Samstag, 17. Dezember 2016

Mohammed J. soll Terror-Anschlag geplant haben

Köln – Die Kölner Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen ISIS-Bubi Mohammed J. (16) erhoben! Der Vorwurf: Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat.
Nach Überzeugung der Ermittler hatte sich der junge Syrer nach der Flucht nach Deutschland radikalisiert.
Im Internet und in Chats hatte Mohammad J. – so der Vorwurf – Kontakt zum angeblichen Verbindungsmann „Bilal“. Der soll ihm die Anweisung zum Bombenbau gegeben haben – unter anderem aus Feuerwerkskörpern und Streichhölzern.
Der 16-Jährige hatte in seiner Vernehmung beteuert, dass er mit dem „Islamischen Staat“ sympathisiert habe, sei nur so dahin gesagt gewesen. Ein Spaß, um seine Kumpel zu erschrecken.
Doch die Ermittler halten ihn für überführt!
►Mohammed J. hatte auch Kontakt zu einem weiteren ISIS-Sympathisanten.
►„Lass sie bei Euch explodieren“, schrieb „Bilal“ ihm. Er solle die Bombe „in den Müll in ihren Versammlungshäusern werfen.“
►Seiner Schwester gegenüber soll Mohammad J. die Tat angekündigt haben.
►Er soll bereits ein Bekennerplakat gebastelt haben – mit dem Foto eines abgetrennten Kopfes.
Am 20. September wurde Mohammed J. in einem Flüchtlingsheim in Porz festgenommen. Dort sollen auch Gegenstände wie Gaskartuschen sichergestellt worden sein, die für den Bau einer Bombe verwendet werden können.
Wegen des Umfangs des Verfahrens soll Mohammed J. sich nun vorm Kölner Landgericht verantworten.

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