Freitag, 19. August 2016

65 jours de grève de la faim pour Bilal Kayed !

                                                                                                                                                                              
65 jours de grève de la faim pour Bilal Kayed !
Bilal Kayed rentre aujourd'hui dans son 65ème jour de grève de la faim. Dans sa dernière lettre, datée du 15 août, il déclarait :
"Aux masses de notre peuple héros, et à tous les militants de la liberté du monde, en particulier au héros internationaliste Georges Abdallah, dans les bastilles françaises avec ses camarades de l'Organisation du Pays Basque."
Bilal Kayed saluait ainsi l'action solidaire de Georges Abdallah et de ses co-détenus. A partir du 4 août dernier, ils ont organisé un refus de plateau pendant 3 jours.
Plusieurs centaines de prisoniers palestiniens continuent des grève de la faim en solidarité à Bilal Kayed et contre la détention administrative. Des initiatives de solidarité continuent en Palestine et ailleurs dans le monde.
Lundi 22 août, se déroulera l'audience de la cour de justice israélienne pour la détention administrative de Bilal Kayed, prévue initialement le 5 octobre avant qu'ils ne l'avancent par la pression des mouvements solidaires. C'est une échéance importante, continuons la solidarité jusqu'à la victoire !

ZIELGENAU


Buchtipp von Harry Popow

IKARUS ist nicht totzukriegen. Hatte er vor 27 Jahren den Gegner noch mit modernsten Fla-Raketen-Komplexen in Schach gehalten, so hält er nunmehr die laut Weißbuch der Bundeswehr wieder in den Kriegsstartlöchern lauernden Menschenfeinde mit mentalen Pfeilspitzen im Visier.
Ikarus – so wähnt sich lt. Buchtitel ein einstiger NVA-Offizier, der sich dank seiner Bildungsstärke bis in die Königsebene hocharbeitete, oft von manchen Kleingeistern misstrauisch beäugt oder auch behindert, heute im Jahre 2016 von durchweg nach wie vor antikommunistisch aufgeheizten  Möchte-Gern-Kriegern im Interesse einer „höheren Verantwortung Deutschlands an der Seite der USA und der NATO“ verschmäht, missachtet, kleingeredet und schließlich totgeschwiegen wird. 
Der unermüdlich gegen Krieg und Kriegsgefahr agierende 78-jährige Offizier a.D. und Schriftsteller heißt Karl-Heinz Otto. Nach unzähligen Romanen und Erzählungen – bereits unter den Fittichen der NVA – raffte er sich nach so langen Jahren nach der sogenannten Wende (die er historisch korrekt Rückwende nennt) auf, sein Leben aufzuschreiben. Mit all den alten und den neuen Beulen, die er sich holen musste – und trotzdem nie aufgab. Er, der Überzeugungstäter. Wollte er zu hoch hinaus?
Das 480-Seiten-Buch trägt den Titel „IKARUS“. Diese spannende Lektüre  strotzt nur so von Fakten, Episoden, Berichten, Zerwürfnissen, Begegnungen und geschichtlich ergänzenden Informationen. Der Leser wird Augenzeuge, wie ein junger Mann vom flachen Lande alle Hürden in Schulen und Dienst- und Arbeitsstellen wie mühevolle Sprünge übers´s langgestreckte Pferd trotz mancher objektiver und subjektiver Stolpersteine genommen hat. Und so durchzieht auch sein jüngster Roman „IKARUS“ das, was man Selbstüberwindung nennt. Schwierigkeiten nicht aus dem Wege zu gehen und mutig Dummköpfen die Stirn zu bieten. Kraftakte, die ohne eine tief auslotende innere Überzeugung – sprich politische Motivation – nicht zu bewerkstelligen sind. Auch nicht ohne Selbstvertrauen, ohne Bildung und Ehrgeiz.
Wenn Thomas Mann  in seinem Beitrag „Es geht um den Menschen, Prosa aus fünf Jahrzehnten“, Seite 286/287 (sich auf Walter Scott beziehend) forderte, die Kunst bestehe darin, dass man mit dem möglichst geringsten Aufwand von äußerem Leben das innere in die stärkste Bewegung bringe; denn das innere „ist eigentlich der Gegenstand unseres Interesses. Die Aufgabe des Romanschreibers ist nicht, große Vorfälle zu erzählen, sondern kleine interessant zu machen“, dann kommt der Autor Karl-Heinz Otto dem mit großem Können entgegen.
Deshalb sei an dieser Stelle zunächst lediglich ein Umriss seines Wirkens in der DDR gegeben. Im Epilog fasst er sein Leben so zusammen: Als er drei Jahre alt war, tobte der beschissne Kriech, von dem die Erwachsenen erzählten und den sein Vater mit dem Leben bezahlen musste. Als der zu Ende war, räumte uns unser Staat, „den bisher Benachteiligten, den Unterprivilegierten und Bildungsfernen, alle Möglichkeiten ein, unabhängig von Herkunft  und vom Geldbeutel der Eltern zu neuen Ufern aufzubrechen…“ (S. 479) Karl-Heinz Otto legte das Abitur ab und wollte Architektur studieren. Er, der auch als Junger Pionier die Welt zu verbessern gedachte, entschied sich nach dem Abitur für den Dienst als Offizier, dem sich, so erinnert sich der Autor, keiner der Jungs verschlossen hätte. Wie auch an anderen Textstellen fügt Karl-Heinz Otto in diesem Zusammenhang Worte des Kanzlers Adenauer an, wonach es gelte, nicht die Wiedervereinigung anzustreben sondern die Befreiung der Ostzone.
Auch wenn dem feinsinnigen Karl-Heinz die vorgesetzten Unteroffiziere während der Grundausbildung (in Vorbereitung auf die Offiziersschule) mit ihren Ordnung erheischenden „Hocker umwerfen“ bei ungenügendem Päckchenbau schier die Galle hochkommt – er wird demnächst als Kanonier, Truppenoffizier, Erfinder, engagierter Stabsoffizier und Spitzengeheimnisträger für Fla-Raketentechnik sowie viel später als Filmemacher und Schriftsteller seinen Beitrag zur Friedenserhaltung leisten. Gekrönt wurden anlässlich der „Messe der Meister von Morgen“ seine Bemühungen um eine hohe Kampfkraft und Gefechtsbereitschaft bereits als Funkmessoffizier im Truppendienst mit zwei Goldmedaillen – für Simulatoren, die er für die Ausbildung von Operateuren an Rundblickstationen entwickelte und schließlich mit der zweimaligen Auszeichnung mit dem Friedrich-Engels-Preis, mit dem besondere militärwissenschaftliche Leistungen geehrt wurden. Auch dies: Nach siebenjährigem Fernstudium zum Diplomingenieur der Elektronik an der Technischen Hochschule Ilmenau erhält er für sein Diplom als einziger der Matrikel E III ein summa cum laude.
Bereits als junger Offizier beruft man ihn in die Verwaltung Truppenluftabwehr im Ministerium für Nationale Verteidigung, wo er sich als Offizier für Rundblickstationen bewährt und bald in verantwortlicher Position den Wechsel veralteter Flak- zu moderner Fla-Raketentechnik mitbestimmt. Auf Seite 7 gesteht er: „…stets glich meine Perspektive der einer gewöhnlichen Feldmaus denn der eines stolzen Adlers. Und stets, wenn ich wie Ikarus wagte, in unergründete Höhen abzuheben, fanden sich Förderer wie Neider meiner Kreativität.“ Die ersteren wollten sich der Ergebnisse seines Forscherdranges bedienen, während die Geheimdienstler ihn als negativ-feindliches Element denunzierten und „unermüdlich an meinem Absturz werkelten…“
Nicht nur die mitunter bösartige Unterstellungskunst der Abwehrorgane der NVA, auch die Versuche, ihn vom Studium in der SU wegen fadenscheiniger Begründungen abzuhalten, übrigens auch vom Fernstudium innerhalb der DDR, ließen ihn, den vorwärts jagenden jungen Adler, sich verwundert die Augen reiben, ob er denn noch bei soviel Dogmatismus richtig liege, mit seiner Überzeugung von der Überlegenheit des Sozialismus. Unvermeidlich auch andere – für viele wohlbekannte enttäuschende Erlebnisse mit der hoch angebundenen Waffenbrüderschaft zur Sowjetarmee – als nämlich eine persönlich beginnende enge Freundschaft mit einem sowjetischen Offizier urplötzlich an dessen Versetzung nach Kamtschatka zusammenbrach. Barrikaden der Freundschaft traf er als Kursant der Militärakademie in Kiew an, als ausländischen Studenten jedwede Besuche außerhalb von Kiew untersagt blieben.  
Wer tief zu loten vermag, der gibt nicht auf, der sieht die Dinge komplex, der sieht sie in Zusammenhängen und gesellschaftlichen Dringlichkeiten ob des Kalten Krieges. So legt sich der Autor bereits im Prolog seiner Erinnerungen fest, indem er „penetranten Geschichtsklitterern“ in die Suppe spuckt, „die sich in unser Leben einmischen“. Er möchte nicht, dass Leute, die nicht einen einzigen Tag in der DDR gelebt, geschweige in deren Volksarmee gedient haben, (…) erzählen wollen, wie seine Lebenszeit (…) verlaufen sei. „Ich schreibe also, um mir die Deutungshoheit über mein eigenes wunderbar-mieses Leben nicht von anderen stehlen zu lassen“. (S. 6) Auf Seite 7 fährt er fort, er nenne es ein historisches Unrecht, diese Volksarmee zu verteufeln, statt sie dafür zu loben, dass sie nie einen Krieg führte und verantwortungsbewusst ihre schmerzhafte Selbstauflösung wählte, um damit einen blutigen Bürgerkrieg zu vermeiden. Doch schon wieder würden „Abermillionen von Schwertern darauf warten, zu Pflugscharen umgeschmiedet zu werden“.
So sehr sich die Staatssicherheit der DDR auch bemühte, den „aufsässigen“ Offizier Karl-Heinz Otto aus der Armee zu entfernen, wozu er 16 Jahre lang bespitzelt wurde, eines müsse man einigen Leuten lassen – es gab auch ehrliche Urteile, ohne Denunzierungen und Herabwürdigungen. So liest sich dies auf Seite 372 so: Er sei ein kluger Theoretiker, in der praktischen Tätigkeit versiert, allseitig anerkannt, „wie man es in der NVA nur selten findet“. (…) Er ist ein Mensch, der nicht alles widerspruchslos hinnimmt, der tiefgründig nachdenkt und mit seinen Gedanken (…) nicht hinter dem Berg hält“.
Die vom Autor – vor dem Abgang vom Armeedienst verteidigte der ehrgeizige Offizier noch seinen Doktortitel – bezeichneten Lebensschnipsel eines militanten Pazifisten erweisen sich als ein großartiges lebensvolles Mosaik, das jedem, der die DDR bewusst erlebt hat, einen Genuss an Erinnerungen bereitet. Dazu gehören nicht nur die III. Weltfestspiele, Biermanns Ausbürgerung, Ernteeinsätze der NVA oder gar die Enttäuschungen, wenn Lehrer plötzlich die Seiten wechselten. Mit gezielten Argumenten widerlegt der Autor Anmaßungen der bürgerlichen Historiker und der Medien über die Geschichte der DDR. Beeindruckend ebenfalls zahlreiche Naturbeschreibungen, ob auf dem DDR-Übungsgelände oder in der Kasachischen Steppe. Hilfreich sind des Autors jeweilige Ergänzungen zur Geschichte sowie seine Vorliebe, Dichter und Denker wie Bertold Brecht, Louis Fürnberg und Konfuzius zu Rate zu ziehen. Interessant des Autors Reisen nach Vietnam und Namibia und seine persönlichen Beobachtungen.
Im Epilog bedauert der Autor und widerständiger Oberstleutnant a.D., „dass wir die bisher einmalige Chance, eine gerechtere Gesellschaft zu gründen, glattweg vergeigten“. (S. 480) Auf dieser Seite findet sich auch der auf Karl Marx zurückführende Ausspruch, das Kapital habe ein Horror vor Abwesenheit von Profit. Sehr oft verwendet der Autor das Wort indoktrinär für die Propaganda in der DDR. Er schreibt zu recht, man solle auch die Möglichkeit haben, die Welt selbst anzuschauen. Dem ist nichts hinzuzufügen, die Welt anschauen mit theoretischer Vertiefung – daraus wird ein Schuh.
Und so hofft der Autor, sich auf Oscar Wilde berufend, dass die Menschheit, sollte sie ein besseres Land sehen, die richtigen Segel setzen möge. „Dass Sozialismus und Demokratie zusammengehören – und Stasispitzel verzichtbar sind – sollte nach unserem vergeigten Sozialismus-Experiment Allgemeingut und zur wichtigsten Lehre geworden sein.“ Der IKARUS im Träumer Karl-Heinz – er lässt die Gegenträumer nicht aus den Augen.
Karl-Heinz Otto: „Ikarus.  IKARUS. Mein wunderbares richtiges Leben im doch so miesen falschen. Lebensschnipsel eines militanten Pazifisten aus drei Ismen“ 1. Auflage 2016, Edition Märkische Reisebilder, Dr. Karl-Heinz Otto, Vertrieb FON 0331 270 17 87, E-Mail: dr.otto.edit.maerk.reisebilder,@t-online.de,
www.carlotto.de
Bisher veröffentlichte Bücher des Autors Dr. Karl-Heinz Otto / Pseudonym: CarlOtto:
Probezeit, Roman, 1985, 1987
Die Riesenkuh Agathe, Kunstmärchen, 1995
Silberfäden, Erzählungen, 1995
Reisen und Speisen in Brandenburg, Reiseführer, 1996
Klöster, Schlösser und Burgen in Brandenburg, Reiseführer, 1998
Kamerad Parkinson, Roman, 1999
Historische Gasthäuser in Brandenburg, Reiseführer, 1999
Brandenburg, Reiseführer, 2001
Im Schatten der Flämingburg, Kriminalroman, 2003 (unter Pseudonym CarlOtto)
Der herbe Duft der Chrysantheme, Kriminalroman, 2007 (unter Pseudonym CarlOtto)
Der Windmüller und der Flötenkönig von Sanssouci, Kunstmärchen, 2007
Operation Taubenhaus, Kriminalroman, 2012 (unter Pseudonym CarlOtto)
Märkische Reisebilder, eine Edition kulturhistorischer Reiseführer zur Berliner und brandenburgisch-preußischen Geschichte

Es fehlt der Wille zum Frieden


Von Uli Brockmeyer

 Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek vom 17. August 2016

Es hat schon etwas Dramatisches, wenn der deutsche Außenminister extra nach Rußland reist, um dort um eine Waffenruhe für seine Schützlinge in Syrien zu betteln. Die von den syrischen und russischen Streitkräften zugesagte tägliche dreistündige Feuerpause bei den Kämpfen um das syrische Aleppo reiche nicht aus, ließ der tapfere Sozialdemokrat verlauten. Die bereits eingerichteten Fluchtkorridore erwähnte der Mann nicht einmal, auch nicht die Angriffe der Islamisten auf Aleppo.
Den unter dem Krieg leidenden Menschen müsse geholfen werden, sagt er, und fordert die Einstellung der Kampfhandlungen durch die syrische Armee, die dabei ist, syrisches, also eigenes Territorium von radikal-islamistischen Terroristen zu befreien. Und die russischen Luftstreitkräfte sollten gefälligst ihre Angriffe einstellen, damit die Zivilbevölkerung endlich mit Wasser und Lebensmitteln und Medikamenten versorgt werden könne.
Interessant ist, daß dem deutschen Herrn Minister all das zu einem Zeitpunkt einfällt, da die bewaffneten Assad-Gegner in und um Aleppo immer mehr in Bedrängnis geraten, nachdem ihre Verbindungswege für den Nachschub von Waffen, Munition und todesbereiten Söldnern abgeschnitten wurden. Zynisch lügt er der ganzen Welt ins Gesicht, es gehe ihm um die Zivilbevölkerung in Aleppo, obwohl es mehr als offensichtlich ist, daß die Anti-Assad-Leute wieder in aller Ruhe mit Kriegsmaterial versorgt werden sollen, das vor allem von Seiten der Türkei und Saudi-Arabiens reichlich zur Verfügung gestellt wird. Als Gotteskrieger aller Art die Stadt Aleppo angriffen und die Bevölkerung terrorisierten, dachte niemand im ach so freien Westen an eine Forderung nach Waffenruhe.
Die Lage in Syrien ist aus westlicher Sicht überaus verfahren. NATO, EU und Golfmonarchien haben jahrelang jeden unterstützt, der eine Waffe halten konnte und bereit war, zum Sturz der syrischen Regierung, zur Beseitigung des letzten laizistischen Staatswesens der Region in den Krieg zu ziehen. Während gegen die legitime Regierung Syriens alle nur denkbaren Embargos verhängt wurden, konnten die Assad-Gegner stets mit der Lieferbereitschaft des Westens und der Golfscheichs rechnen. Friedensverhandlungen werden systematisch torpediert, ein bereits ausgehandeltes Abkommen für einen Weg zur friedlichen Konfliktlösung wurde vor vier Jahren von der damaligen Außenministerin der USA kurzerhand für nichtig erklärt, derselben Hillary Clinton, auf deren mögliche Präsidentschaft sich der deutsche Außenminister schon jetzt freut wie ein Kind auf Weihnachten.
Der Beistand, den Rußland und andere Verbündete der syrischen Regierung leisten, ist äußerst störend für die westlichen Pläne. Dementsprechend fallen die Reaktionen aus. Glaubt man den Medien, dann töten russische Flugzeuge immer gezielt Zivilisten, während die Bomber der USA ausschließlich böse Islamisten treffen… Allerdings ist bisher kaum nachweisbar, daß die Bomben- und Raketenangriffe der USA und ihrer Koalition einen wirksamen Beitrag zum Kampf gegen den »Islamischen Staat« leisten. Im Gegensatz dazu geht es den Islamisten in Syrien an den Kragen, seitdem sich Rußland zum militärischen Eingreifen entschlossen hat.
Nein, diese Redaktion ist keine Anhängerin von Kriegen. Wir bleiben dabei, daß der Konflikt in Syrien nicht militärisch gelöst werden kann. Dringend erfordert ist eine tatsächliche Bereitschaft zu einer friedlichen Lösung – aber die haben der deutsche Außenminister und seine Freunde bisher nicht erkennen lassen.
Uli Brockmeyer

60 Jahre KPD Verbot und politische Justiz

So soll Herbert Wils, aus Hagen i.W. das Lied der FDJ zu den Weltjugendspielen gesungen haben. Für dieses „Vergehen“ wurde er zu fünf Jahren und viereinhalb Monaten Gefängnis verurteilt.


KPD-Verbot

Der DGB Kreisvorsitzende Ortwin Bickhove-Swiderski (Dülmen) erinnert, an das KPD Verbot

von Ortwin Bickhove-Swiderski

Am 17. August 1956 wird durch das Bundesverfassungsgericht die KPD verboten. Am gleichen Tag, wird unter anderem die KPD Zentrale in  Düsseldorf, Ackerstraße durch die Polizei besetzt und durchsucht.
Allein in den 50er und 60er Jahren wurden in der Bundesrepublik über 200 000 Ermittlungsverfahren – nicht nur gegen KPD Mitglieder, etwa 10 000 Menschen wurden verurteilt. Als Folge kommt es oft zu Arbeitsplatzverlust, Berufsverbot, finanzielle und familiäre Probleme.
Viele Verurteilungen beruhten auf „Hörensagen“, so soll angeblich Herbert Wils, aus Hagen i.W. das Lied der FDJ zu den Weltjugendspielen gesungen haben. Für dieses „Vergehen“ wurde er zu fünf Jahren und viereinhalb Monaten Gefängnis verurteilt. Rehabilitiert wurde er nie, somit fehlen ihm sieben Jahre in seiner Rentenberechnung.
Für den Kreis Coesfeld und die Stadt Dülmen, fehlt eine gründliche wissenschaftliche Aufarbeitung zur KPD. Einige Angaben zu KPD Funktionäre in der Zeit von 1933 bis 1945 sind erhalten geblieben. Umgehend nach dem Reichstagsbrand wurden sowohl in Coesfeld als auch in Dülmen, anhand von vorbereiteten Listen Verhaftungen vorgenommen. Damaliger Sprachgebrauch in „Schutzhaft“ nehmen. Die Betroffenen haben nie eine Anklageschrift etc. gesehen.
Am 28. Februar 1933 wurde vom Reichspräsidenten die „Verordnung zum Schutz von Volk und Staat“ unterzeichnet. Damit wurde eine Verhaftungswelle gegen die KPD Mitglieder im Kreis Coesfeld gestartet. Dabei wurde der Vorsitzende der KPD Coesfeld, der Maurer Kunibert Becks in Schutzhaft genommen. Der Maurer Heinrich Vörding, wurde im Februar 1933 beim Ankleben von Wahlplakaten verhaftet, er wurde in das Recklinghäuser Polizeipräsidium gebracht, er wurde dort so schwer gefoltert, dass er am 29. Juli 1933 durch einen Fenstersprung verstarb. Er konnte die Qualen nicht mehr ertragen. Der Maurer Heinrich Vörding war erst 31 Jahre alt.
Bei meinen Recherchen, zu meinem in wenigen Tagen neu erscheinenden Buch, über den KPD Reichstagsabgeordneten Albert Funk,  habe ich neue Dokumente gefunden. In diesen Dokumenten wird der Abtransport des Leichnams von Vörding beschrieben.
Nach dem „Selbstmord“ von Heinrich Vörding, setzte die „Staatspolizeistelle Recklinghausen einen Rundspruch“ ab, dieser ist erhalten geblieben.
Gegen KPD Mitglieder im Kreis Coesfeld werden bis Anfang August 1933 insgesamt 25 Personen, unter ihnen 17 aus Coesfeld, in „Schutzhaft“ genommen. Darunter befindet sich auch ein erst 17-jähriger.
Die Familie Vörding hatte insgesamt vier Kinder, drei Jungen und ein Mädchen. Die Mutter von Heinrich Vörding, stellte am „26. August 1947, im Alter von 82 Jahren, an den Regierungspräsidenten in Münster, einen Antrag auf eine einmalige Beihilfe. Der Antrag wurde im Oktober 1948, nach einer Bearbeitungsdauer von über einem Jahr! Durch den Regierungspräsidenten in Münster abgelehnt.
In Dülmen wurden auch Verfahren gegen die KPD Mitglieder eingeleitet. Das Oberlandesgericht erlässt Haftbefehle und führte Verurteilungen wegen Hochverrat durch. In Dülmen wurden gegen die KPD Mitglieder, Heinrich Bödiger, Hermann Neugebauer, Paul Meissner, Hermann Caplan, Franz Gude und Wilhelm Hassdenteufel und andere brutal vorgegangen. Viele KPD Mitglieder aus Dülmen, wurden in das KZ Börgermoor überstellt.
Viele KPD Mitglieder wurden von NS Juristen abgeurteilt, nach 1945 wurden diese Nazi Richter nahtlos in den Staatsdienst übernommen. Es wurde nach 1945 kein Jurist aus der NS Zeit rechtskräftig abgeurteilt. Somit gibt es genügend KPD Mitglieder die von ein und demselben Richter einmal in der NS-Zeit und dann nach 1945 abgeurteilt wurden.
Am 25.9.1968 wurde in Frankfurt die DKP gegründet. Die DKP erklärte sich zur Nachfolgerin der KPD. Selbst auf der Pressekonferenz zur Gründung der DKP wurden wieder Mitglieder der DKP verhaftet.
Kommunisten wurden auch durch den sog. Radikalenerlass aus dem Jahre 1972, den Willy Brandt und die Ministerpräsidenten gefasst haben „die sog. verfassungsfeindlichen Bestrebungen“, also mit Berufsverbot belegt. Dieser Beschluss steht im völligen Widerspruch zu der Wahlkampfaussage und seiner Regierungserklärung von Willy Brandt: „Wir wollen mehr Demokratie wagen“.
Es sollte eine wissenschaftliche Aufarbeitung der Geschichte der KPD im Kreis Coesfeld erfolgen.
Weiter rege ich an, eine Straße oder einen Platz im Kreis Coesfeld, nach einem KPD Widerstandskämpfer aus dem Kreis Coesfeld zu benennen.
Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen. Gegen das Vergessen.
Ortwin Bickhove-Swiderski
DGB Kreisvorsitzender Coesfeld
DGB Vorsitzender Dülmen

Gaza solidaire de Bilal Kayed et de Georges Abdallah !

                                                                                                                                                                             
Gaza solidaire de Bilal Kayed et de Georges Abdallah !
Le Front Populaire pour la Libération de la Palestine (FPLP) a co-organisé ce mardi 16 août 2016 avec la Commission des Prisonniers et L'Union de la Jeunesse Progressiste Palestinienne de Gaza une manifestation devant le Centre français dans la ville de Gaza.
La manifestation avait pour mot d'ordre la libération immédiate de Bilal Kayed et de Georges Abdallah.
 
Alors que Bilal Kayed entre aujourd'hui dans son 63ème jour de grève de la faim, son état de santé est des plus préoccupant.
En Palestine et dans le monde, des initiatives de plus en plus nombreuses unissent les combats pour la libération de Bilal Kayed et de Georges Abdallah. Ils représentent aujourd'hui la résistance à l'impérialisme et au sionisme, les soutenir est notre devoir !
 
Libérez les combattants de la Palestine !
Libérez Bilal Kayed et Georges Abdallah !
Gaza solidaire de Bilal Kayed et de Georges Abdallah !
Gaza solidaire de Bilal Kayed et de Georges Abdallah !Gaza solidaire de Bilal Kayed et de Georges Abdallah !Gaza solidaire de Bilal Kayed et de Georges Abdallah !
Gaza solidaire de Bilal Kayed et de Georges Abdallah !Gaza solidaire de Bilal Kayed et de Georges Abdallah !Gaza solidaire de Bilal Kayed et de Georges Abdallah !

[Chiapas98] Außer der Reihe: Spendenkampagne für Radios von COPIINH

Liebe Freundinnen und Freunde,

hiermit leiten wir euch die von COPINH (Honduras) gestartete Spendenkampagne zur Unterstützung ihrer 5 kommunitären Radios weiter. Unten findet ihr den spanischen Aufruf, hier findet ihr die deutsche Übersetzung: http://hondurasdelegation.blogspot.mx/2016/08/unterstutze-die-komunitaren-radiosender.html
Außerdem gibt es hier ein kurzes Video zu den Radios mit englischen Untertiteln: https://www.youtube.com/watch?v=CBoijH2r8l8

Wir würden uns freuen, wenn ihr COPINH unterstützen könnt.

Solidarische Grüße,
euer Informationsbüro Nicaragua



-------- Weitergeleitete Nachricht --------
Betreff: ¡AMPLIFIQUEMOS NUESTRAS VOCES! APOYA LAS RADIOS COMUNITARIAS DEL COPINH
Von: copinh honduras


Ante la continua represión y agresiones en contra del Consejo Cívico de Organizaciones Populares e Indígenas de Honduras (COPINH) por parte del estado hondureño y empresas nacionales y transnacionales, nosotrXs como COPINH, lanzamos esta campaña para fortalecer su área de comunicación.

“La comunicación es un arma para la formación y capacitación, nos permite la amplitud y diversidad para crear nuevas cosas adecuadas a nuestra realidad, por ejemplo, con las radios comunitarias, pues muchísima gente de nuestra región no sabe leer ni escribir y la radio es esencial. Por ello seguimos en el esfuerzo de fortalecer este eje, que es vital en el proceso político organizativo del COPINH”
Berta Cáceres, Coordinadora General del COPINH, asesinada el 2 de marzo 2016
Nuestra primera línea de defensa de la madre tierra y nuestros derechos como pueblo indígena es LA PALABRA. A través de las Radios del COPINH informamos, multiplicamos, organizamos y sensibilizamos a la población para continuar y sumar esfuerzos en la defensa del medio ambiente y de los derechos territoriales de los pueblos originarios. Ejerciendo nuestro derecho a la libertad de expresión y el derecho al acceso y la producción de información, defendemos la vida y la madre tierra en contra de la destrucción y las amenazas por parte de intereses económicos y las políticas de despojo. Por ello, seguimos levantando y fortaleciendo nuestra palabra y voces.
PARA MAS INFORMACIONES SEGUIR Y LEER TODO AQUI
mira el video "Las radios del COPINH" https://www.youtube.com/watch? v=CBoijH2r8l8
 

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[Hoppetosse] bin 30.9.-3.10. in Berlin ... Treffen, Veranstaltungen usw. in und um Berlin möglich

Hallo,
kurze Info: Ich bin rund um den Monatswechsel September/Oktober in Berlin. Wer da noch Lust auf eine Treffen, Training oder eine Veranstaltung hat, kann sich gerne melden. Ich bin bis 3.10. auf dem Wir-haben-es-satt-Kongress, am 3.10. steht schon eine Veranstaltung "Den Kopf entlasten - Kritik an vereinfachten Welterklärungen (Verschwörungs"theorien" & Co.) fest".
Berlin ist aber groß, das Thema kann ruhig auch mehrmals stattfinden - oder auch andere Themen. Ich füge eine Liste dessen an, was gerade so aktuelle Themen sind. Von allem gibt es auch bebilderte Mitschnitte auf Youtube.
Auch Treffen, Trainings usw. sind möglich ... meldet Euch dann einfach - Gruß, Jörg (ab morgen erstmal für 10 Tage auf dem Klimacamp im Rheinland ... mit dem Aktionstheaterzelt - herzlich willkommen dazu: http://www.klimacamp-im-rheinland.de/aktionen/aktionstheaterzelt/)


Und hier die aktuellen Themen (geht natürlich auch anderes, siehe www.vortragsangebote.de.vu - und wenn das Menschen aus anderen Regionen lesen ... ich komme auch gern woanders hin, z.B. ist Anfang November wieder eine Südtour geplant, auf jeden Fall in den Raum München, aber auch alles auf dem Weg dorthin oder zurück)
Den Kopf entlasten: Kritik an vereinfachten Welterklärungen
Monsanto ist schuld. Nein, die Bilderberger. Quatsch, das Finanzkapital macht alles kaputt. Hinter allem stecken zwei Bankierfamilien. Europa wird immer mehr amerikanisiert. Geht doch gar nicht, weil die BRD ohnehin von den USA besetzt ist. Oder gar nicht existiert ...
So oder ähnlich klingen viele Erklärungsmodelle für die Ursachen empfundener Missstände. Was sie gemeinsam haben: Sie vereinfachen, verkürzen komplexe Herrschaftsanalysen und spielen mit den Mitteln des Populismus. Statt Menschen zu eigenständigem Denken und kritischem Hinterfragen anzuregen, wandeln sie Ohnmacht oder Empörung in billige Zustimmung - zwecks politischer Beeinflussung, Sammeln von Anhänger_innen und Wähler_innen oder auf der Suche nach dem schnöden Mammon in Form von Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Vor allem aber können sie gefährlich sein, wenn plumpe Feindbilder und verkürzte Ursache-Wirkungsketten zu einem Hass gegen Bevölkerungsgruppen führen, denen die Schuld für das Böse auf der Welt zugeschoben wird - der Antisemitismus ist nur ein Beispiel dafür, die Folgen sind bekannt.
Im Vortrag (bzw. Workshop) werden Prinzipien vereinfachter Welterklärungen benannt und dann Beispiele vorgestellt, über die jeweils auch kurze Debatten möglich sind. Den Abschluss bilden praktische Tipps für skeptisches Denken.
Konsumkritik-Kritik - wollt Ihr ein Leben im Öko-Hamsterrad?
Überall dröhnt die Werbung: Ändere Dein Leben und Du änderst die Welt! Nachfrage regelt das Angebot! Ethische Geldanlagen, Kaufen mit gutem Gewissen usw. Warum aber wird die Welt nicht besser, sondern nur der Bio-, Fahrrad- und Solarladen zu einem Kommerztempel? Der Vortrag widerlegt die These von der großen Verbraucher_innenmacht und zeigt, dass die Selbstreduzierung auf's Dasein als Konsument_in vor allem denen dient, die nichts als Profit im Sinn haben. Für Mensch und Umwelt aber geht es um mehr als sich mit der Rolle des Bezahlenden im Kapitalismus zufrieden zu geben.
Der Referent, Jörg Bergstedt, ist Autor zahlreicher Ökologiebücher (z.B. "Monsanto auf Deutsch") und des Büchleins "Konsumkritik-Kritik".
Schwarzfahren als Aktionsform für eine andere Mobilität:
Heute straffrei ohne Ticket, morgen alle zum Nulltarif, übermorgen eine Stadt in Bürger_innenhand!

Fünf Freisprüche sprechen für sich - das jedenfalls ist die Lage in Gießen. Dort entstand die Idee, den Paragraphen 265a des Strafgesetzbuches trickreich zu umgehen. Denn "Erschleichung von Leistungen" ist es nicht mehr, wenn mensch offen sichtbar ohne Ticket unterwegs ist. Zwar haben Gerichte noch einige Male herumgeeiert, um die Kapitalinteressen zu sichern. Aber inzwischen ist klar: Wer mit Kennzeichnung unterwegs ist und dazu noch demonstrativ agiert (Rufen, Transparent, Kreidemalerei und/oder Flyer), kann nicht bestraft werden. Wer dazu noch unter den Pfändungsgrenzen von rund 1000 Euro pro Monat lebt, muss auch die 60 Euro nicht berappen. Doch bei diesem sogenannten "Aktionsschwarzfahren" geht es um mehr: Das offensive und hoffentlich demnächst massenhafte Schwarzfahren soll das ganze Fahrscheinsystem zum Einsturz bringen. Der dann mögliche "Nulltarif" wäre aber ebenfalls nur ein Schritt zu mehr: Einem menschen- und umweltgerechten Verkehrssystem - am besten in Bürger_innehand. Denn Mobilität ist ein Grundrecht - die dazu erforderlichen Produktionsmittel gehören nicht in privaten oder Staatsbesitz.

Jörg Bergstedt, der als Aktionsschwarzfahrer und Angeklagter in Gießen die fünf Freisprüche erreichte, wird die rechtlichen Grundlagen des straffreien Schwarzfahrens und die politischen Ziele und Visionen einer anderen Art von Mobilität und des Weges dorthin darstellen.

Ton-Bilder-Schau "Die Mischung macht's -
erfolgreiche Strategien des Widerstandes am Beispiel der Agrogentechnik"
2004 starteten Gentechnikkonzerne und Lobbygruppen eine neue Kampagne zur Durchsetzung ihrer Profitinteressen und zur Anlage von Feldern mit manipulierten Pflanzen. Ab 2005 entwickelte sich - wie schon Mitte der 90er Jahre - eine spannende Mischung des Widerstandes: Feldbefreiungen, Feldbesetzungen, Aktionen vor Konzernzentralen und -versammlungen, Recherchen hinter den Kulissen, brisante Veröffentlichungen und viele informative Veranstaltungen. Mit Erfolg: 2011 wurden die letzten Versuchsfelder in einer spektakulären Aktion zerstört. Monsanto, BASF & Co. kündigten ihren Abgang aus Deutschland an. Die Jahre 2013 und 2014 liefen deutschlandweit ganz ohne gv-Pflanzen ab. Da lohnt sich der Rückblick: Was macht solche Widerstandsstrategien aus? Und was lässt sich daraus für andere Kampagnen und Aktionen lernen - z.B. für den Widerstand gegen Atom oder Kohle, Tierfabriken oder übergriffige Behörden, Nazis oder Sozialabbau, Militär oder Repression? Fotos, kurze Filme und ausgewählte Anekdoten machen die Ton-Bilder-Schau zu einer rasanten Erinnerung an vergangene Protestjahre. Ihr folgen Thesen für eine entschlossenere Protestkultur auch zu anderen Themen. Am Ende besteht die Gelegenheit zur Debatte, Entwicklung eigener Ideen und für konkrete Verabredungen.
Macht macht Umwelt kaputt - über den Zusammenhang von Herrschaft und Umweltzerstörung
Herrschaft bedeutet die Möglichkeit, Abläufe und Verhältnisse so regeln zu können, dass andere die negativen Folgen erleiden müssen. Umweltzerstörung basiert regelmäßig auf diesem Prinzip: Industrie und ihre Staaten graben in armen Regionen nach Energiequellen und Rohstoffen, transportieren schiffeweise Nahrungsmittel oder Holz zu sich und kippen den Müll wieder in die Peripherien zurück. Städte nutzen das Umland für Bauflächen, Straßentrassen und Müllhalden. Die Natur zählt nichts, weil die Menschen in ihr still sind oder still gehalten werden. Wer Umwelt dauerhaft schützen will, muss daher die Machtfrage stellen. Doch was geschieht tatsächlich? Selbst Umweltver-bände setzen auf Staat, Umweltpolizei, Gesetze und Firmen, um die Welt grün zu halten. Diese Schüsse gehen nach hinten los - schon seit Jahrzehnten. Nötig ist eine Umweltschutzstrategie, die die Menschen ermächtigt, ihr Leben wieder selbst zu organisieren – ohne Hierarchien und Privilegien. Nur ein Umweltschutz von unten ist grundlegend und dauerhaft wirksam.
Referent: Jörg Bergstedt, Autor von "Reich oder rechts?" und "Monsanto auf Deutsch"
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(Bitte lange Zitate beim Antworten abschneiden - spart Daten und Unübersichtlichkeit :-)

Jörg Bergstedt, 06401/903283, Fax 03212-1434654, Mobil 01522-8728353 (nur erreichbar unterwegs)
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