Montag, 9. Juli 2012

Waffeneinsatz gegen das eigene Volk

Wer im Glashaus sitzt, werfe nicht mit Steinen! Von Günter Ackedrmann Kommunisten-online vom 7. Juli 2012 – Seit vielen Jahren planen die Buindesregierungen – von Adenauer über Kiesinger, Brandt, Kohl. Schröder bis Merkel den Einsatz bewaffneter Kräfte gegen das eigene Volk. Man verwendet dazu die Metapher „innerer Notstand“, Das ist der Zustand, wo die Beherrschten sich nicht mehr beherrschen lassen wollen und die Herrschenden es nicht mehr können. Dazu sollen Bürgerkriegstruppen gebildet werden. Dazu genügt zwar auch die Bundeswehr – deren Einsatz im Inneren hat schon mehrfach statt gefunden – aber es gab, neben der Bundespolizei keine richtige Bürgerkriegstruppe. Das soll sich nun ändern. Mit einer Truppe von Reservisten sollen „Regionale Sicherungs- und Unterstützungskräfte“ aufgesellt werden, deren wichtigste Aufgabe es ist, im Inneren gegen das eigene Volk eingesetzt zu werden, wenn dieses nicht mehr das macht, was die Herrschenden wollen. Mit anderen Worten: die Bundesregierung plant sich eine Truppe zu schaffen, die dann mit Maschinengewehren, Panzern, Kanonen das eigene Volk massakriert. Die gleiche Regierung plant also den Mord am eigenen Volk, die scheinheilig die Regierungen von Libyen und Syrien an den Pranger stellt, weil sie das am eigenem Volk machten. Frau Merkel und ihre Minister sollen besser den Dreck vor der eigenen Tür beseitigen, ehe sie mit dem Finger auf andere zeigen. Klar, sie haben Angst, dass auch der deutsche Michel eines Tages nicht nur die Faust in der Tasche ballt, sondern sie erhebt und sie den Herrschenden in die Fresse schlägt. Das dies passieren kann, liegt auf der Hand, auch wenn es derzeit noch undenkbar ist. Lob der Dialektik Das Unrecht geht heute einher mit sicherem Schritt. Die Unterdrücker richten sich ein auf zehntausend Jahre. Die Gewalt versichert: So, wie es ist, bleibt es. Keine Stimme ertönt außer der Stimme der Herrschenden. Und auf den Märkten sagt die Ausbeutung laut: Jetzt beginne ich erst. Aber von den Unterdrückten sagen viele jetzt: Was wir wollen, geht niemals. Wer noch lebt, sage nicht: niemals! Das Sichere ist nicht sicher. So, wie es ist, bleibt es nicht. Wenn die Herrschenden gesprochen haben, Werden die Beherrschten sprechen. Wer wagt zu sagen: niemals? An wem liegt es, wenn die Unterdrückung bleibt? An uns. An wem liegt es, wenn sie zerbrochen wird? Ebenfalls an uns. Wer niedergeschlagen wird, der erhebe sich! Wer verloren ist, kämpfe! Wer seine Lage erkannt hat, wie soll der aufzuhalten sein? Denn die Besiegten von heute sind die Sieger von morgen, Und aus Niemals wird: Heute noch! Bertolt Brecht

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