Samstag, 22. Februar 2020

Wie man in China heute lebt: Unter Bedingungen autoritärer Herrschaft, des Virus-Notstands und weltweiter rassistischer Hetze



Es fällt schon bei einem flüchtigen Vergleich auf: Die Art der 
Berichterstattung über den Virusausbruch in China unterscheidet sich 
extrem von der üblichen Vorgehensweise der Medien in der BRD (und 
anderswo) in Fällen von „Katastrophen“. Keine „einfühlsamen“ Berichte 
zur Lage der betroffenen Menschen – stattdessen 
Ausbreitungs-Statistiken (vor allem im jeweiligen Ausland, und damit 
naheliegend, über Opfer der „gelben Gefahr“). Und dass die chinesische 
Regierung sowieso nichts richtig machen kann, ist Basis-Grundkonsens 
nicht nur europäischer Berichterstattung – was die Frage keineswegs 
überflüssig macht, wie deren Aktivitäten zu bewerten sind, welche 
Auswirkungen ihre Maßnahmen auf die Ausbreitung des Virus und die 
Lebensbedingungen der Menschen haben. Und ebenso wenig überflüssig ist 
die Frage, welche Alternativen es zu dem von der Regierung verfolgten 
Kurs denn gäbe... Siehe dazu unsere Materialsammlung vom 19.2.2020 
über den Alltag der Menschen in China unter den Bedingungen des 
faktisch ausgerufenen Virus-Notstandes
https://www.labournet.de/?p=163154

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen