“Wir Krankenhausbeschäftigte garantieren jeden Tag auf hohem professionellen Niveau die Gesundheitsversorgung Hamburgs. Doch wie es jetzt ist, darf es für uns und unsere PatientInnen nicht weitergehen. Wir arbeiten Tag für Tag am Limit. Das muss sich ändern! Der individuelle Bedarf des Patienten muss bestimmen, wie viel Personal auf einer Station eingesetzt wird. Nur so können wir menschenwürdig und mit hoher Qualität versorgen. Das ist der Anspruch aller KollegInnen und jedes einzelnen Patienten. Um menschenwürdige Bedingungen und hohe Versorgungsqualität in den Hamburger Krankenhäusern herzustellen brauchen wir: Ermittlung des Personalbedarfs für jede einzelne Schicht und jeden einzelnen Patienten. Die Instrumente dafür sind vorhanden. Feste Quoten für Bereiche wie Intensivmedizin, Kreißsäle, Notaufnahme, Geriatrie, Therapie und Reinigung, wie sie von Fachgesellschaften schon lange empfohlen werden. Erstklassige Ausbildung, in der die Auszubildenden nicht auf die Sollbesetzung angerechnet werden und ausreichende, qualifizierte Anleitung und Begleitung in der praktischen Ausbildung. Scharfe und wirksame Sanktionen gegen die Klinikbetreiber bei Nichteinhaltung der Regelungen.” Die Selbstdarstellung “Was wir brauchen” der Hamburger Krankenhausbewegung auf ihrer Homepage - 19.02.2020 in Hamburg: 800 Menschen auf der Straße für mehr Personal im Krankenhaus

Video der Demo auf dem Twitter-Account von Krankenhausbewegung Hamburg
, dort auch Bilder der Demo. Siehe auch:- Gesellschaft – Hamburg:Krankenhausbewegung: Notstand bei SPD nicht angekommen“Die Hamburger Krankenhausbewegung hat eine gemischte Bilanz der Reaktionen aus dem rot-grünen Senat auf ihre Forderungen gegen den Personalnotstand an Hamburger Kliniken gezogen. Von der SPD sei die Bewegung enttäuscht, bei den Grünen seien die Forderungen nach bedarfsgerechter Personalausstattung auf den Klinikstationen nicht wirkungslos abgeprallt, berichtete der Sprecher der Bewegung, Maik Sprenger, am Mittwoch in Hamburg. “Es scheint bei ihnen angekommen zu sein, dass dringender Handlungsbedarf besteht.” Die SPD habe lediglich auf die Regelungen des Bundes verwiesen und die Hamburger Allianz für Pflege, die aber auf den Stationen bisher keine Verbesserungen gebracht habe. (…) Der selbst organisierte Zusammenschluss aus Beschäftigten verschiedener Berufsgruppen – darunter Pfleger, Hebammen und Reinigungskräfte – in Hamburger Krankenhäusern fordert eine bedarfsgerechte Personalbemessung und bessere Ausbildungsbedingungen. Im Dezember hatten fast 4500 Beschäftigte eine entsprechende Petition an die Bürgerschaft übergeben, am 10. Februar kam es zu einer Anhörung mit Politkern beider Regierungsparteien (…) Ihnen wurden Berichte von Klinik-Mitarbeitern vorgetragen, die beispielsweise von Missständen auf einer Geburtsstation zeugten, wo eine Hebamme und eine Auszubildende für mehrere Geburten inklusive Komplikationen zuständig waren. In einer Bauchchirurgie war eine examinierte Krankenschwester in einer Schicht allein für 33 Patienten verantwortlich. “Die Wut der Angehörigen landet direkt bei den Mitarbeitern”, sagte Sprenger. Diese Schilderungen wurden am Mittwoch auch Journalisten vorgetragen. Am Nachmittag zogen Beschäftigte der Hamburger Kliniken in einem Demonstrationszug vom Allgemeinen Krankenhaus St. Georg zum Rathausmarkt, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen.” dpa-Meldung vom 19. Februar 2020 bei der Süddeutschen Zeitung online

- Gesellschaft – Hamburg:Krankenhausbewegung: Notstand bei SPD nicht angekommen“Die Hamburger Krankenhausbewegung hat eine gemischte Bilanz der Reaktionen aus dem rot-grünen Senat auf ihre Forderungen gegen den Personalnotstand an Hamburger Kliniken gezogen. Von der SPD sei die Bewegung enttäuscht, bei den Grünen seien die Forderungen nach bedarfsgerechter Personalausstattung auf den Klinikstationen nicht wirkungslos abgeprallt, berichtete der Sprecher der Bewegung, Maik Sprenger, am Mittwoch in Hamburg. “Es scheint bei ihnen angekommen zu sein, dass dringender Handlungsbedarf besteht.” Die SPD habe lediglich auf die Regelungen des Bundes verwiesen und die Hamburger Allianz für Pflege, die aber auf den Stationen bisher keine Verbesserungen gebracht habe. (…) Der selbst organisierte Zusammenschluss aus Beschäftigten verschiedener Berufsgruppen – darunter Pfleger, Hebammen und Reinigungskräfte – in Hamburger Krankenhäusern fordert eine bedarfsgerechte Personalbemessung und bessere Ausbildungsbedingungen. Im Dezember hatten fast 4500 Beschäftigte eine entsprechende Petition an die Bürgerschaft übergeben, am 10. Februar kam es zu einer Anhörung mit Politkern beider Regierungsparteien (…) Ihnen wurden Berichte von Klinik-Mitarbeitern vorgetragen, die beispielsweise von Missständen auf einer Geburtsstation zeugten, wo eine Hebamme und eine Auszubildende für mehrere Geburten inklusive Komplikationen zuständig waren. In einer Bauchchirurgie war eine examinierte Krankenschwester in einer Schicht allein für 33 Patienten verantwortlich. “Die Wut der Angehörigen landet direkt bei den Mitarbeitern”, sagte Sprenger. Diese Schilderungen wurden am Mittwoch auch Journalisten vorgetragen. Am Nachmittag zogen Beschäftigte der Hamburger Kliniken in einem Demonstrationszug vom Allgemeinen Krankenhaus St. Georg zum Rathausmarkt, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen.” dpa-Meldung vom 19. Februar 2020 bei der Süddeutschen Zeitung online
- Demonstration am 19.02.2020 in Hamburg: Gemeinsam für würdige Bedingungen in unseren Krankenhäusern!
“Wir, die Beschäftigten aus Hamburger Krankenhäusern, sichern jeden Tag die Gesundheitsversorgung der Stadt. Doch der Personalmangel lässt uns Tag für Tag am Limit arbeiten Patient*innen sind Gefahr. So darf es für uns und unsere Patient*innen nicht weiter gehen! Die Hamburger Regierung ist in der Verantwortung an unseren Krankenhäusern durch Regelungen zur Personalbemessung würdige Bedingungen für alle zu schaffen.“ Aufruf vom 06.02.2020 bei Red Nurse auf Twitter
zur Demonstration “Gemeinsam für würdige Bedingungen in unseren Krankenhäusern. Der Hamburger Senat muss endlich handeln!” am 19. Februar um 16 Uhr, Lohmühlenstraße, Ecke Lange Reihe in Hamburg, siehe auch den Aufruf bei der Hamburger Krankenhausbewegung 
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