgemeingültige Militärtheorie des Proletariats, den Volkskrieg. Natürlich können den Revolutionären und Massen der von 1918 nicht vorwerfen diese Mittel nicht gehabt zu haben, aber die Lehren die wir aus der Novemberrevolution ziehen können, die Prinzipien die sich damals bestätigt haben wurden immer und immer wieder bestätigt. So haben wir heute eine fortschrittlichere ideologische Grundlage als je zuvor. Es kommt darauf an diese hochzuhalten, zu verteidigen und anzuwenden, vor allem anzuwenden. So können die proletarischen Revolutionäre in Deutschland auf einer korrekten politischen Linie die organisatorischen Grundlagen für die organisierte Vorhut der Arbeiterklasse schaffen, für die Rekonstitution der Kommunistischen Partei Deutschlands. Darum muss heute alle Arbeit der proletarischen Revolutionäre in der BRD im engen Schulterschluss mit der Internationalen Kommunistischen Bewegung – den proletarischen Internationalismus stets hochhaltend – darauf ausgerichtet sein. Davon zu reden erst die Massen zu gewinnen und die Partei an die zweite Stelle zu schieben stellt die Sache auf den Kopf und führt am Ende zu revisionistischen Standpunkten á la Quantität vor Qualität. Dann würden wir Gefahr laufen Sumpfbewohner zu werden – um Lenin zu paraphrasieren. Darum ist der 100. Jahrestag der Novemberrevolution ein Grund mehr die Parole zu erheben: Für die Rekonstitution der Kommunistischen Partei Deutschlands!
Die Rebellion ist gerechtfertigt!
Ruhm den gefallenen Helden, es lebe die Revolution!
Redaktion des Klassenstandpunktes
November 2018
Fussnoten:
1 Marx und Engels, „Resolutionen des allgemeinen Kongresses zu Haag vom 2. bis 7. September 1872“, 1872
2 Marx, „Der Bürgerkrieg in Frankreich“, 1871
3 Lenin, „Brief an die deutschen Kommunisten“, 1921

Freiberger Pilsener


Am 11. August 1850 wurde der „Commun-Brauhof zu Freiberg“ von der Freiberger Braugenossenschaft eröffnet. Das Freiberger Brauhaus braute 1863 als erste Brauerei in Sachsen unter der Bezeichnung „Freiberger Böhmisch“ ein Bier nach Pilsner Art, sie firmierte 1898 zur „Bürgerlichen Brauhaus Freiberg AG“ um, einer der ersten Aktiengesellschaften Deutschlands.
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Nach dem Zweiten Weltkrieg lag Freiberg in der Sowjetischen Besatzungszone, später der DDR. Die Brauerei verlor 1946 ihr Rechtsstatus als Aktiengesellschaft[1]; 1948 wurde sie zum Volkseigenen Betrieb (die Besitzer wurden enteignet) und später in das „VEB Getränkekombinat Karl-Marx-Stadt“ eingegliedert.
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Nach dem Ende der DDR wurde der Betrieb von der Eichbaum-Brauereien AG (Mannheim) übernommen und ging 2000 in der Actris AG des SAP-Gründers Dietmar Hopp auf. In dieser Zeit entstanden auch neue Betriebsanlagen am nördlichen Stadtrand, und das alte Firmengelände am Stadtring wurde aufgegeben, nur die Brauereigaststätte blieb erhalten.
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Im Mai 2006 wurde das Unternehmen rückwirkend zum 1. Januar 2006 an die Radeberger Gruppe verkauft, der zu diesem Zeitpunkt schon drei sächsische Brauereien gehörten. 2006 produzierte Freiberger erstmals mehr als eine Million Hektoliter in einem Jahr. (via #Wikipedia)
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#Danke an #KosttheOst (www.kost-the-ost.de) für die Erlaubnis das Etikett nutzen zu dürfen.
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#Freiberger#Freiberg #Pilsner #Bier #Beer #Brauhaus #VEB#Getränkekombinat #KarlMarxStadt #Brauerei #DDR #GDR #Etikett #label#Ostalgie #EastGermany #Vintage #vintagead

"Todesmarsch" - Videopremiere!


Ob die Menschheit jemals bergreifen wird, dass Hass, Ausgrenzung und Gewalt niemals ernsthafte Lösungen sein können und dürfen? Dass nur gegenseitiges Verständnis, Respekt und Toleranz, die Grundpfeiler für Frieden und Freiheit sind? Wir wissen es nicht. Werden aber niemals bereit sein, die Hoffnung aufzugeben!
Hämatom
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"Todesmarsch" ist Teil des "Bestie der Freiheit" Albums:
►Alle Formate: https://goo.gl/ie1wxm
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"Bestie der Freiheit" Tour - Tickets:
►HÄMATOM Online-Shop: https://goo.gl/uDh2TN
►Eventim: https://goo.gl/bD6ERG
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Video:
https://youtu.be/IYxCt1fkZ3M

Christian Fascism Comes To Brazil: New President Bolsonaro Promises Christian Theocracy

Jair Bolsonaro, Brazil’s new president, is a dangerous Christian fascist who promises to remake Brazil into a Christian theocracy.
Promising to restore law and order and prioritize family values, Christian fascist Jair Bolsonaro won 55.2% of votes cast, making him the next president of Latin America’s largest nation and the world’s fourth-largest democracy.
Before his election Bolsonaro was a seven-term congressman with a reputation for making  racist, misogynist, and homophobic statements while maintaining close ties with and the support of powerful religious conservatives.
Vox reports Bolsonaro summed up his far-right presidential campaign with the slogan:
Brazil before everything, and God above all.
More important, in a campaign speech delivered last year, Bolsonaro signaled his intention to promote Christian theocracy for Brazil, declaring:
God above everything. There is no such thing as this secular state. The state is Christian and the minority will have to change, if they can. The minorities will have to adapt to the position of the majority.
After his victory, Bolsonaro told his jubilant supporters that he was “going to change the destiny of Brazil,” declaring:
We cannot continue flirting with socialism, communism, populism and leftist extremism … We are going to change the destiny of Brazil.
In his acceptance speech, Bolsonaro promised to govern according to the Bible…
The Christian “family values” Bolsonaro hopes to defend as Brazil’s new president include homophobia and misogyny. For example, on gays he said:
If your son begins to act like this, sort of gay, he deserves a smack and he’ll change his behavior.
I’m not going to combat or discriminate, but if I see two men kissing on the street, I’m going to hit them.
I would be unable to love a gay son. I won’t be a hypocrite here: I would prefer that my son die in an accident rather than appear with a [gay] moustache. For me, he would be dead.
Concerning women he said:
I have five children. Four were boys, on the fifth I got weak and had a daughter.
I never beat my ex-wife. But I thought of shooting her various times.
I would never rape you (female politician) because you don’t deserve it.
In addition to endorsing homophobia and misogyny, Bolsonaro has also endorsed racism and the torture and murder of political opponents. And the Christians love him for it.
Bottom line: Brazil’s new president, Jair Bolsonaro, is a dangerous Christian fascist who promises to remake Brazil into a Christian theocracy.

Christian Fascism Comes To Brazil: New President Bolsonaro Promises Christian Theocracy (Image via Twitter)
Christian Fascism Comes To Brazil: New President Bolsonaro Promises Christian Theocracy (Image via Twitter)
https://www.patheos.com/blogs/progressivesecularhumanist/2018/10/christian-fascism-comes-to-brazil-new-president-bolsonaro-promises-christian-theocracy/?utm_medium=social&utm_source=share_bar&fbclid=IwAR3fiIhcetEmp4Z_PXHCkUlFyl_pK5J_V4NvJf3fiAx12ha43JLVfS6sfIo#jxEX8ZChQClMfdM0.01

Leaked Memo from Trump/Pence Regime “Redefines” Transgender People Out of Existence


 | Revolution Newspaper | revcom.us

In the United States today, the roughly 1.5 million transgender people are subjected to staggering levels of discrimination, harassment, violence, and outright murder.
2015 survey of 27,715 transgender people showed that:
  • Thirty percent of those working had been fired, lost a promotion, or experienced other workplace discrimination because they were transgender. Unemployment among trans people is 15 percent, triple the national rate. Twenty-nine percent live in poverty, two-and-a-half times the national rate. Nearly one-third have experienced homelessness.
  • Fifty-four percent of those who were out as transgender in school were verbally harassed (often by teachers or staff), 24 percent were physically attacked, and 13 percent were sexually assaulted. Seventeen percent left school before graduating because of mistreatment.
  • Thirty-nine percent experienced “serious psychological distress” in the month before taking the survey, and a stunning 40 percent have attempted suicide at some point in their life—nearly nine times the national rate.
And:
  • At least 25 transgender people—mainly women of color—were murdered in 2017, according to the New York Times. And trans people widely report that it is part of “normal life” to be threatened with violence—or outright physically assaulted—while in public places.
Now, in an ominous development, on October 21, the New York Timesreported on an internal Department of Health and Human Services (DHHS) memo that aims to strip transgender people of the minimal protections against discrimination that currently exist under federal law. This means that much of the above will now be considered legally “legitimate.” (DHHS is working to have this view adopted by the departments of Justice, Education, and Labor as well.)
The memo aims to do this by defining transgender people out of legal existence. It declares that “gender” means “The sex listed on a person’s birth certificate ... unless rebutted by reliable genetic evidence”—in other words, by whether an infant has male or female genitalia at birth.1
But transgender people do not identify as the gender that they are assigned.2Often from a very early age, transgender folk think of themselves and seek to act and live as a different gender (or as no fixed/rigid gender), and find it crushing and suffocating to try to conform to their biologically assigned sex. In the face of the vicious discrimination, ridicule, and violence, which the statistics at the start of this article only begin to hint at, transgender people struggle to live, dress, and act as the gender they feel corresponds to who they really are, and often seek to transition to the gender they identify with through surgery and/or hormone treatments.
But the language of the new DHHS memo will make them legally nonexistentand unprotected by laws barring discrimination based on sex (like Title IX, which prohibits sex discrimination in schools). In doing so, it will give free rein to the institutional discrimination and bigotry that is already rampant.
But more than that, the Trump/Pence regime is trying to stamp the very lives and existence of trans people with the label: INVALID. It is trying to give a legal and scientific veneer to the idea that there is no such thing as transgender people, which really amounts to saying that transgender people are “unnatural” and “an aberration.” This flies in the face of the reality that not all humans fall into the binary categories of male and female, that there is a significant portion of people for whom this is not the case, and there is nothing “unnatural” about this whatsoever—nor do such people deserve the condemnation, stigmatization, humiliation, and outright legal discrimination that the government seems to be considering putting into effect.
In this way, the regime is basically codifying (embedding in the legal structures) and legitimizing the religious fanaticism of Christian fascists (like Vice President Mike Pence) who are at the core of the regime, who are driving to reorganize society on the basis of biblical law, and who want to revive Dark Ages views and treatment of LGBTQ people as a key part of that.
The stunningly ignorant and reactionary views of these forces were highlighted in a September 18 Christian Broadcasting Network (CBN) article on some modest legal steps to respect transgender people in New York City. (CBN is a “news” network founded and run by Pat Robertson, a leading Christian fascist who once claimed on CBN that “people in the gay community” try to transmit HIV/AIDS to other people: “[T]hey’ll have a ring, and you shake hands and the ring’s got a little thing where you cut your finger.... It’s ...the equivalent of murder.”)
This CBN article stated that trans people are part of an “agenda ... to erase gender distinctions to confuse the clear distinction that our Creator has given us between man and woman.” They declare transgender “a mental disorder.” They see themselves as waging “a war” against this: “Christians are becoming bold and are taking a stand. ‘There’s a big war going on up here,’ said [a Christian activist]. ‘We’re very upset. The rise is happening.’”
Seen from this perspective, the DHHS memo is not just a continuation, or even just an escalation, of the rampant dehumanization and discrimination that LGBTQ people have faced in the U.S. for decades and centuries. It is in fact a major step towards unleashing an all-out assault on the humanity and even the existence of gender non-conforming people—not just by “legal definition,” but in life-and-death terms.

1. In about one percent of births, both male and female genitalia are present, and doctors and/or parents are now compelled to “decide” which sex the child will be; sometimes surgery has to be done on the infant to make that sex assignment work. [back]
2. Whether people experience this conflict with their birth-assigned sex for physiological or psychological or social reasons, or some combination, is not settled. But what is settled is that tens of millions of people in the world do not fall neatly into these binary gender categories, and that trying to live as their assigned gender is a source of tremendous pain and misery. [back]

Lafını Esirgemeyenler / Müfit Can Saçıntı / Tek Kişilik Oyun

Mandıra Filozofu ve Yaşamak Güzel Şey filmleriyle tanınan Müfit Can Saçıntı’yı sahnede canlı olarak izleme şansını kaçırmayın. Müfit Can Saçıntı konuk oyuncuların bulunduğu videoları da kullanarak, benzerine daha önce pek rastlanmamış tek kişilik bir gösteriye imza atıyor.
Şaşırtırken güldürüyor, güldürürken düşündürüyor. Lafını Esirgemeyen söz ve hiciv ustalarının anlatıldığı oyun 8 Aralık 2018 tarihinde Hanau’da. Biletlerinizi şimdiden ayırtmayı unutmayın.
Tarih: 8 Aralık 2018 - Cumartesi
Saat: 19;00
Yer: Kulturhalle Steinheim ( Hanau )
Adres: Ludwigstrasse 67, 63456 Hanau
Bilet Rezervasyon: 0176 34636071
Mail: hanau@didf.de

SA, 8. DEZ UM 19:00

Derbys und David-Goliath-Partien


Christoph Ruf philosophiert darüber, wie man die Liga und Pokalwettbewerbe spannender machen könnte


Wahrscheinlich ist es eine gute Idee, einen längeren Text so anfangen zu lassen wie einen Fernsehkrimi. Es muss gleich etwas passieren: Schüsse, Tote, Verfolgungsjagden, so was. Deswegen hier gleich mal ein paar Fußballknaller: Leipzig kontra Wolfsburg, HSV kontra Nürnberg, Heidenheim kontra Leverkusen, Kiel kontra Augsburg.
Okay, ich höre schon auf, es ist schließlich nicht gut, wenn der morgendliche Puls gleich in astronomische Höhen schnellt. Aber es gibt auch keinen Grund zur Aufregung. Denn das, was ich Ihnen gerade vors Frühstücksbrötchen geknallt habe, waren vier der acht Pokal-Achtelfinalpartien, die der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am vergangenen Donnerstag genau terminiert hat.
Wenn Sie die Aussicht auf den 5. und 6. Februar auch nicht so recht zu elektrisieren vermag, dann sind Sie wahrscheinlich nicht alleine. Auch in der Bundesliga sind Sie das nicht. Vorausgesetzt, Sie schlafen nicht in Bettwäsche des FC Augsburg, dürfte es Ihnen egal sein, wie dessen Heimspiel gegen Frankfurt verläuft. Und für die Gefühle, die die Aussicht auf Wolfsburg gegen Leverkusen in einem weckt, findet sich auch unter 1000 Adjektiven nichts, das passt.
Falls Sie am vergangenen Wochenende etwas anderes zu tun hatten, als sich lange mit der Partie Hoffenheim gegen Augsburg oder Düsseldorf gegen Hertha zu befassen, könnte ich das verstehen. Und das sind nur zwei der neun Bundesligabegegnungen, die an diesem Spieltag immerhin noch Dortmund gegen Bayern zu bieten hatte. Um dieses Paarung zu sehen, wird man nun allerdings wieder ein halbes Jahr warten müssen. Einen Krimi mit dieser Dramaturgie würde niemand anschauen. Die Fußball-Bundesliga hat zwar immer noch viele Millionen Zuschauer. Doch ich fürchte, das hat viel mit der Macht der Gewohnheit zu tun. Den Sonntagskrimi schalten ja viele auch vor allem deshalb ein, weil es gerade 20.15 Uhr ist.
Dass es eine Übersättigung an den klassischen deutschen Wettbewerben gibt, kann man eigentlich kaum von der Hand weisen, zumal vielerorten die Zuschauerzahlen rückläufig sind. Doch wie man das Ganze in der Breite retten kann, wird nicht debattiert. Stattdessen gibt es eine offenbar vor allem im Geheimen geführte Debatte über die baldige Einrichtung einer sogenannten Super League, in der dann die Reichen und Schönen Europas als »gated community« unter sich bleiben dürfen.
Dass man mittlerweile weiß, wie konkret diese Planungen waren, hat man der Recherchearbeit des »Football leaks«-Teams zu verdanken, nebst vielen erschreckenden Erkenntnissen über die Machenschaften der großen Player im europäischen und weltweiten Fußball. Dass Gianni Infantino immer noch Präsident des Fußballweltverbandes FIFA ist, sagt alles. Von oben, so viel steht fest, wird keine Maßnahme kommen, die einen faireren Wettbewerb sicherstellt oder etwa Mainz 05 mehr nutzt als Bayern München. Aber das ist ja kein Grund, nicht selbst einmal ein bisschen herumzuspinnen.
Ich könnte mir vorstellen, dass sowohl die Liga als auch die Pokalwettbewerbe spannend sein könnten, denn es gibt sie ja durchaus, die Spiele, die die Leute elektrisieren. Es sind zum einen die Derbys, zum anderen die David-gegen-Goliath-Partien. Wie wäre es also, wenn man dem Amateurlager einen Modus zugesteht, der dafür sorgt, dass die Kleinen nicht schon im September rausfliegen? Auch im März würden die Leute lieber Rot-Weiß Essen gegen Schalke sehen als Wolfsburg gegen Hoffenheim - nur diesmal im Pokal statt in der Liga. Und überhaupt: Braucht es die Bundesliga als bundesweites Dach? Oder sehen die Leute nicht lieber die Derbys? Waldhof gegen Lautern? Dortmund gegen Schalke? Werder gegen HSV? Ich glaube, eine erste Liga, die in vier Staffeln zerfällt - meinetwegen mit Playoffs zur Ermittlung des deutschen Meisters - hätte mehr Fans als das gegenwärtige Modell.
Interessant fand ich allerdings auch fernab von jeder Strukturreform am letzten Wochenende die Partie Freiburg gegen Mainz. Nicht wegen des unterhaltsamen Spiels, sondern wegen dreier Transparente. Die Freiburger Ultras präsentierten »Thanks to John and the football leaks team«, »Freunde des Sports, vereinigt euch« und »Wir holen uns den Fußball zurück«. Offensichtlich gibt es in deutschen Stadien also doch noch Leute, die nach den Football-leaks-Enthüllungen nicht einfach zur Tagesordnung übergehen wollen. Das beredte Schweigen des offiziellen Fußballs hatte das ja eher erahnen lassen.
»Christoph Rufs Buch «Fieberwahn, wie der Fußball seine Basis verkauft» hat bei der Wahl zum «Fußballbuch des Jahres 2018» gerade den zweiten Platz belegt.
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Unsere Toten? – Rundgang über die Kriegsgräber auf dem Nordfriedhof zum 100. Jahrestag des Kriegsendes 1918


Am 11. November 1918 wurde im nordfranzösischen Compiègne der Waffenstillstand zwischen dem Deutschen Reich und den Alliierten unterzeichnet. Damit endete nach über vier Jahren der Erste Weltkrieg. Zurück blieben zerstörte Landschaften in weiten Teilen Europas und Millionen von Toten.
Zum 100. Jahrestag dieses Ereignisses wird am Sonntag, 11. November 2018 um 10 Uhr eine Führung auf dem Nordfriedhof durch den Verein Denk Mal Fort! e.V. angeboten. Der Nordfriedhof (bis 1945: Standortfriedhof) ist die größte Kriegsgräberstätte für die Toten des Ersten Weltkrieges in Dresden. Auf dieser Anlage wurden zwischen 1914 und 1918 über 1.100 Gefallene beerdigt. Die meisten verstarben in den nahegelegenen Lazaretten der Albertstadt. Heute erinnert vor allem der 1920 eingeweihte Ehrenhain für die Regimenter der Dresdner Garnison in der Südostecke des Friedhofes an die damalige Zeit.
Im Rahmen des Rundganges über den Friedhof werden die Geschichte der Anlage sowie Fragen der aktuellen Erinnerungskultur und der künftigen Erhaltung der Anlage thematisiert. Der Eintritt ist frei.
Die Veranstaltung ist Bestandteil des von der Landeshauptstadt Dresden geförderten Projektes „Tote in die Stadt“. Mit dieser Aktion soll an das Ende des Ersten Weltkrieges und die Bedeutung dieses historischen Ereignisses für Dresden erinnert werden.
Foto: Nordfriedhof, Ehrenhain für die Regimenter der Dresdner Garnison, Holger Hase