Dienstag, 22. Januar 2019

Keupstraße ist überall - Her yer Keup Caddesi



Mehr als 250 Menschen beteiligten sich gestern an unserem politischen Spaziergang. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten insbesonders der Initative 'Keupstrasse ist überall' und dem Tribunal 'NSU-Komplex auflösen' für die Unterstützung! Wir werden am Thema "Probsteigasse" dran bleiben und weiter machen, um der Perspektive der Betroffenen Gehör zu verschaffen und Aufklärung einzufordern! 


#keinschlussstrich

Uwe Kalbe über Seehofers hartnäckige Realitätsverweigerung

Höchste Zeit


  • Von Uwe Kalbe
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  • 12.11.2018, 18:14 Uhr
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  • Lesedauer: 2 Min.
    • Horst Seehofer beschäftigt wieder das ganze Land, und diesmal kann man wenigstens hoffen, dass es das letzte Mal ist. Auch wenn er stoisch bei seinem Verkündigungsterminplan bleibt und bis zuletzt versucht, sich wenigstens als Innenminister zu retten: Seehofer hat es nicht mehr in der Hand. Die eigene Partei kann ihn nicht mehr ertragen, und die Große Koalition hat längst die Faxen dicke. Ihr verzweifeltes Bemühen, einen Aufbruch zu inszenieren, scheitert am sichtbarsten an der Personalie Seehofer.
      Doch auch die Kanzlerin hat es nicht mehr in der Hand. Angela Merkel kann schwerlich gerade jetzt die Reißleine ziehen. Sie, die nicht handelte, als Seehofer ihr eine Herrschaft des Unrechts vorwarf, mit Verfassungsklage drohte und die Richtlinienkompetenz streitig machte, kann jetzt nicht wegen seines Zögerns und Zagens ein Fass aufmachen.
      Macht nichts. Denn eigentlich verdient Seehofer die ganze Aufregung nicht. Und die Koalition verdient es nicht, sich mit seinem Opfer reinzuwaschen. Andrea Nahles liest offenbar vom falschen Sprechzettel ab, wenn sie sagt, am CSU-Chef scheitere der Vollzug einer personellen Erneuerung der Koalition. Eine Erneuerung kauft dieser niemand ab, auch personell wäre dafür weit mehr nötig. Den Menschen sind solche Inszenierungen ohnehin allenfalls Grund zu neuem Misstrauen. Ihre Lebensqualität entscheidet am Ende über die Glaubwürdigkeit der Akteure. Also die Realität. Etwas, dem sich nicht nur Horst Seehofer seit langem hartnäckig verweigert. Was nicht heißt, dass er sich ihr nicht endlich stellen sollte.
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Heraus zum Lenin-Liebknecht-Luxemburg-Wochenende 2019!


Heraus zum Lenin-Liebknecht-Luxemburg-Wochenende – Hinein in den roten Jugendblock!
Ruhm und Ehre unseren Gefallenen! 


"Es stirbt allerdings ein jeder, aber der Tod des einen ist gewichtiger als der Tai-Berg, der Tod des anderen hat weniger Gewicht als Schwanenflaum." Stirbt man für die Interessen des Volkes, so ist der Tod gewichtiger als der Tai-Berg; steht man im Sold der Faschisten und stirbt für die Ausbeuter und Unterdrücker des Volkes, so hat der Tod weniger Gewicht als Schwanenflaum. – Mao 

Wladimir Lenin, Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg starben für die Interessen der Arbeiterklasse und der Volksmassen. Ihr Tod ist „gewichtiger als der Tai-Berg“

Im Januar 2019 begehen wir den 100. Jahrestag der Ermordung der Mitbegründer und Führer unserer Partei in Deutschland – Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg – sowie, wie es die von ihnen gegründete KPD wenige Jahre später in die revolutionäre Tradition mit einband, die Ehrung des großen Führers der sozialistischen Oktoberrevolution – Genosse Lenin – der ebenfalls im Januar verstarb. 

Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg waren kommunistische Kämpfer und wichtige Führer unserer Bewegung. Sie opferten ihr Leben im revolutionären Kampf für die Diktatur des Proletariats in Deutschland. Sie stehen für den entschlossenen Einsatz gegen den imperialistischen Krieg und das Ausbeutersystem der Lohnsklaverei. Auf Befehl der SPD-Führung wurden sie nur wenige Tage, nachdem sie ihre wichtigste Handlung – die Gründung der Kommunistischen Partei – vollzogen hatten, durch die Reaktion heimtückisch ermordet. 


Der Bruch mit der Sozialdemokratie, die spätestens mit dem ersten Weltkrieg offen in das Lager der imperialistischen Bourgeoisie gewechselt war, kam in Deutschland zu spät. Die junge Partei des Proletariats war lange nicht so gestählt und kampferprobt wie es die Russische Lenins war. Deswegen scheiterten die revolutionären Kämpfe in Deutschland, so heldenhaft und opferreich sie auch waren, vorerst. 

Doch alle staatlichen Verfolgungen konnten die beiden Zeit ihres Lebens nicht brechen. Sie hielten beim Verrat der Sozialdemokratie standhaft zum Marxismus, zu den unterdrückten Volksmassen und riefen weiter zum Sturz der Herrschaft der Monopolbourgeoisie in Deutschland auf, während sie unbeirrt den proletarischen Internationalismus verteidigten. 

Lenin erklärte „Die großen Revolutionäre wurden zu Lebzeiten von den unterdrückenden Klassen ständig verfolgt … Nach ihrem Tode versucht man, sie in harmlose Götzen zu verwandeln.“. Das ist absolut zutreffend und bestätigt sich heute ein weiteres Mal, mit all den elenden Sozialdemokraten, Reformisten und Revisionisten, die sich mit „Rosa und Karl“ schmücken und ihre Inhalte abstumpfen und entstellen, sie zu zahnlosen, pazifistischen Träumern degradieren. 

Aber Liebknecht und Luxemburg waren revolutionäre Kommunisten, die ihr Leben im Kampf für die KPD, die sozialistische Revolution und die Diktatur des Proletariats gaben! 

„Die proletarische Revolution … ist die Aktion der großen Millionenmasse des Volkes, die berufen ist, die geschichtliche Mission zu erfüllen und die geschichtliche Notwendigkeit in Wirklichkeit umzusetzen…

Der Kampf um den Sozialismus ist der gewaltigste Bürgerkrieg, den die Weltgeschichte gesehen, und die proletarische Revolution muss sich für diesen Bürgerkrieg das nötige Rüstzeug bereiten, sie muss lernen es zu gebrauchen – zu Kämpfen und Siegen …“ 


und „Im Hasse, in der Verleumdung gegen den Spartakusbund vereinigt sich alles, was gegenrevolutionär, volksfeindlich, antisozialistisch, zweideutig, lichtscheu, unklar ist. Dadurch wird bestätigt, dass in ihm das Herz der Revolution pocht, das ihm die Zukunft gehört… Auf, Proletarier! Zum Kampf! Es gilt eine Welt zu erobern und gegen eine Welt anzukämpfen. In diesem letzten Klassenkampf der Weltgeschichte um die höchsten Ziele der Menschheit gilt dem Feinde das Wort: Daumen aufs Auge und Knie auf die Brust!“ - Rosa Luxemburg 

Das ist die Wahrheit. Das ist das Bekenntnis zur revolutionären Gewalt als Geburtshelfer einer neuen Welt. Das sind die Worte und der Geist Rosa Luxemburgs. Und auch Karl Liebknechts berühmtestes Zitat zeigt seinen kämpferischen und entschlossenen Willen zum Sieg des Volkes über seine Unterdrücker: 

„Der Hauptfeind jedes Volkes steht in seinem eigenen Land! Der Hauptfeind des deutschen Volkes steht in Deutschland: der deutsche Imperialismus, die deutsche Kriegspartei, die deutsche Geheimdiplomatie. Diesen Feind im eigenen Lande gilt's für das deutsche Volk zu bekämpfen, zu bekämpfen im politischen Kampf, zusammenwirkend mit dem Proletariat der anderen Länder, dessen Kampf gegen seine heimischen Imperialisten geht. Wir wissen uns eins mit dem deutschen Volk - nichts gemein haben wir mit den deutschen Tirpitzen und Falkenhayns, mit der deutschen Regierung der politischen Unterdrückung, der sozialen Knechtung. Nichts für diese, alles für das deutsche Volk. Alles für das internationale Proletariat, um des deutschen Proletariats, um der getretenen Menschheit willen!“ 

Der Hauptfeind steht also im eigenen Land und heißt heute BRD-Imperialismus. Wir müssen ihn zertrümmern, die Herrschaft des Monopolkapitals brechen und seinen bürgerlichen Klassenstaat zerschlagen. Das und nicht weniger ist der historische Auftrag, den uns Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg hinterlassen haben. Auf Weltebene ist der Hauptfeind der Völker der US-Imperialismus, der die Erde mit seinen ungerechten Kriegen und seinen Völkermorden überzieht und die „internationale imperialistische Völkerzerfleischung“ (Liebknecht) fortsetzt. Auch gegen diesen Feind muss sich die Revolution in jeder Phase richten. Das Vermächtnis der beiden Kommunisten erfüllt sich nur in diesem Kampf. 

Das, was uns die Genossen Liebknecht und Luxemburg auch über ihren Tod hinaus als unschätzbares Instrument der Revolution überließen – die Partei – wurde uns durch Faschismus, Reaktion und vor allem die schwarze Rolle des Revisionismus genommen. Und so stehen wir heute wieder vor einer ähnlichen Situation, das Proletariat und die Volksmassen in Deutschland stehen ohne ihre Kampforganisation, die Kommunistische Partei, da, während sich die gesellschaftlichen Widersprüche zuspitzen, in den tiefsten und ärmsten Teilen des Volks der Hass auf Ausbeutung und Unterdrückung immer mehr wächst und sie so bitter nötig wäre. 

Doch wir haben heute auch einen entscheidenden Vorteil – wir können voller Stolz auf die großartigen Erfahrungen unserer internationalen Klasse blicken, die es vollbrachte ein Drittel der Erde zu erobern, den Himmel zu stürmen und vom Himalaya bis in die Anden die Rote Fahne zu hissen – die in riesigen Ländern wie China und der Sowjetunion den Sozialismus aufbaute und alle Aggressionen von Imperialismus und Faschismus zurückschlug, die die Kulturrevolution, Revolution in der Revolution, durchführte und so große Schritte in Richtung Kommunismus voranschritt. Und wir können und müssen daraus die entsprechenden Lehren und Schlüsse ziehen. Wir haben heute die proletarische Ideologie und Wissenschaft des Marxismus-Leninismus-Maoismus als allmächtige Waffe im Kampf. Nutzen wir sie! Leisten wir unseren Beitrag beim Wiederaufbau der (maoistischen) Kommunistischen Partei in unserem Land. Erfüllen wir das Vermächtnis von Lenin, Liebknecht und Luxemburg im revolutionären Kampf um die Macht unserer Klasse und die Freiheit der Völker! 

Ehren wir an diesem Tag all unsere Gefallenen, die toten Revolutionäre und Kommunisten, die im Kampf um die Befreiung vom Joch des Kapitals in Deutschland ihr Leben ließen, die überall auf der Welt ihr kostbares Blut vergossen, um die Arbeiterklasse zur Macht und die gesamte Menschheit zur Befreiung zu führen und auch die Helden aus den Massen, die in den aktuellen revolutionären Volkskriegen, vor allem auf den Philippinen und in Indien, jeden Tag alles für den Sieg der Revolution opfern. Sie alle führen den Kampf Wladimir Lenins, Karl Liebknechts und Rosa Luxemburgs fort. Ihr Opfer ist nicht vergebens – die Zukunft gehört dem Kommunismus! 

„Jubiläen sind für die Kommunisten und den klassenbewussten Teil des Proletariats nicht leere Gedenktage, sondern Richtlinien für den Klassenkampf, Leitfäden für die Aktion.“ - Ernst Thälmann 

In diesem Sinne eröffnen wir an diesem Wochenende das Kampfjahr 2019. Das 100. Jahr der Gründung unserer Partei, der Kommunistischen Partei Deutschlands, gibt uns eine besondere Verantwortung. Sie wurde von der Reaktion 1956 verboten und davor und danach bereits vom Revisionismus beerdigt, das Erbe Liebknechts und Luxemburgs mit Füßen getreten. Doch Totgesagte leben länger. Und so wie aktuell in vielen Teilen der Welt Kommunisten unter schwierigsten Bedingungen wieder die rote Fahne mit Hammer und Sichel erheben, so ist auch Sie trotz Verbot nicht tot. Der Geist der Partei Thälmanns lebt ins uns. Und so wie die kämpfende rote Jugend auch bei der Gründung der KPD 1918/19 eine entscheidende Rolle spielte, so müssen auch wir in dieser Frage unsere Lehren aus der Vergangenheit und der Entwicklung unserer Ideologie ziehen, unsere Verantwortung fest anpacken und vorangehen. Es braucht eine starke, vereinte rote Jugend in diesem Land, die als voranpreschender Teil der antiimperialistischen Bewegung und des Volkes zu führen und zu kämpfen lernt. 

Wir werden die Klassiker des Marxismus im Herzen tragen, wenn wir zu Grabe unserer Gründer marschieren. So wie wir weiterhin festhalten werden, an unserer Ideologie und unserer Geschichte. 

Ehren wir unsere gefallenen Kämpfer und Helden. Zollen wir den Gründern unserer Partei den Respekt den sie verdienen. Schwören wir ihnen, den Kampf weiter zu führen und ihr Vermächtnis zu erfüllen. 

Setzen wir auf der Demonstration einen klaren Ausdruck für die proletarische Revolution, gegen Imperialismus, Revisionismus und Reaktion. Wir rufen alle ehrlichen und graden Genossen auf, sich dem roten Jugendblock auf der Lenin-Liebknecht-Luxemburg-Demonstration anzuschließen! Reiht euch ein! 

100 Jahre KPD – Ihr Vermächtnis – unser Kampf!
Alles für Volk, Klasse und Partei – Voran zur sozialistischen Revolution! 


Sonntag - 13. Januar - 10:00 Uhr - U-Bahnhof Frankfurter Tor (Berlin Friedrichshain) - Roter Jugendblock
https://jugendwiderstand.blogspot.com/2019/01/heraus-zum-lenin-liebknecht-luxemburg.html#more

Uwe Kalbe über Seehofers offenbar pathologische Sicht auf politische Macht

Kampf der Kuscheltiere




  • Von Uwe Kalbe
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  • Lesedauer: 1 Min.
    • Nun haben wir Horst Seehofers hartnäckiges Verweilen in seinen Ämtern also dem Antrieb zu verdanken, um keinen Preis auf »Merkels Männerfriedhof« zu landen. So wird es aus seiner Umgebung kolportiert, und man zweifelt nicht einen Augenblick, dass es sich genau so verhält mit Seehofers Gemütslage. Eine Frau hat es fertiggebracht, im erbarmungslosen Machtkampf der Unionsparteien ihren sprichwörtlichen Mann zu stehen - was im Selbstverständnis der zumindest hier zu Wort kommenden Politiker damit gleichzusetzen ist, dass haufenweise männliche politische Leichen ihren Weg säumen. Ihre Freude am Beruf mag man Politikern wirklich nicht streitig machen; aber dass es von Belang sein sollte, welchen Geschlechts die niedergeknüppelte Konkurrenz ist, weckt doch einige hoffentlich berechtigte Zweifel daran, dass es sich hier um ein allgemeines Phänomen handelt.
      Dies erinnerte dann allzu sehr an Stephen Kings Friedhof der Kuscheltiere, von dem die Begrabenen bekanntlich als Schreckensgestalt wiederkehrten, was man sich bei Horst Seehofer so ungern vorstellen mag wie bei einigen anderen bereits verschwunden geglaubten Unionspolitikern. Man kann nur hoffen, dass Seehofers Trauma letzter Auslöser sein möge, eilig seine ausstehende Verabschiedung zu vollziehen. Wenigstens die als Innenminister, wenn die als CSU-Chef schon nicht mehr vor Angela Merkel gelingt.
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Simon Poelchau über wachsende Ängste vor einem globalen Abschwung angesichts der schwächelnden Wirtschaft in China

Kaputter Kapitalismus

  • Von Simon Poelchau
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  • 21.01.2019, 18:48 Uhr
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  • Lesedauer: 2 Min.
  • Die Wirtschaftseliten haben derzeit wieder etwas mehr Angst, dass der Kapitalismus kaputt gehen könnte. Der Präsident des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos, Börge Brende, warnt etwa vor den »vielen dunklen Wolken da draußen«. Diese sind für ihn neben den schwelenden Handelsstreitigkeiten unter anderem auch »große Herausforderungen in China«.
    In der Tat ist das Wirtschaftswachstum in China zwar mit 6,6 Prozent vergangenes Jahr mehr als vier Mal so groß wie hierzulande gewesen, doch gelten für China andere Maßstäbe. Es ist die einzige große Volkswirtschaft auf der Welt, die stabil weiter wächst. Mit 6,6 Prozent ist sie aber so gering wie seit 28 Jahren nicht mehr gewachsen. Da werden natürlich Ängste wach, dass der globale Wachstumsmotor ins Stottern gerät; schließlich ist China nicht nur als Exportmacht bedeutend, sondern auch als riesiger Absatzmarkt.
    Doch es stimmt nicht, dass die Staaten nichts gegen einen Abschwung tun könnten, weil sie schon zu hoch verschuldet seien, wie WEF-Mann Brende meint. Denn die Schulden der einen sind die Vermögen der anderen. Und letztere sind bekanntlich weltweit recht ungleich verteilt. Kräftig Umverteilen könnte also bei der nächsten globalen Krise durchaus helfen. Aber vielleicht ist es auch das, wovor sich die Wirtschaftseliten am meisten fürchten.

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  • Antideutscher Angriff bei Silvesterkundgebung in Hamburg



    Zur Silvesternacht fand in Hamburg vor dem Untersuchungsgefängnis am Holstenglacis eine Kundgebung für die dort inhaftierten politischen Gefangenen statt. Dabei wurden eine knappe Hand voll antiimperialistischer Jugendlicher von einem Mob aus Antideutschen und antikommunistischen Szene-Zecken mit Pfefferspray, Silvesterraketen, Schlägen und Tritten angegriffen, in dem erfolglosen Versuch, ihnen ein Transparent zu entwenden. 

    Aufgerufen von der „United we stand“ Antirepressionsstruktur zum G20-Gipfel und dem Freiheitskomitee für den Genossen Musa Asoglu fand am Silvesterabend ab 23 Uhr eine Kundgebung vor dem Knast statt. In ihm sitzen die türkischen Revolutionäre und Antiimperialisten Musa Asoglu und Erdal Gökuglu ein, weil sie angeblich Mitglieder in der Volksbefreiungspartei-Front der Türkei (DHKP-C) sein sollen. Außerdem der Heval Mahmut Kaya, dem Mitgliedschaft in der kurdischen Nationalbewegung vorgeworfen wird. Seit einem halben Jahr werden auch Can und Halil aus Frankfurt am Main sowie der Franzose Loic hier eingesperrt, weil sie sich an den Protesten und Kämpfen gegen den G20-Gipfel in Hamburg beteiligt haben sollen. Also mindestens sechs Gefangene der politischen Widerstandsbewegung, aus Kämpfen die wir unterstützen, denen auch an Silvester gezeigt werden sollte, das sie nicht alleine sind und Solidarität erfahren. 


    Wir sind seit Jahren in der Antirepressionsarbeit und der Solidaritätsarbeit mit politischen Gefangenen in der BRD und im Ausland aktiv, gerade auch für die Genossen migrantischer Strukturen die in der BRD mittels § 129b eingekerkert werden. Haben Solidaritätskampagnen entwickelt und unterstützt und eigene Veranstaltungen zu ihnen organisiert. In Hamburg unterstützen wir z. B. seit Anfang an die Solidarität mit dem Revolutionär Musa Asoglu. Die politischen Gefangenen sind unsere Würde und verdienen unsere Solidarität und unseren Widerstand. Wir hatten eigene Gefangene und werden sie noch haben, dass entspricht der Natur des Kampfes. 

    An der Silvesterkundgebung nahmen fünf Sympathisanten des Revolutionären Kollektiv Hamburg und des Jugendwiderstands teil. Vier Genossinnen und Genossen am Transparent „Freiheit für alle politischen Gefangenen!“ mit den kleinen Unterschriften des Jugendwiderstand und des demokratischen Migrantenverbands ADHK. Ein weiterer Genosse stand mit Kinderwagen und zwei jungen Kindern etwas abseits. 

    Von Anfang an spielten sich anwesende Antideutsche und antikommunistische Szene-Zecken auf, beleidigten und bedrohten die Transpiträger. Es wurden über den gesamten Zeitraum hektisch immer mehr Antideutsche und Szene-Leute und Grüppchen herantelefoniert und dazugeholt, die teilweise sonst gar nicht zu der Knastkundgebung für die Gefangenen gekommen wären. Was haben Antideutsche auch auf einer Kundgebung für, unter anderem, kämpfende türkische Antiimperialisten auf die ein US-Kopfgeld ausgesetzt ist zu suchen. Gegen 0 Uhr unternahmen 20 von ihnen einen ersten erfolglosen Versuch unsere Genossen abzudrängen. Die anwesenden Genossen der migrantischen Vereine schritten ein, schoben die Antideutschen weg und redeten auf sie ein. Erst in absoluter Überzahl erfolgte dann einige Zeit später der Angriff durch einen Pulk von 50 Antideutschen und Szene-Zecken, aus dem ungefähr 30 direkt aktiv wurden. Sie versuchten – wie bereits zuvor angekündigt – das Transparent für die politischen Gefangenen abzuziehen. Es kam erst zu einem Gerangel und dann zu einem regelrechten Tauziehen um das Transparent, bei dem auch die Freunde der Migrantenvereine von ATIK und ADHK unseren Genossen halfen und ebenso wie die Freunde von Halk Cephesi (Volks Front) das Transparent mit verteidigten. 

    Während ein Genosse am Boden war, traten und schlugen mehrere Antideutsche auf seinen Kopf und Körper ein. Trotz ihrer zigfachen Überzahl setzten sie Pfefferspray gegen einen anderen Genossen ein. Der Kinderwagen mit den kleinen Kindern wurde von dem ehrenlosen Dreckspack mit Silvesterraketen und Böllern beschossen, was zum Glück nur Brandlöcher auf dem Wagen hinterließ. Das alles bei einer Kundgebung unter der Parole „Unsere Solidarität gegen ihren Knast! United we stand“, direkt vor dem Knast und vor den Bullen. 

    Unsere vier Genossinnen und Genossen am Transparent haben sich gestellt und trotz krasser Unterzahl nicht nachgegeben, auch das Transparent konnte verteidigt und gesichert werden. Die ausländischen Strukturen und Genossen, die türkischen Migrantenvereine und auch Kurden und Iraner, waren empört über den antideutschen und antikommunistischen Angriff des deutschen Szene-Zeckenhaufens. 

    Die Schweine nutzten aus, dass wir an diesem Tag so wenige waren. Doch nicht mal bei diesem Kräfteverhältnis erreichten sie ihr Ziel. Beim aufgehetzten Kleinbürger-Mob haben solche Artikel und Fakenews wie der jüngste vom Tagesspiegel eben ihre Wirkung, durchaus ähnlich wie bei der Hetze gegen Flüchtlinge. Und mit Wahrheit oder Fakten kommt man auch hiergegen nicht an, sondern nur mit Gewalt und körperlicher Überlegenheit. 

    So haben sie das neue Jahr begonnen. Der Vorfall erinnert an den antideutschen Angriff auf den antiimperialistischen Block bei der Gegendemo zur „Merkel muss weg“-Kundgebung am 7. November in Hamburg (Junge Welt und Stellungnahme). Hier wurden Antiimperialisten wegen eines Transparents mit dem Slogan „Israel erklärt sich per Gesetz zum Apartheidsstaat“ gegen das neue rassistische „Nationalitätengesetz“ der Netanyahu-Regierung bedroht, beschimpft, angegriffen und das Transparent entwendet, ein älterer Palästinenser zu Boden gestoßen. 

    Die antideutschen Schweine und die Szene-Unschuldslämmer, die andauernd wegen vermeintlicher innerlinker Gewalt rumheulen, haben nun ein weiteres mal ihre scheinheilige Doppelmoral offenbart. Mit Tritten gegen den Kopf eines am Boden Liegenden, mit Silvesterraketen und Böllern auf Kinderwagen und Kinder, mit einem feigen Angriff von 30 auf 4, mit Pfefferspray. Und das alles auch noch ohne Erfolg. 

    An alle antiimperialistischen und wirklich linken Genossen und Strukturen in Hamburg: Hört auf zu Schweigen, hört auf euch so etwas in eurer und unserer Stadt gefallen zu lassen, hört auf euch isolieren und spalten zu lassen oder opportunistisch hinter Szenefrieden und Freundschaften zu verstecken, schlagt zurück! Es gab mal ein anderes Kräfteverhältnis in dieser stolzen Stadt Thälmanns und das gilt es wiederherzustellen und auszubauen, wenn linke Politik wirklich umgesetzt und verteidigt werden soll. Solche Provokationen und Angriffe von reaktionären Schweinen, wie das bei einer Demonstration gegen einen Naziaufmarsch der antiimperialistische Block angegriffen, migrantischen Teilnehmern die sich gegen die rassistischen Gesetzesverschärfungen in Israel positionieren ihre Transparente mit Gewalt abgenommen werden oder bei einer Kundgebung für politische Gefangene, gegen den Willen der Betroffenen, ein Transparent für die Freiheit der politischen Gefangenen wegzunehmen versucht wird, darf und muss es nicht geben! 

    Aus welchen Strukturen und Zentren die Angreifer kamen, ist bekannt. Kein innerlinker Friede darf diese Liberalen und Reaktionäre schützen. Antideutsche und ihr antikommunistischer Szene-Anhang sind Teil der Repression in diesem Land und ganz klar politische Feinde. Sie werden angreifen, wann immer sie sich stark genug wähnen. So muss sich mit ihnen auseinandergesetzt werden. 

    Dieser Vorfall wird nicht vergessen und nicht vergeben werden. Diese Sache wird sich früher oder später rächen. 

    https://jugendwiderstand.blogspot.com/2019/01/antideutscher-angriff-bei.html?m=1&fbclid=IwAR1qJG5OMikEEFMtPNlQru7O66rpe2H7d9nZ2ZUi4WQURkJXWNFy2SPAVVc

    „Rechtsstaat“ auf dem Vormarsch Verbot der Roten Hilfe verhindern Solidarität ist UNSERE Waffe!


      Der Roten Hilfe droht staatliche Repression. Das Bundesinnenministerium stuft sie als „bedeutsame linksextremistische Bestrebung“ ein und fordert von der Regierung „angesichts der massiv rechtsstaatsfeindlichen Aktivitäten der Roten Hilfe“ die Prüfung eines Verbots. Um die „verfassungsfeindliche Grundausrichtung der Roten Hilfe“ festzustellen, reicht dem Staat die Solidaritäts- und Antirepressionsarbeit der Roten Hilfe wie z.B. vor, während und nach den Aktivitäten gegen den G20-Gipfel in Hamburg. Nee, is klar! Polizei, Staatsanwaltschaft und Co befanden sich jeden Moment in diesen Junitagen auf dem Boden der demokratischen Verfassung! JA! Aber sicher doch! Im herrschenden System sind eben sie die „Verteidiger der Staatsordnung“ und beurteilen, ob oder ob nicht, wer auch immer verfassungsfeindlich oder –freundlich ist. Den Herrschenden ist die Rote Hilfe ein Dorn im Auge aufgrund ihrer Unterstützung für staatlich verfolgte , WiderstandskämpferInnen, AntifaschistInnen, KommunistInnen in allen gesellschaftlichen Bereichen. Auch aufgrund ihrer Beiträge zur internationalen Solidarität und nicht zuletzt ihrer politischen Präsenz seit den 1920er Jahren. Nur durch das Verbot des Hitlerfaschismus 1933 wurde diese Arbeit der Roten Hilfe brutal unterbrochen … Die Rote Hilfe ist unentbehrlich für alle politischen AktivistInnen! Dem herrschenden Staat ist sie ein Rotes Tuch! Sie wirkt! Rote Hilfe ist notwendig angesichts der Verstärkung von Repression und Verfolgung durch Polizeigesetze, Einschränkung demokratischer Grundrechte wie z.B. Versammlungsfreiheit oder Streikrecht. An uns allen hängt es, dass die Rote Hilfe auch weiterhin für uns alle da ist – und wir für sie! Mit solidarischen Grüßen Redaktion Trotz alledem! http://trotzalledem.bplaced.net/index.html***********************************************************************************************************Oury Jalloh - das war MORD!