Donnerstag, 15. Dezember 2016

[Interview] Die Existenzkrise der EU



"Nach der Entscheidung vom 23. Juni verlässt mit Großbritannien 
erstmals ein Mitgliedsland die EU. Auch Linke sprachen sich in der 
vorausgegangenen Kampagne für den Austritt aus. Einige sehen im Brexit 
bereits den Beginn der Auflösung der Union, da weitere Länder diesem 
Beispiel folgen könnten. Die andauernde Krise um Griechenland 
offenbart exemplarisch die Schwächen des Eurosystems: Statt zu 
sozialer und ökonomischer Konvergenz unter den Euroländern 
beizutragen, führt es zur Auseinanderentwicklung von Löhnen und 
Produktivität. Neben Griechenland sind auch Portugal, Spanien und 
selbst Italien hiervon betroffen. In einigen Ländern mehren sich daher 
bereits die Forderungen, nicht nur die Eurozone, sondern auch die EU 
zu verlassen. Es sei dringend an der Zeit, offensiv „Gegen eine EU der 
Banken und Konzerne und für Solidarität und Demokratie“ einzutreten, 
meint auch Winfried Wolf, Autor von „Die griechische Tragödie. 
Rebellion, Kapitulation, Ausverkauf“ und Chefredakteur von Lunarpark21 
– Zeitschrift zur Kritik der globalen Ökonomie, im Interview mit Jens 
Wernicke..." Interview von Jens Wernicke mit Winfried Wolf vom 14. 
Dezember 2016 bei den Nachdenkseiten
http://www.nachdenkseiten.de/?p=36261

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