Samstag, 21. September 2019

Industriepark Oberelbe: Brauchen wir einen Industriepark am Feistenberg?


Die Städte Pirna, Heidenau und Dohna gedenken, am Feistenberg entlang des Autobahnzubringers B172a auf einer Fläche von 150 Hektar den "Industriepark Oberelbe" zu errichten.
Was spricht für den Industriepark Oberelbe?
  1. Ohne neue Jobs überaltert die Region
  2. Die Wirtschaftsstruktur ist nicht ausgewogen 
  3. Das Lohnniveau muss angehoben werden 
  4. Die Kommunen brauchen mehr Steuereinnahmen 
  5. Handel ist auf Kaufkraft angewiesen 
Im verlinkten Artikel der Sächsischen Zeitung wird ausführlich zu den oben genannten Punkten beschrieben, welche Gründe für den Bau des Industrieparks Oberelbe sprechen.
Was spricht gegen den Industriepark Oberelbe?
  1. Das Landschaftsgebiet ist schon durch den Bau der A17 und der B172a stark betroffen und würde mit dem Bau des Industrieparks nachhaltig vollkommen verändert und somit versiegelt werden.
  2. Mensch und Tier sollen einen riesigen Industriepark billigen und versuchen sich damit zu arrangieren. Schon jetzt gibt es durch den abgeschlossenen Bau der A17 und der B172a keine ausreichenden Rückzugsmöglichkeiten für Tiere vieler Arten. Die Trassen bilden Barrieren und zerschneiden die Landschaft. An den Rändern der Autobahn wurden bescheidene Buschreihen an Hängen gepflanzt. Leider sind diese auch umzäunt. Tiere durchbrechen die Barrieren. Dies zeigt, wie sehr die Tiere unter dem Mangel eines Rückzugsgebietes leiden. Das betreffende Gebiet wird bis zum Bau des IPO von konventioneller Landwirtschaft genutzt. Eine weitere Zersiedlung der Landschaft wird keine Verbesserung des Lebens der Menschen und erst recht kein Überleben der Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen darstellen.
  3. Zudem ist ein Lärmschutz an der A17 im Bereich Großsedlitz quasi nicht vorhanden. Seit Jahren sind die Anwohner, besonders in der Nacht, vom Lärm der Autobahn beeinträchtigt. Die Lebensqualität ist gesunken. Mit dem Bau des IPO wird der Lärm zunehmen und Luftqualität weiter verschlechtert.
  4. Ein erhöhtes Verkehrsaufkommen und der damit verbundene Lärm und die Luftverschmutzung wird steigen.
  5. Das Gebiet, das für den Bau des Industrieparks vorgesehen ist, liegt in einer Frischluftschneise, die weite Teile Pirnas mit Kalt- bzw. Frischluft versorgt. Mit dem Bau des IPO würde dies nachhaltig gestört werden.
  6. Versiegelung von 150 Hektar Fläche.
  7. Es besteht weder bezahlbarer Wohnraum, noch die verfügbare Fläche um bezahlbaren Wohnraum für die zusätzlichen Einwohner zu schaffen.
  8. Der öffentliche Nahverkehr bietet zum jetzigen Zeitpunkt keine Pendelmöglichkeit für Beschäftigte des IPO.
  9. Ein Industriepark neben dem Barockgarten Großsedlitz?
Meiner Meinung nach ist das Projekt IPO keine Chance für die Region, es bedeutet nur den weiteren Werteverlust für die hier lebende Bevölkerung.  Niemand kann sich sicher sein, dass die risikoreiche Verwendung von mehr als 100(!) Millionen Euro Steuergelder zum Erfolg führen wird. Zudem treffen einige wenige Politiker und deren Stadträte riskante, irreversible Entscheidungen ohne die Meinung und Zustimmung der Bevölkerung einzuholen. Diese wird erst informiert, wenn „Tatsachen“  geschaffen wurden. Als bestes Beispiel ist der Vorentwurf des FNP der Stadt Heidenau zu nennen.
Was können wir tun?
Der beste Weg ist ein Dialog zwischen den Verantwortlichen des Projektes und den Bürgern der Region. Im Rahmen dieses Dialoges sollen die Vorteile und Nachteile erörtert und gemeinsam diskutiert werden. Wir, die Bürger der Region, sollten dann gemeinsam mit den Verantwortlichen Entscheidungen über das Schicksal des Projektes treffen und dies noch bevor größere Summen an Steuergeldern für das Projekt gebunden werden.
Welche Alternativen wären denkbar?
  1. Teile des Gebietes sollten renaturiert werden , d.h. einen Teil aufforsten und Gewässer anlegen, also eine Basis für die hier lebenden Tiere schaffen.
  2. Umbau der vorhandenen konventionellen Landwirtschaft in eine ökologische Landwirtschaft. Den Landwirten, die den Schritt in die richtige Richtung sollte eine anfängliche Unterstützung in Form Finanzierungsmöglichkeiten angeboten werden. Landwirtschaft ohne Gift funktioniert gibt es bereits und sie funktioniert. Wir können der Natur ein Stück zurückgeben. Wir sollten es sogar.
  3. Einige Streuobstwiesen anlegen, die ebenfalls zur Erhaltung der Artenvielfalt beitragen und den Menschen in der Region mit frischem Obst versorgt.
  4. "Kleinere" Gebiete zur Erschließung von Gewerbe und Industrie ausweisen, mit der  Vorgabe ein "Ausgleich" für ihre umweltbelastenden Verfahren zu schaffen. Stets umschlossen von großzügig angelegten Mischwald.
  5. Bereits bestehende Straßen ausbauen, d.h. umweltbewusste Gestaltung von Fahrtwegen und Schaffung von (Unter-)Querungsmöglichkeiten für die in der Region lebenden Tiere.
Wird es nicht Zeit, dass Sie wir und vor allem Sie, liebe Verantwortlichen des Projektes, aus Fehlern lernen und die Zukunft gemeinsam gestalten? Viele Bürger und Bürgerinnen dieser Region haben Ideen und möchten sich mit diesen einbringen. Wir, die Bürger, wollen respektiert werden. Wenn niemand mit uns kommuniziert, wie sollen wir eventuelle Vorteile des Projektes verstehen?
Gern stehe ich für Rückfragen zur Verfügung und stelle Kartenmaterial bereit. Wenn jemand Ideen, Anregungen oder Kritik mitteilen möchte, so bitte ich darum einen Kommentar zur Petition zu verfassen.
Informationsquellen:
Ein satirischer Kommentar zum Industriepark Oberelbe.
Im geplanten IPO der Kommunen Pirna, Dohna und Heidenau dürfen Industrieanla-gen gemäß der 4.Bundesimmissionschutzverordnung (4.BIDSchV, Anlage 1) gemäß der § 19 (mit Öffentlichkeitsbeteiligung) und § 10 (ohne Öffentlichkeitsbeteiligung) angesiedelt werden. Ein Ausschluss spezieller Industrieanlagen erfolgte durch die IPO-Planer bisher nicht. Unter die genehmigungsfähigen Anlagen fallen neben Müll-verbrennung, Tierkörperverwertung, Kraftwerke und Chemieanlagen jeder Art, La-gerung gefährlicher Stoffe auch industrielle Tiermastanlagen, so z.B. für mehr als 40.000 Stück Mastgeflügel oder auch mehr als 2000 Mastschweine. Es ist bekannt, dass der IPO zum großen Teil in einem für Pirna wichtigen Kaltluftentstehungsgebiet errichtet werden soll, dessen Luft sich selbst bei Windstille in die Talregion von Pir-nas Stadtzentrum bewegt. Nun könnte man meinen, es sei Geschmacksache, ob den Pirnaern die zu erwartende „würzige Landluft“ industrieller Tiermastanlagen zusagt oder nicht. (Die Einwohner von Krebs wissen schon lange, wovon hier die Rede ist.) Nein, hier handelt es sich um handfeste gesundheitsgefährdende Szenarien: Das aus Mastställen entweichende gasförmige Ammoniak (NH3) ist insgesamt für 45% an der Feinstaubbildung beteiligt, so dass in Gebieten solcher ländlicher Emissionen die Feinstaubbelastung ähnlich hoch ist wie im Zentrum von Großstädten (s. z.B. ARD, Monitor vom 17.1.19) Hinzu kommt die Feinstaubbelastung durch den Autobahnzu-bringer und der Südumfahrung. Dieser Schadstoffmix würde also ständig aus westli-cher Richtung über die Wohngebiete am Feistenberg und am Postweg in die Pirnaer Tallage hinab wabern. Bundesweit verursacht dies statistisch 50.000 vorzeitige To-desfälle pro Jahr, besonders bei ohnehin Lungen- und Herzkreislauf belasteten Ein-wohnern, die Erkrankungen als solche nicht mit gerechnet. Und in Pirna?

Bündnis 90/Die Grünen Pirna

Bayer Leverkusen schenkt Lokomotive Moskau trotz Überlegenheit einen Auswärtssieg

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Schlampiger Start

Ein Aufenthalt in slowakischen Wäldern kann ganz schön gefährlich werden, seit diesem Sommer weiß das auch Lukas Hradecky. In der Sommerpause war Leverkusens Torwart zu Besuch in seiner Heimatstadt Bratislava, als er bei einem Soloausflug ins Grüne einem ausgewachsenen Bären begegnete. Der hungrige Waldbewohner mit den scharfen Zähnen sei nur 100 Meter von ihm entfernt gewesen. »Da habe ich drei, vier Minuten aber echt Vollgas gegeben«, erzählte Hradecky - der am Mittwochabend auch gern aus dem Leverkusener Fußballstadion geflohen wäre.
Beim Start der Werkself in die Champions League fabrizierte der 29-Jährige gegen Lokomotive Moskau einen hochgradig seltsamen Pass vor die Füße von Dmitri Barinow - nach dem er nur noch hoffen konnte, der Mittelfeldspieler der Russen werde dieses Prachtgeschenk vor lauter Schreck ignorieren. Tat Barinow aber nicht, stattdessen hob er den Ball geistesgegenwärtig aus 25 Metern ins Netz. Acht Minuten vor der Pause bedeutete dies das 2:1 für Lokomotive - was später auch dem Endstand entsprach.
Bei der vermeintlich leichtesten Aufgabe in der Gruppe sind die Rheinländer also glatt durchgefallen. Und ein Blick auf die weiteren Gegner Juventus Turin und Atlético Madrid lässt erahnen, dass Bayer den ambitionierten Wunsch, in der Königsklasse zu überwintern, wohl schon jetzt vorsichtig abheften kann. Bei der mittlerweile neunten Teilnahme des Klubs an der Champions League wäre es erst das zweite Mal, dass das Achtelfinale verpasst wird. »Dann müssen wir eben an anderer Stelle für eine Überraschung sorgen«, sagte Sportdirektor Simon Rolfes trotzig. Ähnlich verfuhr Cheftrainer Peter Bosz, indem er erwähnte: »Normalerweise hätten wir heute drei Punkte holen müssen. Das haben wir nicht getan - deshalb müssen wir jetzt Punkte holen, wo es keiner von uns erwartet.«
Den Start in das neueste internationale Kapitel fand Pannenpassgeber Hradecky verständlicherweise »nicht schön«. Der finnische Nationaltorhüter slowakischer Herkunft entschuldigte sich bei den Mannschaftskollegen, rügte seine »schlampige« Aktion, warnte jedoch zugleich: »Es wird nicht mein letzter Fehler gewesen sein.« Ehe er abschließend noch die frisch gewonnene Europapokalweisheit präsentierte: »Champions League ist kein Spaziergang im Park.«
Übungsleiter Bosz nahm Hradeckys Fauxpas zunächst zum Anlass, an zahlreiche zurückliegende Rettungstaten des Keepers zu erinnern. Der 55-jährige Niederländer kritisierte allerdings auch sehr direkt: »Normalerweise muss er den Ball zur gleichen Farbe spielen, nicht zum Gegner. Lukas spielt sonst saubere Pässe, aber das war ein großer Fehler.«
Wirklich bedenklich wurde die Niederlage dadurch, dass auch die erste Führung der Moskauer auf recht läppische Art (nach einem Einwurf) zustande gekommen war. Zudem musste der langjährige Schalker Benedikt Höwedes der Bosz-Elf per Eigentor zu deren einzigem Treffer verhelfen. Bayers hochgelobte Offensive ging zum dritten Mal in Folge leer aus. Kein Zufall, denn in Sachen Tordrang legten die Leverkusener zuletzt eine fatale Beliebigkeit an den Tag.
Vor knapp drei Wochen gegen Hoffenheim (0:0) schwangen sie sich zu schwindelerregenden 19:0 Ecken, 20 Torschüssen, aber nur wenigen klaren Chancen auf. Vor sechs Tagen beim 0:4 in Dortmund schraubte der Vorjahresvierte seine berühmt-berüchtigte Ballbesitzquote sogar auf 66 Prozent, lebte diese optische Überlegenheit jedoch fast ausschließlich in den ungefährlichsten Zonen des Spielfeldes aus. Gegen den russischen Vizemeister offenbarte das Team nun erneut eine beachtliche Ballhoheit (69 Prozent). Ins Schwitzen brachten die Gastgeber aber auch Moskaus Schlussmann Guilherme dabei selbst in der besseren zweiten Halbzeit so gut wie nie.
Die Murmeltiertage unter dem Bayer-Kreuz häufen sich gerade - und schon beim Besuch von Aufsteiger Union Berlin am Sonnabend droht eine Fortsetzung. »Wenn wir nicht die letzten Lösungen finden«, schwant Hradecky jedenfalls, »könnte es wieder genau so kommen.«

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Vor einem Jahr verunglückte der Dokumentarfilmers Steffen Meyn bei der Räumung des Hambacher Forsts

Im Wald gestorben

Das Verhalten der Polizei war es, das Steffen Meyn auf die Bäume getrieben hat. Der 27-jährige studierte an der Kölner Kunsthochschule für Medien. Im Rahmen seines Studiums arbeitete er an einer Dokumentation über das Leben der Waldbesetzer*innen im Hambacher Forst. Die Aktivist*innen wollen verhindern, das der Wald in Nordrhein-Westfalen von RWE gerodet und auf dem Gebiet Braunkohle abbaut.
Die polizeilichen Absperrungen bei der Räumung empfand Meyn als zu weiträumig. Für ihn war es so nicht möglich, den Einsatz filmisch zu dokumentieren. Also entschloss er sich, in die Baumhäuser von »Beechtown« zu klettern. Am 18. September 2018 twittert er: »Nachdem die Presse in den letzten Tagen im #HambacherForst oft in ihrer Arbeit eingeschränkt wurde, bin ich nun in 25m Höhe auf Beechtown, um die Räumungsarbeiten zu dokumentieren. Hier oben ist kein Absperrband.« Einen Tag später stürzt Meyn von einer Traverse zwischen den Bäumen ab. Ein Brett, auf dem er gestanden hat, ist wahrscheinlich gebrochen. Eine direkte Einwirkung der Polizei gab es nicht. Am Donnerstag ist der erste Todestag von Steffen Meyn.
Auf dem Blog des Hambacher Forst wurde folgende Erklärung veröffentlicht:
»Ein Freund, der uns seit längerer Zeit im Wald journalistisch begleitet hat, ist heute von einer über 20m hohen Hängebrücke in Beechtown gefallen und gestorben. Zu dem Zeitpunkt wurde von Polizei und RWE versucht, das Baumhausdorf zu räumen. Das SEK war gerade dabei, einen Aktivisten in der Nähe der Hängebrücke festzunehmen. Der Mensch war anscheinend auf dem Weg dorthin, als er stürzte«, heißt es darin. Und weiter: »Wir sind zutiefst erschüttert. Alle unsere Gedanken und Wünsche sind bei ihm. Unser Mitgefühl geht an all die Angehörigen, Freund*innen und Menschen, die sich betroffen fühlen. Wir fordern die Polizei und RWE auf, den Wald sofort zu verlassen und diesen gefährlichen Einsatz zu stoppen. Es dürfen keine weiteren Menschenleben gefährdet werden. Was jetzt nötig ist, ist ein Moment der Ruhe.«
Diesen Moment gab es nicht. Innenminister Herbert Reul (CDU) kündigte zwar an, die Räumung auszusetzen, aber die Polizei blieb im Wald. Als sich 24 Stunden nach Meyns Absturz Freund*innen und Aktivist*innen in »Beechtown« versammeln, will die Polizei die Personalien von einer Aktivistin, die sich gerade von einem Baum abgeseilt hat, feststellen und ihren Klettergurt beschlagnahmen. Ein richtiges zur Ruhekommen ist unter diesen Umständen nicht möglich.

Der globale Klimastreik soll den Regierungen der Welt Beine machen.

Das erste und das letzte Wort

Global Climate Strike« - unter diesem Motto hat die Klimabewegung Großes vor: In mehr als 2000 Städten in 130 Staaten auf allen Kontinenten gibt es allein an diesem Freitag Demonstrationen. Sie reichen vom Südpol bis nach Ny-Ålesund auf Spitzbergen, vom japanischen Yokohama in Japan bis nach Brikama in Gambia. Die Aktionen gehen auch nicht mehr nur von »Fridays for Future« aus, etliche Umweltorganisationen und Protestgruppen machen mit - teilweise mit Demos, teilweise mit zivilem Ungehorsam, etwa durch Straßenblockaden. Aufgerufen sind ausdrücklich nicht nur Schüler, sondern auch Erwachsene.
Anlass für den globalen Streik sind mehrere Gipfel der Staats- und Regierungschefs, die kommende Woche am Rande der UNO-Generalversammlung in New York stattfinden. Am Dienstag und Mittwoch geht es um den Stand der Umsetzung der 17 »Sustainable Development Goals« (SDGs) - die Ziele für nachhaltige Entwicklung haben sich die Vereinten Nationen 2015 selbst gesetzt haben, um die Welt bis 2030 in vielerlei Hinsicht besser zu machen. Sie reichen von der Bekämpfung des Hungers über die Gleichberechtigung aller Geschlechter bis zur Bekämpfung der Klimakrise.
Die Welt droht diese Ziele zu verfehlen, und zwar krachend. Besonders dringlich ist politisches Handeln einem UN-Bericht vom Juli zufolge bei der Klimakrise und bei der Bekämpfung sozialer Ungleichheit. »Vier Jahre nach dem Beschluss ist das globale Bild alarmierend«, fasste UNO-Generalsekretär António Guterres die Lage zusammen.
Bereits am Montag kommen die Staatsvertreter bereits zu einem »Klimaaktionsgipfel« zusammen. Es geht um das Herzstück des Pariser Weltklimaabkommens: die freiwilligen Selbstverpflichtungen der Staaten zum Klimaschutz und ihre allmähliche Verschärfung. So soll die Erderwärmung möglichst auf 1,5 Grad Celsius, höchstens aber auf zwei Grad gegenüber vorindustriellem Niveau begrenzt werden, um katas-trophale Folgen zu verhindern.
Was die Staaten zum Paris-Abkommen als Klimaziele bisher auf den Tisch gelegt haben, reicht aber hinten und vorne nicht aus. Selbst eine vollständige Erfüllung all dieser Ziele würde auf eine um drei bis vier Grad wärmere Atmosphäre hinauslaufen. Weil das abzusehen war, haben sich die Staaten in Paris darauf geeinigt, ihre Klimaziele alle fünf Jahre zu überprüfen und zu aktualisieren. Der erste Termin für neue und verbesserte Klimaziele ist das kommende Jahr. Jetzt müsste der Prozess also langsam losgehen - das ist es, was der New Yorker Gipfel bringen soll. »Ich habe den politischen Anführern gesagt, sie sollen nicht mit schönen Reden, sondern mit konkreten Plänen hierher kommen«, sagte UN-Chef Guterres im Vorfeld. Was Deutschland dort vorstellt, soll sich an diesem Freitag im Klimakabinett der Bundesregierung entscheiden.
Die entscheidende Sitzung der Großen Koalition in Berlin gibt dem Protest in Deutschland noch mal einen Extra-Kick. »Die Politikverdrossenheit liegt bei der Politik, nicht bei uns«, sagt Quang Anh Paasch, der den Berliner Protest mitorganisiert. »›Fridays for Future‹ ist in Deutschland seit neun Monaten auf der Straße, aber die Politik bewegt sich nicht«, meint Paasch. Es dürfte der bisher größte Freitagsprotest fürs Klima werden.
Dass die Gewerkschaften in Deutschland den Protest zwar unterstützen, aber nicht direkt zum Streik aufrufen, sieht man bei »Fridays for Future« nicht allzu kritisch. »Politische Streiks sind in Deutschland illegal«, meint Paasch verständnisvoll. Wichtig sei es, dass die sich politisch positioniert haben, sagt er. Manche Arbeitgeber, etwa von der Gruppe »Entrepreneurs for Future«, haben ihre Mitarbeiter sogar offiziell freigestellt.
Die Aktivistin Hannah Eberle erwartet, dass auch andere Arbeitnehmer teilnehmen werden. Sie spricht für das Bündnis »Ungehorsam für alle«, zu dem sich mehrere Gruppen zusammengeschlossen haben, die Aktionen des zivilen Ungehorsams für das Klima planen. »Wir setzen auf einen kollektiven Regelbruch«, erklärt sie. »Daran kann man teilhaben, indem man bei einer unserer Straßenblockaden mitmacht - oder auch schon, indem man ohne das Einverständnis des Arbeitgebers nicht zur Arbeit erscheint.« Solche Fälle könnten dann vor Gerichten landen, schließlich würden manche Arbeitgeber wohl Schadensersatz fordern. Was dabei herauskommen würde, ist aber nicht klar.
Dass Streiken hierzulande aus politischen Gründen schlicht und einfach verboten ist, stimmt so nämlich nicht. Das Streikrecht steht ohne Einschränkung im Grundgesetz. Als Mitarbeiter von Zeitungsbetrieben im Jahr 1952 für mehr Rechte im Betriebsverfassungsgesetz kämpften, entschied allerdings das Freiburger Landesarbeitsgericht, das sei nicht rechtens. Die Richter betonten hingegen auch, dass sie unter bestimmten Bedingungen anders entschieden hätten, zum Beispiel, wenn »für die Freilassung von Kriegsgefangenen oder gegen hohe Besatzungskosten oder gegen hohe Preise« demonstriert worden wäre. Wenn der politische Streik also im Sinne höherer Rechte argumentiert, ist er auch diesem Urteil nach legitim, könnte man schlussfolgern - wie es ja auch bei anderen Regelbrüchen der Fall ist, die sich auf das Prinzip des zivilen Ungehorsams berufen.
Indes hören die Klimaproteste mit dem 20. September nicht auf. Eine Woche später hat eine US-amerikanische Gruppe namens »Earth Strike« zu einem globalen Generalstreik aufgerufen. Eigentlich der Worst Case: Der harte Kern der Klimabewegung kommt vielleicht zweimal, viele Schulstreiker sind das wöchentliche Demonstrieren gewohnt. Aber die Massen, verteilen die sich dann?
Die Klimabewegung machte aus der Not eine Tugend. Die verschiedenen Gruppen und Organisationen haben das Ganze zu einer riesigen Aktionswoche erklärt. »Wir stehen mit ›Earth Strike‹ in Kontakt, wir kennen die«, sagt »Fridays-for-Future«-Aktivist Paasch. Die Schüler würden sich trotzdem auf den 20. September konzentrieren. »Aber wir sind zusammen eine Klimabewegung, wir lassen uns nicht trennen.«
Es hat ja auch etwas für sich: Die Bewegung hat so das erste und das letzte Wort beim Gipfelmarathon der Vereinten Nationen.
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Als Gott einmal persönlich in der Chefredaktion der Tageszeitung »Die Welt« anrief. Ein Tagtraum.

Poschiboy am Aparillo

Es war ein hundsgewöhnlicher Herbstmorgen mit 38 Grad im Schatten, als in der »Welt«-Redaktion das Telefon klingelte. Seufzend wuchtete sich Chefredakteur Ulf Poschardt in seinen Porsche und brauste quer durchs Zimmer an den Schreibtisch. Praktikantinnen spritzen beiseite. Das war die Freiheit, die er meinte! Gut gelaunt nahm Poschardt den Hörer ab.
»Geilo-Printmedium Numero Uno, Poschiboy am Aparillo!«
Aparillo! Gleich griff er nach dem stets zum Bersten mit Tinte gefüllten Schreibgerät aus Walpenisknochen, um diese Spitzenformulierung zur späteren Twitterverwendung festzuhalten, da erstarrte er.
»Poschi?«, fragte eine Stimme wie Donnerhall und Posaunen. »Hi. Ich bin’s, Gott.«
»Ich glaube an keinen Gott«, erwiderte Poschardt trocken wie ein Martini aus Zeiten, als das Mannsein noch erlaubt war.
»Poschi, Poschi, Poschi!« Die Stimme packte ihn wie mit Mafiabosspranken im Nacken. »Ich bin enttäuscht von dir. Ich dachte, du wärst ein Liberaler. Der letzte Bourgeoikaner! So schnell soll deine persönliche Freiheit schon enden? Willst du mir etwa sagen, dass du nicht glauben kannst, wie’s dir beliebt? Ja, wenn nicht mal du noch lustvoll zugreifen magst auf dem Markt der Meinungen, tja, dann muss ich mir wohl ein anderes Werkzeug, Pardon, einen anderen Partner für mein kleines geiles Apokalypse-Joint-Venture...«
Wachgekitzelt wie vom Genuss eines Antilopensteaks in Amphetaminsauce fuhr Poschardt auf. »Wenn hier einer glaubt, was er will, dann bin ich das! Klar, Gott? Ich lasse mir keine Vorschriften machen. Nicht mal von dir, Allmächtiger!«
»Natürlich nicht«, schnurrte Gott. »Habe ich auch gar nicht anders erwartet.«
»Okay. Cool. Und was meintest du da von wegen Apokalypse? Du bist doch nicht unter die Thunbergjünger gegangen, oder?«
»Pah«, schnaubte Gott. »Klimawandel! Du und ich, wir wissen, dass es immer heiße Sommer gegeben hat. Ich meine, schon als es finster aus der Tiefe war, ließ ich meinen Geist ein bisschen über den Wassern schweben, so zur Abkühlung, und guckte allem, was da kreuchte und fleuchte, auf den Arsch. Und siehe, es war SEHR GUT!«
Poschi und der Allmächtige kicherten einvernehmlich.
»Nein, Poschi«, seufzte der Schöpfer, »es verhält sich einfach so, dass ich an meinen Werken keine rechte Freude mehr habe. Greta Thunberg, Genderwahn, Tempolimits überall, dieser lästige Islam...« Gott verfiel in einen männlich-melancholischen, geradezu hemingwayschen Tonfall. »Kurz und gut, Poschi - ich mache Schluss. Sieben Plagen, um der guten, alten Zeiten willen. Sintflut, Feuersbrunst, ein jüngstes Abschiebegericht für die ganze versiffte Menschheit. Und dann ein Neuanfang. Ein neues Paradies, ohne Fortschrittsverhinderer, Bedenkenträger und Leisetreter. Und da kommst du ins Spiel...«
Gott machte eine Kunstpause.
Poschardt hob die Vorderpfote und witterte in den benzinduftenden Wind of Change, der plötzlich aus der Ewigkeit ins Jammertal der Welt wehte.
»Du sollst mein neuer Adam sein«, ließ Gott die Muschi aus dem Sack.
»Geil.« Poschi war nicht der Typ, der lange grübelte, wenn irgendwo eine sexy Innovation mit produktiver Zerstörung lockte. »Und wer wird meine Eva?«
Gott räusperte sich. »Henryk M. Broder.«
»Ich ficke doch nicht den Broder!«, entrüstete sich Poschardt. »Und außerdem, ist der nicht Jude? Was hat der in deinem Paradies zu suchen?«
»Na ja, sie sind immerhin mein auserwähltes Volk ...«, wagte Gott einzuwenden, aber das ließ Poschi nicht gelten.
»Monopolbildung, Gott? Darauf willst du deine neue Welt bauen? Außerdem mache ich bei so einer Homonummer nicht mit.«
»Ich würde den Henryk natürlich zur Frau machen«, beschwichtigte Gott. »Eine steile Alte, Poschi. Oder was Junges, das sich nach Erfahrung und Führung sehnt. Du weißt, ich bin allmächtig.«
Poschi schüttelte den Kopf. »You can’t get the M. out of Henryk M.«, schnauzte er. »Das wäre quasi wie ein vergifteter Brunnen, verstehst du, Gott? Er kann noch so geil sprudeln, tief drinnen ist er doch voll Blut und Biodiesel. Wie ein wunderschönes Cabrio mit einem ekelhaften Elektromotor unter der sinnlich geschwungenen Haube.«
»Da ist was Wahres dran«, sinnierte Gott. »Dann muss die Apokalypse wohl ...es sei denn ...es sei denn, du, Poschi, würdest ...«
»Als Frau?«
»Exaktomundo«, schmunzelte Gott.
»Nie und nimmer!«
»Du wärst natürlich nicht irgendeine Frau, Poschi«, raunte Gott wie Marlon Brando und Barry White in Personalunion. »Ich spreche hier von der Beyoncé-Liga. Beine bis zum Arsch, Poschi. Ein sinnliches Nichts von einem Höschenträumchen, das sich wie lauter Chromdampf um deine festen Arschbäckchen schmiegt. Rassige, gebräunte Hammertittchen, Ulf. In meiner neuen Welt wird man dich wieder ›rassig‹ nennen dürfen.«
»Kann ich ...?« Poschi schluckte. »Kann ich ein Bauchnabelpiercing haben, das dann so golden baumelt über der Haut?«
»Gebräunte Haut an deinem Bauch ...«, träumte Gott.
Einen Augenblick lang herrschte Stille auf beiden Seiten der Leitung, indes die Gesprächspartner ihren Gedanken nachhingen.
Poschi räusperte sich als Erster. »Also, so eine Homonummer kommt für mich nicht in Frage ...«
»Natürlich nicht«, bestätigte Gott eilig.
»... also würde ich als echter Freigeist ...«
»... es wäre zum Wohl der gesamten Welt«, sagte Gott so seriös, wie es nur die Entität vermochte, die die Seriosität in die Welt gesetzt hatte.
»Und könnte ich dann vielleicht jetzt schon ... die Apokalypse steht ja sicher schon bald bevor ... ich müsste mich in meine neue Rolle am besten schon heute ...«
»Es kann schon diesen Augenblick losgehen!«
»Hammertittchen?«
»Nippel wie Patronen, Poschi.«
»Rassig, Gott?«
»Wie ein geiler Schokokuss.«
Als das Werk vollbracht war, schmunzelte Gott einen Wimpernschlag der Ewigkeit lang. Beinahe hatte er Mitleid mit der nun Männerträume verkörpernden Poschi. Ein schlimmeres Schicksal war auf der Welt, wie sie die Menschen aus seiner Schöpfung gemacht hatten, kaum vorstellbar. Aber was blieb ihm schon anderes übrig? Bei der Erschaffung der Welt in nur sieben Tagen hatte er sich ziemlich verausgabt und war immer noch nicht wieder ganz bei Kräften. Für mehr als etwas Gender Trouble reichte es dieser Tage kaum mehr, und selbst der funktionierte nur mit dem durch hypnotisches Klimbim induzierten Einverständnis des Opfers.
Besorgt musterte Gott die schneller wirbelnden Wolken über der fiebrigen Welt. Verfluchte Willensfreiheit! Aber so lange noch das goldene Telefon neben seinem Himmelsthron stand, wollte Gott nichts unversucht lassen. Poschi war schließlich nur der kleinste Fisch auf seiner langen Liste gewesen. Der bestirnte Himmel über ihm funkelte mit Myriaden von Gendersternchen, als er die Nummer der »Emma«-Redaktion wählte.
Doch dann ließ er den Hörer sinken. War er nicht eigentlich ein Gott der Barmherzigkeit? Nicht mal die Sache mit Abraham und Isaak hatte er damals durchgezogen. Plötzlich kam er sich wie der letzte Depp vor. Der älteste weiße Mann der Welt. Irgendeinen unbedeutenden deutschen Provinzjournalisten damit zu strafen, dass er ihn zur Frau machte, indem er an dessen niedere Instinkte appellierte wie der letzte miese, kleine Höllenbürokrat - ging es noch überheblicher, sexistischer und blöder? Eine Träne rollte Gott in den Bart, als er mit einem ergebenen Nicken alles rückgängig machte, die Verwandlung, das ganze Telefongespräch, Poschis sämtliche Erinnerungen daran.
Seufzend besah er sich den Planeten. Vielleicht war diese Willensfreiheit doch keine so blöde Idee gewesen. Immerhin hatte die Menschheit so die Chance, doch noch klüger zu werden als ihr beschränkter Schöpfer. Ein Engel kam und nahm ihn in den Arm.

Die Besetzerinnen eines Waldstücks im Bergischen Land wollen dessen Rodung durch einen Steinbruchbetreiber verhindern

Ein Monat im Osterholz

Um zu den Besetzer*innen des Osterholzes zu kommen, muss man ein bisschen Trittsicherheit mitbringen. Nicht umsonst heißt die Gegend, in der der Wald ist, Bergisches Land. Die Besetzung liegt an einem Waldhang und ist umgeben von Barrikaden aus totem Holz. Um zu den Baumhäusern und auf dem Boden aufgebauten Zelten zu kommen muss man einige der Sperren überwinden.
Dann ist man aber in einer Waldbesetzung, wie man sie sich vorstellt. Auf Transparenten wird »Wald statt Müll« gefordert, Antifa- und Hambacher Forst Fahnen hängen in den Bäumen. An einem Tisch sitzt Jay mit zwei weiteren Besetzern, die haben keine Zeit zu reden, Baumhäuser wollen gebaut werden. Auch René Schuijlenburg von der Bürgerinitiative »Osterholz bleibt!« ist gekommen. Im Frühsommer hatte die Initiative den Protest angestoßen.
Worum es dabei geht? Der Steinbruch braucht Platz für eine Abraumhalde. Fünf Hektar Wald sollen gerodet werden. Im Boden befindet sich zu viel unbrauchbares Material, das hier im Osterholz aufgeschüttet werden soll. Das Osterholz ist ein beliebtes Naherholungsgebiet. Wander- und Radwege durchziehen den Wald. Die geplante Halde würde den Wegen nahekommen. Die Initiative »Osterholz bleibt!« hat mit Waldspaziergängen, Infoveranstaltungen und einer Demonstration darauf aufmerksam gemacht. Viele Bürger haben daraufhin Eingaben an die zuständige Bezirksregierung geschickt. Diese solle die Haldenpläne nicht genehmigen.

Das höchste Baumhaus der Waldbesetzer*innen im Osterholz befindet sich in 17 Metern Höhe.
Das höchste Baumhaus der Waldbesetzer*innen im Osterholz befindet sich in 17 Metern Höhe.
Demonstrationen und Eingaben reichen Jay und den anderen Waldbesetzer*innen nicht aus: »Wir besetzen den Wald, weil uns das Thema wichtig ist und man mit Demonstrationen nicht mehr erreicht als Aufmerksamkeit. Hier sind wir ein direkter Störfaktor!« Sollte es zu einer Räumung kommen, will man sich im Wald »verschanzen«, die einen werden in Baumhäuser gehen, dass derzeit höchste ist in luftigen 17 Metern, oder sich am Boden festketten. »Wir werden versuchen die Räumung so schwer wie möglich, so zeitintensiv wie möglich und damit so teuer wie möglich zu machen«, so der Waldbesetzer.
Ob der Hambacher Forst ein Vorbild ist? »Ja und Nein.« Waldbesetzungen hätten in der radikalen Linken ja schon eine viel längere Tradition. Es habe aber schon »beeindruckt«, wie sich die Besetzer*innen im Hambi gegen die Räumung gestellt haben. Eine Parallele zwischen beiden Besetzungen gibt es in jedem Fall. Sowohl im »Hambi« als auch im Osterholz, versuchen die Besetzer*innen ein »alternatives anarchistisches Lebenskonzept« auszuprobieren.
Bislang erhalten die Besetzer*innen viel Unterstützung. Beim Gang durch die Besetzung zeigen sie ihre Küche, die habe man bisher aber nur für den Abwasch gebraucht. »Essen haben wir bisher immer von Unterstützer*innen bekommen.« Ein Restaurant aus Wuppertal sei dabei gewesen und auch der Juniorchef des Steinbruchs habe schon eine Kiste Bananen vorbeigebracht. »Er hat uns versichert, dass die nicht vergiftet sind, dann haben wir sie natürlich gerne genommen«, erzählt Jay lachend. Insgesamt ist das Verhältnis zum Steinbruch eher kurios.
Dort gibt man sich gerne gesprächsbereit, rückt bislang aber nicht von den Plänen für die Abraumhalde ab. René Schuijlenburg ist optimistisch, dass sich das noch ändern könnte. Die Bezirksregierung habe bisher auf keine der über 50 Einwendungen reagiert. Anhörungstermine seien noch nicht bekannt gegeben worden. Der 1. Oktober als Beginn der Rodung wird sich so nicht umsetzen lassen.
Um den Forderungen für den Erhalt des Osterholzes und anderer bedrohter Grünflächen um Wuppertal Nachdruck zu verleihen, will »Osterholz bleibt!« am 28. September durch die Wuppertal demonstrieren.