Sonntag, 10. Mai 2015

Hungerstreik von maoistischen Gefangenen in Marokko!

Im folgenden dokumentiren wir eine Stellungnahme vom 23.3. von maoistischen Studenten, die in Marokko im Gefängnis für ihre Rechte kämpfen. (Nachfolgend findet ihr auch den englischen Text, der uns zugeschickt wurde – die deutsche Fassung ist in eigener Übersetzung) Nationale und internationale Stellungnahme, zum unbefristeten Hungerstreik, geführt von den Gruppen politischer Gefangener Aziz Elkhalfawi und Aziz Elbour, in den örtlichen Gefängnissen Boulmharez und Oudaia Marrakech. Wir setzten unseren Kampf in den örtlichen Gefängnissen Boulmharez und Oudaia Marrakech fort, gegen die katastrophale Realitäten in welchen wir leben, und gegen die systematische Verweigerung der Gefängnisadministration unsere Verteidiger zu treffen, trotz mehrerer Hungerstreiks die wir durchführten. Wir verurteilen auch die Misshandlungen und täglichen Bedrohungen die wir innerhalb der Gefängnisse erleben – ob in der Form von Beschimpfungen, Schikanierung, tätlichen Angriffen durch Wächter, Beamte, Direktoren und Präsidenten unserer Gefängnisse. Wir, die maoistischen politischen Gefangenen haben beschlossen, ein neues Stadium des Widerstandes einzuleiten, indem wir einen neuen unbefristeten Hungerstreik mit der Gruppe Aziz Elkhalfawi und mit der Gruppe Aziz Elbour einen dreitägigen Hungerstreik, der, wenn notwendig wiederholt wird, führen. Diese Streiks werden am Montag den 23.März 2015, in Gedenken an den glorreichen Aufstand vom 23.März 1965 , beginnen; wir werden unsere gerechten und legitimen Forderungen für das Gefängnis darlegen. Unsere Forderungen sind: *Unsere und die bedingungslose Freilassung aller politischer Gefangenen. *Die Aufhebung der Vorwürfe und des Verfahren wegen „scratch mounted“ gegen uns. *Das bedingungslose Fallenlassen der Vorwürfe gegen unsere GenossInnen. *Die Aufhebung der Militarisierung der Universität und die komplette Aufhebung des dreigliedrigen Schulsystems. *Besuchserlaubnis für unsere Familien, für StudentInnen und für alle anderen, die uns während der Woche besuchen möchten. *Verbesserte Kost, das Recht und die Möglichkeit auf Pflege, Gesundheitsversorgung und Hygiene. *Die Bereitstellung von Büchern und freier Zugang zu Referenzbüchern, Nachrichten und alles was fürs Studium nötig ist. *Berechtigung einen Bachelor, Master und eine berufliche Ausbildungen zu erlangen. *Berechtigung kostenlos ein Telefon zu benutzen um mit der Außenwelt zu kommunizieren. *Berechtigung für Freigänge mit ausreichend und angemessener Zeit. *Zusammenlegung der politischen Gefangenen in ein Gefängnis und in gemeinsame Zellen. *Beendigung der Schikane und Missbräuche, die wir täglich erlebten. Abschließend erklären wir national und international unsere volle Solidarität mit: Allen Kämpfen des Marokkanischen Volkes, mit all seinen Teilen (Arbeiter, Bauern, Studenten, Schüler, Arbeitslose…). Mit allen politischen Gefangenen innerhalb des Landes und außerhalb. Wir verurteilen aufs Schärfste: Repression und Einzelhaft die unsere Familien, die Nationale StudentInnenvereinigung Marokkos (The National Union of Students of Morocco), AktivistInnen der Bewegung des 20. Februars und alle demokratischen AktivistInnen betreffen. Misshandlungen und Einschränkungen von Gewerkschaften und politischer Freiheiten in Marokko. Abschließend erklären wir unsere Entschlossenheit den Kampf in den Gefängnissen weiterzuführen, mit allen Mitteln die uns zur Verfügung stehen, um unsere gerechten und richtigen Forderungen zu erreichen, und wir tragen die volle Verantwortung für das was uns durch das Gefängnis Management und das reaktionäre Regime passieren wird. „Ihr könnt alle Blumen ausreißen, aber ihr werdet nie das Fortschreiten des Frühlings aufhalten können.“ Lang lebe der Kampf der Studentenbewegung! Lang lebe die marokkanische Revolution! Es lebe die Proletarische Weltrevolution! Lang lebe der Marxismus-Leninismus-Maoismus!

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