Donnerstag, 28. Mai 2015

[AGF-Info] Lesung mit Jürgen Grässlin: "Grenzen öffnen für Menschen!"

Einladung: „Grenzen öffnen für Menschen – Grenzen schließen für Waffen!“ so der Titel der Lesung und Diskussion mit Jürgen Grässlin, Autor des »Schwarz­buch Waffenhandel !« am Dienstag 2. Juni 2015 um 20 Uhr im Friedens- und Umweltzentrum Pfützenstraße 1 in Trier. Veranstalter sind Arbeitsgemeinschaft Frieden, Deutsche Friedens­gesell­schaft - Ver­eini­gte Kriegsdienst­gegnerInnen und Pax Christi Trier in Kooperation mit Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz. Jürgen Grässlin wird in seinem Vortrag nachzeichnen welche deutschen Waffen auf welchem Weg wohin gelangen und wie sie dort zu Menschen­rechts­verletzungen beitragen und wer „am Geschäft mit dem Tod“ verdient. Er wird auch Handlungsoptionen für eine friedlichere und gerechtere Welt aufzeigen und steht nach der Lesung für Fragen und Diskussion bereit. Hintergrund: Millionen Menschen fliehen, nur wenige erreichen lebend Europa. „Deutschland trägt massiv Mitverantwortung an der Massenflucht. Ganz legal – mit Geneh­mi­gung der Bundesregierung und den nach-geordneten Kontrollbehörden – rüsten deutsche Waffen-schmieden seit Jahren Scheindemokraten und Diktatoren hoch und stabilisieren deren Macht.“ so die Kritik des renommierten Rüstungsgegners aus Freiburg. „Mit deutschen Waffen werden Menschenrechtsverletzungen begangen“, belegt Grässlin mit seinen Recherchen und benennt die Rüstungs-Unternehmen die am Geschäft mit dem Tod verdienen: Airbus (EADS), Krauss-Maffei Wegmann, Rheinmetall, Diehl, ThyssenKrupp Marine Systems und Heckler & Koch. Mit Waffenlieferungen des Europameisters Deutschland werde Öl ins Feuer von Kriegen und Bürgerkriegen gegossen. Dadurch werden Menschen zur Flucht gezwungen. Der Referent: Jürgen Grässlin ist Sprecher derAktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ und der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte Kriegsdienst­gegnerInnen (DFG-VK) sowie der Kritischen AktionärInnen Daimler. Er ist Autor zahlreicher kritischer Sachbücher über Rüstungsexporte sowie Militär- und Wirtschaftspolitik, darunter internationale Bestseller. Zuletzt verfasste er das »Schwarzbuch Waffenhandel. Wie Deutschland am Krieg verdient«. Grässlin wurde u.a. mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet. Lesung und Diskussion mit Jürgen Grässlin (Freiburg) Dienstag 2. Juni 2015 um 20.00 Uhr im Friedens- & Umweltzentrum/Weltladen Pfützenstr. 1 Trier * * * *. Weitere Informationen: Aktion AUFSCHREI: www.aufschrei-waffenhandel.de/ Website des Referenten: www.juergengraesslin.com/ Website der AG Frieden: www.agf-trier.de hier auch Plakat und Flyer mit Foto: http://www.agf-trier.de/content/grenzen-%C3%B6ffnen-f%C3%BCr-menschen-%E2%80%93-grenzen-schlie%C3%9Fen-f%C3%BCr-waffen * * * Weitere Veranstaltungen im Juni: Agendakino spezial: Dokumentarfilm 'Willkommen auf deutsch' "Ein Film, der nachdenklich macht, der wütend macht, der aber auch weh tut. Denn er deckt den Alltagsrassismus der bürgerlichen Mitte Deutschlands auf." Tobias Schlegl aspekte ZDF "Die Frage, die die Filmemacher antrieb: Wie wollen wir in Deutschland leben mit den neuen Nachbarn? Dass man optimistisch das Kino verlässt, ist das große Verdienst der Filmemacher." Hinz & Kunzt "Kontrovers, emotional und immer wieder auch durchaus amüsant" Oxmox. Veranstalter: Lokale Agenda Trier, Broadway Filmtheater in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung RLP - Mi 10.Juni 19.30h im Broadway Filmtheater Paulinstraße - Filmpartner/Nachgespräch: AG Frieden und Buntes Trier BREAK ISOLATION - Die Revolte der Refugees und wie wir uns solidarisieren können. Veranstaltet durch das Multikulturelle Zentrum Trier in Kooperation mit der AG Frieden und Für ein buntes Trier gemeinsam gegen Rechts, gefördert durch Rosa Luxemburg Stiftung Regionalbüro RLP und Lotto Stiftung RLP "Widerstand" - Vortrag mit Diskussion: Turgay Ulu, Refugee-Aktivist aus Berlin spricht über die bundesweiten Proteste von Refugees seit 2012 - Mi 17.Juni 19h im kl. Saal TuFa Wechselstraße 4 Trier "Solidarität" - Vortrag mit Vernetzungstreffen: Aktivist*innen aus Osnabrück berichten über Blockaden als erfolgreiche Form der Solidarität gegen menschenunwürdige Abschiebungen. Im Anschluss diskutieren wir über Möglichkeiten solcher und ähnlicher Aktionen in Trier. Infos: www.nolager-os.de. - Mi 1. Juli 19h im kl. Saal TuFa Wechselstraße 4 Trier __._,_.___ Gesendet von: Arbeitsgemeinschaft Frieden Trier Antworten Auf der Website • Antworten an Absender • Antworten an Group • Neues Thema • Beiträge zu diesem Thema (1) -- Arbeitsgemeinschaft Frieden e.V. (AGF) Pfützenstraße 1, 54290 Trier www.agf-trier.de, buero@agf-trier.de Spendenkonto 113 746, Sparkasse Trier (BLZ 585 501 30) IBAN: DE66 5855 0130 0000 113746 | SWIFT-BIC: TRSDE55 Spenden sind steuerabzugsfähig!

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