15.09.16 - Vom heutigen Stahlaktionstag bei Tata-Steel in Ijmuiden in den Niederlanden erreichte rf-news folgende Korrespondenz: "Es
haben zirka 1.500 Kollegen an der Aktion der niederländischen
Gewerkschaft FNV Metaal teilgenommen. Im Gegensatz zum Stahlaktionstag
bei ThyssenKrupp Steel Europe am 31. August in Duisburg waren für diesen
Aktionstag bei Tata-Steel nur nachgeschaltete Anlagen abgeschaltet
worden. Das bedeutet: Die Hochöfen und der Strangguss liefen weiter. Die
Aktion dauerte über eine Stunde. Wir waren eine zehnköpfige Delegation
deutscher Stahlarbeiter. Unser Erscheinen wurde sehr positiv begrüßt,
die niederländischen Kollegen waren begeistert. Wir wurden zu Beginn der
Aktion vorgestellt und konnten ein Grußwort halten. Wir erklärten, dass
wir uns nicht in Thyssen- oder Tata-Arbeiter spalten lassen dürfen
sondern, dass wir als Stahlarbeiter gemeinsam um jeden Arbeitsplatz
kämpfen müssen. Dafür erhielten wir einen Riesenapplaus.
Nach unserem Beitrag sprachen der Betriebsratsvorsitzende und ein Vertreter der niederländischen Stahlarbeitergewerkschaft. Geplante Fusionspläne wurden kritisiert und erklärt, dass das Arbeitsplätze kosten wird. Sie kritisierten, dass der Konzernvorstand von Tata-Steel in Mumbay weder den Betriebsrat, noch die Gewerkschaften einbezogen hat. Sie wissen nicht, wie der aktuelle Stand ist, haben aber klar gemacht, dass sie um jeden Arbeitsplatz kämpfen werden. Genauso werden sie um die Verlängerung ihres Beschäftigungssicherungsvertrags kämpfen, der in 15 Tagen ausläuft.
Es wurde deutlich gemacht, dass die heutige Aktion nur ein erster Auftakt war und das beim nächstenmal eine härtere Aktion erfolgen wird. Unter anderem sollen die Tore zugemacht und die Anlagen heruntergefahren werden.
Die niederländischen Kollegen haben uns gegenüber bekräftigt, dass in Zukunft, sollten die Fusionspläne von Tata konkreter werden, enger zusammengerückt werden soll und dass es einen gemeinsamen Kampf braucht, um die Arbeitsplätze hier wie dort zu retten."
Nach unserem Beitrag sprachen der Betriebsratsvorsitzende und ein Vertreter der niederländischen Stahlarbeitergewerkschaft. Geplante Fusionspläne wurden kritisiert und erklärt, dass das Arbeitsplätze kosten wird. Sie kritisierten, dass der Konzernvorstand von Tata-Steel in Mumbay weder den Betriebsrat, noch die Gewerkschaften einbezogen hat. Sie wissen nicht, wie der aktuelle Stand ist, haben aber klar gemacht, dass sie um jeden Arbeitsplatz kämpfen werden. Genauso werden sie um die Verlängerung ihres Beschäftigungssicherungsvertrags kämpfen, der in 15 Tagen ausläuft.
Es wurde deutlich gemacht, dass die heutige Aktion nur ein erster Auftakt war und das beim nächstenmal eine härtere Aktion erfolgen wird. Unter anderem sollen die Tore zugemacht und die Anlagen heruntergefahren werden.
Die niederländischen Kollegen haben uns gegenüber bekräftigt, dass in Zukunft, sollten die Fusionspläne von Tata konkreter werden, enger zusammengerückt werden soll und dass es einen gemeinsamen Kampf braucht, um die Arbeitsplätze hier wie dort zu retten."
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