Hallo,
mitbekommen? In Gießen gab es zum zweiten Mal Freisprüchen - für
Schwarzfahren mit Hinweisschild. Wir hoffen jetzt, dass viele
mitmachen bei dieser Variante straffreien Schwarzfahrens (näheres
unter www.schwarzfahren.de.vu). Am 3. Mai gibt es dazu eine
Informationsveranstaltung in München ... und einen Tag danach wieder
einen solchen Strafprozess. Mal sehen, ob die Münchener anders urteilen.
Herzliche Einladungen und viel Spaß beim straffreien Schwarzfahren
... Gruß aus der Projektwerkstatt in Saasen, Jörg (der in Gießen
Freigesprochene, ich werde auch in München dabei sein).
Hier die Termine (und der Hinweis, dass am 4. oder auch 5. gerne
noch weitere Termine - auch mit anderen Themen - in der Region bzw.
auf dem Weg zurück nach Hessen verabredet werden können):
Dienstag, 03.05.16 um 19.30 Uhr in München im Toberaum in der
Dachauerstr. 114.
Vortrag und Diskussion zu Nulltarif in Bussen&Bahnen und der
Entkriminalisierung des "Schwarzfahrens"
Mensch glaubt es kaum: Mit bis zu einem Drittel aller Strafprozesse
füllen Verhandlungen wegen "Schwarzfahren" in manchen Regionen die
Strafgerichte - und ebenso hoch ist der Anteil von Menschen vor
allem in Großstadt-Gefängnissen. Da wird deutlich, warum es beim
Strafen geht: Um die Durchsetzung abstrakter Rechtsordnungen ohne
Sinn und Verstand ... und um die Aufrechterhaltung eines
Reichtumsgefälles mit seinen Folgen. Dabei ist die ganze Sache
höchst ineffizient: Je nach Berechnungen fällt die Zahl zwar etwas
unterschiedlich aus, aber ca. ein Fünftel aller Einnahmen für
Fahrkarten müssen für das Fahrkartenwesen selbst ausgegeben werden
(Automaten, Kontrolleur_innen, Kartendruck, Buchhaltung und all das
Drumherum). Hinzu käme noch der Werbeetat, der wegfallen könnte,
wenn es heißen würde: Freie Fahrt für alle Menschen! Weg mit den
Fahrkarten!
Mittwoch, 04.05.16 um 11.15 Uhr im Amtsgericht Starnberg
(Otto-Gaßner-Str. 2, Raum 128)
Strafprozess wegen Schwarzfahrens mit Hinweisschild
Am 2. März fuhren fünf Aktivisten von Kempten über München nach
Frankfurt - durchgehend "schwarz", mit Flugblättern, Transparent und
Megafon. Sie warben in Zügen und etlichen Bahnhöfen für einen
fahrscheinfreien öffentlichen Personenverkehr (sog. "Nulltarif") -
und protestierten gegen die Kriminalisierung des "Schwarzfahrens".
Obwohl eine Zugbegleitern das Geschehen als Demonstration beschrieb
und ihr klar erkennbar gewesen sei, dass alle keine Fahrkarte gehabt
hätten, behauptet die Staatsanwaltschaft, dass es eine heimliche
Schwarzfahrt gewesen sei ... und damit "Erschleichung von
Leistungen". So wird der Prozess zweierlei: Ein Werben für eine
umweltgerechte Verkehrspolitik - und ein Protest gegen die Willkür
der Justiz, die einseitig Kapitalinteressen vertritt. Der Prozess
ist öffentlich, Informationen zur (immer noch laufenden) Aktion gibt
es unter www.schwarzstrafen.de.vu. Lustig: Für die gleiche Aktion
gab es in Gießen bereits einen Freispruch!
--
(Bitte bei Antworten lange Mailzitate wegschneiden ... spart Daten, Zeit und Unübersichtlichkeit :-)
Projektwerkstatt Saasen, 06401/903283, Fax 03212-1434654 (wenn unterwegs: 01522-8728353)
Ludwigstr. 11, 35447 Reiskirchen-Saasen (20 km östlich Giessen)
www.projektwerkstatt.de/saasen <saasen@projektwerkstatt.de>
PGP unter www.projektwerkstatt.de/feedback.html
- Seminarhaus und politische Aktionswerkstätten
- Archive, Bibliotheken und Gruppenräume (mit Bahnanschluss)
Spannende Bücher und DVDs unter www.aktionsversand.de.vu!
Angebote für Aktionstrainings, Workshops und Vorträge: www.vortragsangebote.de.vu und www.projektwerkstatt.de/termine.
Die Projektwerkstatt lebt davon, was anderswo übrig ist, z.B.: Audio-Aufnahmegerät, (Full)HD-Kamera mit Mikrofonanschluss, Obstpresse, BluRay-Laufwerk, große Festplatten und viele Verbrauchsmaterialien (Gesamtliste unter www.projektwerkstatt.de/gesucht).
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Mailingliste von Hoppetosse - Netzwerk für kreativen Widerstand. Alle Infos und Formular für Aus-/Eintragen sowie Archiv: www.projektwerkstatt.de/ovu.
mitbekommen? In Gießen gab es zum zweiten Mal Freisprüchen - für
Schwarzfahren mit Hinweisschild. Wir hoffen jetzt, dass viele
mitmachen bei dieser Variante straffreien Schwarzfahrens (näheres
unter www.schwarzfahren.de.vu). Am 3. Mai gibt es dazu eine
Informationsveranstaltung in München ... und einen Tag danach wieder
einen solchen Strafprozess. Mal sehen, ob die Münchener anders urteilen.
Herzliche Einladungen und viel Spaß beim straffreien Schwarzfahren
... Gruß aus der Projektwerkstatt in Saasen, Jörg (der in Gießen
Freigesprochene, ich werde auch in München dabei sein).
Hier die Termine (und der Hinweis, dass am 4. oder auch 5. gerne
noch weitere Termine - auch mit anderen Themen - in der Region bzw.
auf dem Weg zurück nach Hessen verabredet werden können):
Dienstag, 03.05.16 um 19.30 Uhr in München im Toberaum in der
Dachauerstr. 114.
Vortrag und Diskussion zu Nulltarif in Bussen&Bahnen und der
Entkriminalisierung des "Schwarzfahrens"
Mensch glaubt es kaum: Mit bis zu einem Drittel aller Strafprozesse
füllen Verhandlungen wegen "Schwarzfahren" in manchen Regionen die
Strafgerichte - und ebenso hoch ist der Anteil von Menschen vor
allem in Großstadt-Gefängnissen. Da wird deutlich, warum es beim
Strafen geht: Um die Durchsetzung abstrakter Rechtsordnungen ohne
Sinn und Verstand ... und um die Aufrechterhaltung eines
Reichtumsgefälles mit seinen Folgen. Dabei ist die ganze Sache
höchst ineffizient: Je nach Berechnungen fällt die Zahl zwar etwas
unterschiedlich aus, aber ca. ein Fünftel aller Einnahmen für
Fahrkarten müssen für das Fahrkartenwesen selbst ausgegeben werden
(Automaten, Kontrolleur_innen, Kartendruck, Buchhaltung und all das
Drumherum). Hinzu käme noch der Werbeetat, der wegfallen könnte,
wenn es heißen würde: Freie Fahrt für alle Menschen! Weg mit den
Fahrkarten!
Mittwoch, 04.05.16 um 11.15 Uhr im Amtsgericht Starnberg
(Otto-Gaßner-Str. 2, Raum 128)
Strafprozess wegen Schwarzfahrens mit Hinweisschild
Am 2. März fuhren fünf Aktivisten von Kempten über München nach
Frankfurt - durchgehend "schwarz", mit Flugblättern, Transparent und
Megafon. Sie warben in Zügen und etlichen Bahnhöfen für einen
fahrscheinfreien öffentlichen Personenverkehr (sog. "Nulltarif") -
und protestierten gegen die Kriminalisierung des "Schwarzfahrens".
Obwohl eine Zugbegleitern das Geschehen als Demonstration beschrieb
und ihr klar erkennbar gewesen sei, dass alle keine Fahrkarte gehabt
hätten, behauptet die Staatsanwaltschaft, dass es eine heimliche
Schwarzfahrt gewesen sei ... und damit "Erschleichung von
Leistungen". So wird der Prozess zweierlei: Ein Werben für eine
umweltgerechte Verkehrspolitik - und ein Protest gegen die Willkür
der Justiz, die einseitig Kapitalinteressen vertritt. Der Prozess
ist öffentlich, Informationen zur (immer noch laufenden) Aktion gibt
es unter www.schwarzstrafen.de.vu. Lustig: Für die gleiche Aktion
gab es in Gießen bereits einen Freispruch!
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(Bitte bei Antworten lange Mailzitate wegschneiden ... spart Daten, Zeit und Unübersichtlichkeit :-)
Projektwerkstatt Saasen, 06401/903283, Fax 03212-1434654 (wenn unterwegs: 01522-8728353)
Ludwigstr. 11, 35447 Reiskirchen-Saasen (20 km östlich Giessen)
www.projektwerkstatt.de/saasen <saasen@projektwerkstatt.de>
PGP unter www.projektwerkstatt.de/feedback.html
- Seminarhaus und politische Aktionswerkstätten
- Archive, Bibliotheken und Gruppenräume (mit Bahnanschluss)
Spannende Bücher und DVDs unter www.aktionsversand.de.vu!
Angebote für Aktionstrainings, Workshops und Vorträge: www.vortragsangebote.de.vu und www.projektwerkstatt.de/termine.
Die Projektwerkstatt lebt davon, was anderswo übrig ist, z.B.: Audio-Aufnahmegerät, (Full)HD-Kamera mit Mikrofonanschluss, Obstpresse, BluRay-Laufwerk, große Festplatten und viele Verbrauchsmaterialien (Gesamtliste unter www.projektwerkstatt.de/gesucht).
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