Montag, 26. Februar 2018

Montenegro soll Truppen für NATO-Mission in Afghanistan bereitstellen

Mit der US-Regierung unter Trump wurde die Forderung an die NATO-Partner ihr Verteidigungsbudget aufzustocken deutlich klargelegt. Der Druck dieser Forderung nachzugehen wurde in den vergangenen Monaten immer mehr verstärkt.
Die USA hatten bis Anfang 2017 70 % des NATO-Budgets gestellt, der Rest verteilte sich auf die 28 NATO-Mitgliedsstaaten. Zusätzlich stellte die USA die Forderung an die NATO mehr Truppen auszusenden.
Auch in Afghanistan soll die NATO, welche dem US-Imperialismus als Werkzeug dient, die Anzahl der Soldaten um 50 % erhöhen, um die Forderung der USA "die Last zu teilen", zu erfüllen.
Derzeit befinden sich in Afghanistan 18 Truppen, diese sollen auf 26-28 steigen.
Montenegro ist das jüngste Mitglied (Juni 2017) der NATO und soll konkret die Truppen zur Verfügung stellen.
Zusätzlich nahm die montenegrinische Armee seit acht Jahren immer wieder Teil an verschiedenen Missionen in Afghanistan, so zum Beispiel war sie Teil der ISAF. Die "Internationale Sicherheitsunterstützungstruppe“ wäre eine "Sicherheits- und Wiederaufbaumission" unter der NATO im Rahmen des Afghanistan-Krieges.
Die Bevölkerung in Montenegro hat seit der Eingliederung ihren gerechtfertigten Protest gezeigt. Die NATO unter Führung der US-Imperialisten verwendet Militär der unterdrückten Länder um ihre Interessen weltweit durchzusetzen.

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