Montag, 26. November 2012

FISCHE HOCHGRADIG RADIOAKTIV VERSEUCHT

Wissenschaftliche Befunde in Fukushima/Japan übersetzt von Jens-Torsten Bohlke Havanna, 17. November 2012, Cubadebate. (auf Kommunisten-online am 26. November 2012) – Eine Untersuchung des japanischen Umweltministeriums förderte zutage, dass die Fischbestände in den Flüssen und Seen bei Fukushima nahe dem von der Katastrophe heimgesuchten Kernkraftwerk hochgradig mit radioaktivem Zäsium verseucht sind. So wies eine Forelle 11.400 Becquerel an Zäsium pro Kilogramm auf. Das ist das Hundertfache des Grenzwertes in Japan. Die Forelle wurde im Fluss Niida in der Stadt Minamisoma gut 20 Kilometer nördlich von Fukushima an einer Stelle gefangen, die seit dem Unglück den Rand des Sperrgebietes markiert. Im vorigen Jahr ergab die Untersuchung von Reis und Rindfleisch nach der Kernkatastrophe infolge des Tsunamis von 2011, dass die Regierung die Grenzwerte für Radioaktivität beim Kilo Obst, Gemüse, Getreide, Fisch, Meerestieren und Fleisch von 500 Becquereln auf 100 Becquerel absenkte. Bei Milch und Kindernahrung wurde der Grenzwert von 200 auf 50 Becquerel gesenkt, bei Trinkwasser von 200 auf 10 Becquerel. Die Analyse der Fische und der Insekten an den Flüssen und der Küste von Fukushima stieß auch auf einen Seebarsch mit einem Radioaktivitätswert von 4400 Becquerel. Ein Katzenfisch wies 3000 Becquerel auf, er stammte aus einem Stausee bei Mano, 40 Kilometer nordöstlich des Kernkraftwerks. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo. (Gestützt auf Prensa Latina) Quelle: http://www.cubadebate.cu/

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