Samstag, 19. August 2017

Die türkische Polizei und Behörden: Alles tun, um diesen Hungerstreik zu unterdrücken



„Am vergangenen Mittwoch haben Rechtsanwälte und Angehörige der beiden  
inhaftierten türkischen Akademiker Semih Özakca und Nuriye Gülmen auf  
einer Pressekonferenz in Istanbul über die aktuelle Lage informiert.  
Die Juristen des Anwaltsbüro des Volkes (HHB) berichteten, dass die  
Gefangenen von ihrem an diesem Samstag bereits 157 Tage andauernden  
Hungerstreik mittlerweile sehr geschwächt seien. Zudem bemängelten sie  
die medizinische Versorgung und Betreuung ihrer Mandanten in der Haft.  
So gäbe es zum Beispiel keine Krankenpfleger, welche die beiden  
betreuen, beim Waschen und bei der Zufuhr von Flüssigkeit helfen  
könnten. Sie würden zudem in der Nacht alle paar Stunden geweckt“ –  
aus dem Bericht „157 Tage Hungerstreik“ von Kevin Hoffman am 12.  
August 2017 in der jungen Welt über die aktuelle Entwicklung im  
Hungerstreik. Neben der Repression gegen die beiden Hungerstreikenden  
wird auch die Unterdrückung von Solidaritätsaktivitäten immer  
intensiver.
https://www.jungewelt.de/artikel/316187.157-tage-hungerstreik.html

Siehe dazu zwei weitere aktuelle Beiträge über Repression von  
Solidaritätsaktionen - während der Europäische Gerichtshof  
ausgerechnet auf den türkischen Rechtsweg verweist! - und einen  
Beitrag über eine Pressekonferenz der Rechtsanwälte der  
Hungerstreikenden
http://www.labournet.de/?p=120073

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