Donnerstag, 26. Mai 2016

Japanische Antikriegsbewegung kritisiert Obama-Besuch



Der US-Präsident Obama, zu Besuch in Japan, will Hiroshima besuchen. 
Und der japanische Ministerpräsident Abe ihn dahin begleiten, zwei 
also, die sich auch in bezug auf Aufrüstung einig sind. Dass die im 
letzten Jahr so kräftig gewachsene Antikriegsbewegung in Japan das als 
eine Provokation empfindet, ist leicht nachvollziehbar. Wir 
dokumentieren die Stellungnahme „Statement Opposing US President 
Barack Obama’ Visit to Hiroshima“ des Action Committee for the 71st 
Anniversary of the Atomic Bombing of Hiroshima on August 6th vom 19. 
Mai 2016, worin unterstrichen wird, dass nicht mit Gegen-Aufrüstung 
dieser Kurs gestoppt werden kann, sondern nur durch den Kampf der 99%, 
die von einem Krieg nichts zu gewinnnen haben, sondern nur zu 
verlieren. Neben einer Kritik an der aggressiven Politik der Triade 
USA – Japan – Südkorea ist die Erklärung auch ein Aufruf, sich an den 
zahlreichen Demonstrationen am 26. Und 27. Mai zu beteiligen.
http://www.labournet.de/?p=98686

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