6. - 8. Mai
2016
Evangelische
Akademie Bad Boll
In neuen
Territorien denken - statt Ausverkauf von Land
Weltweit
nimmt die Landkonzentration zu, während umverteilende
Landreformen aus der Mode gekommen sind. Die Konsequenzen
sind in unterschiedlicher Form überall spürbar: neue
Abhängigkeiten, sinkender Handlungsspielraum und
eingeschränktes Entwicklungspotential nicht nur für
Bäuerinnen und Bauern, Akteure im ländlichen Raum, sondern
für die breite Bevölkerung. Die Unterschiede und
Gemeinsamkeiten der weltweiten Entwicklungen wollen wir
unter anderem mit Saturnino Borras (Den Haag), Caroline
Callenius (Stuttgart), Nadja Charaby (Berlin),
Kerstin Lanje (Aachen), Wolfgang Hees
(Eichstetten), Angela Müller (Niederstetten) Luis
Hernández Navarro (Mexiko), Uwe Hoering
(Bonn), Stefan Ofteringer (Aachen), Victor
Rodrigues (Portugal), Adriano Talles Reis
(Brasilien) und Philian Zamchiya (Zimbabwe)
diskutieren.
Wo findet
Landkonzentration statt? Welche Konsequenzen hat dies? Wie
beeinflussen internationale Entscheidungen die regionalen
Entwicklungen? Welche Zwänge und Dynamiken bestimmen
Prozesse der Landkonzentration? Wo kann gegengesteuert
werden?
Können
Agrarreformprojekte gesellschaftliche Veränderungen anstoßen
und so für mehr Verteilungsgerechtigkeit und weniger Armut
sorgen? Unter welchen Bedingungen ist dies möglich?
Diese Fragen
wollen wir auf der Tagung gemeinsam diskutieren.
Herzliche
Einladung nach Bad Boll!
Programm und
Anmeldung:
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