Sonntag, 21. Juli 2013

Mexico: Repression gegen Fray Bartolomé de las Casas

Das Menschenrechtszentrum Fray Bartolomé de las Casas macht die Belästigung seiner MitarbeiterInnen in einem Krankenhaus in Tuxtla Gutiérrez und in einem Gefängnis in Playas de Catazaja durch Sicherheitsagenten öffentlich. Am 2.7.2013 wurden MitarbeiterInnen des Zentrums während ihrer Dokumentation zu Opfern der Polizeirepression gegen Mitglieder des 7. Demokratischen Blocks (die sich am 29.6. ereignete) bei ihrer Arbeit von Sicherheitsagenten und Angehörigen des ISSSTE (Institut für Sicherheit und Soziale Dienste von Staatsbediensteten) behindert. Die VideodokumentatorInnen, wollten in besagtem Krankenhaus zwei Personen interviewen, die während der Polizeirepression verletzt worden waren. Während die Sicherheitsbeamten nach längeren Diskussionen nur eineR MitarbeiterIn den Zutritt gewährte waren Angehörige der Ministerialpolizei innerhalb des Gebäudes und Angehörige der Preventiven Staatspolizei vor dem Gebäude. Wenige tage später, am 6.7.2013, wurde ein Arzt und Kooperationspartner von FrayBa zusammen mit einer Ärztin derart vom Gefängnispersonal des Gefängnis Nr. 17 in Playas de Catazaja belästigt, dass sie die geplante Untersuchung des Gesundheitszustandes von Antonio Estrada Estrada aus San Sebastián Bachajon nicht durchführen konnten. Antonio ist seit nahezu zwei Jahren inhaftiert, Anhänger der 6. Deklaration und wird als politischer Gefangener betrachtet. Der volle Text auf Spanisch unter www.jornada.unam.mx/2013/07/13/politica/019n1pol und auf Englisch unter http://dorsetchiapassolidarity.wordpress.com/2013/07/13/frayba-denounces-harassment-from-security-agents-in-chiapas/

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