Mittwoch, 23. August 2017

AfD legt sich mit Gewerkschaft an

Die Partei fühlt sich ausgebootet und drängt auf ihre Teilnahme an Wahlveranstaltungen des DGB. Der sieht keinen Grund dazu.

Dem DGB wird von Seiten der AfD mangelndes Demokratieverständnis vorgeworfen.
Dem DGB wird von Seiten der AfD mangelndes Demokratieverständnis vorgeworfen.
© PR
Bautzen. Im Vorfeld der Bundestagswahl gibt es jetzt Zoff zwischen der AfD und dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Der Bautzener Kreisverband wirft der Gewerkschaft ein mangelndes Demokratieverständnis vor. Die AfD beschwert sich darüber, dass ihr Direktkandidat nicht zu den vom DGB in verschiedenen Städten organisierten Veranstaltungen zur Wahl eingeladen wurde. Die Gewerkschaft sieht unterdessen dazu keinerlei Veranlassung.
Die Entscheidung, keinen AfD-Kandidaten einzuladen, sei bewusst getroffen worden, erklärt Sachsens stellvertretender DGB-Chef, Markus Schlimmbach, denn „die AfD ruft dazu auf, aus den Gewerkschaften auszutreten“. Der DGB wolle keine gewerkschaftsfeindliche Partei auf seinen Veranstaltungen haben. Die AfD kündigt indes an, vor den Veranstaltungsorten protestieren zu wollen. (SZ/sko)

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