Samstag, 19. August 2017
Tesla bietet die Arbeitsbedingungen der Zukunft. Nannte man früher: Ausbeutung
„Vermutlich muss es für die Arbeiter des Tesla Werkes in Fremont
zynisch geklungen haben, als ihr Chef Elon Musk sie vor zwei Wochen
mit den Worten begrüßte: "Welcome to production hell" - "Willkommen in
der Produktionshölle." Douglas Parker fand die Rede des Tesla Chefs
jedenfalls weniger lustig. Parker leitet die gemeinnützige
Organisation "Worksafe", die sich für Sicherheit an Arbeitsplätzen
einsetzt. Sie hat dafür gesorgt, dass mögliche Missstände im
Tesla-Werk bekannt wurden. (…) "Worksafe" hat seinen Sitz in Oakland,
das liegt gut 40 Kilometer entfernt von der Elektroauto Fabrik von
Tesla. "Mich erinnerte seine Ansprache an das, was uns Arbeiter
kürzlich erzählt haben, was dort jeden Tag geschieht und was bislang
zu einer hohen Anzahl an Verletzungen geführt hat." Douglas Parker
schätzt, dass gut 10.000 Arbeiter im Werk in Fremont beschäftigt sind.
Vergleicht man die Zahl der Arbeitsunfälle mit dem Rest der
US-Autoindustrie, dann liege die Verletzungsrate 31 Prozent über dem
Durchschnitt“ – aus dem Beitrag „"Willkommen in der Produktionshölle"“
von Marcus Schuler am 10. August 2017 in der Tagesschau – der jüngste
Beitrag zum Thema, das mindestens seit Anfang 2017 immer öfter selbst
in Mainstream-Medien behandelt wird.
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/tesla-arbeitsbedingungen-101.html
Siehe dazu vier weitere Beiträge, auch zur Vorgeschichte der aktuellen
Auseinandersetzungen und Versuchen gewerkschaftlicher Organisierung
http://www.labournet.de/?p=120070
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