und Praesentation des Bildbands "Fotos fuer die Pressefreiheit 2017"
am Mittwoch, 3. Mai 2017, um 20:30 Uhr
im Studio Я des Maxim Gorki Theater
Am Festungsgraben 2, 10117 Berlin
Am 3. Mai, dem Internationalen Tag der Pressefreiheit, stellt Reporter
ohne Grenzen mit einer Diskussionsveranstaltung im Berliner Maxim Gorki
Theater den neuen Bildband "Fotos fuer die Pressefreiheit 2017" vor
(http://t1p.de/1il3). Mexiko ist fuer Journalisten das gefaehrlichste Land
in Lateinamerika. Immer wieder werden Reporter kaltbluetig ermordet oder
verschwinden spurlos. Dennoch berichten sie weiter mutig ueber
Drogenhandel, Korruption und die Verflechtung von Politik und
organisiertem Verbrechen.
Ueber die Arbeit des Fotoreporters Emmanuel Guillen Lozano berichtet ROG
im Bildband "Fotos fuer die Pressefreiheit 2017". Mit dem preisgekroenten
Journalisten Wolf-Dieter Vogel, der zu illegalen Waffenexporten nach
Mexiko recherchierte, diskutiert Lozano ueber die schwierige Arbeit von
Journalisten und Fotografen in seiner Heimat, ueber kriminelle Banden und
korrupte Polizisten, Straflosigkeit und Selbstzensur.
PODIUMSGÄSTE:
Emmanuel Guillen Lozano (Fotograf aus Mexiko)
Wolf-Dieter Vogel (Journalist)
Gemma Poerzgen (ROG-Vorstandsmitglied)
Moderation: Ebru Tasdemir (Journalistin)
EMMANUEL GUILLEN LOZANO wurde 1992 am Rande von Mexiko-Stadt geboren. Als
er zehn Jahre alt war, zog er mit seinen Eltern nach Pachuca im
Bundesstaat Hidalgo. Er studierte Kommunikationswissenschaften in
Mexiko-Stadt. Seither arbeitet er als freischaffender Fotograf für die
New York Times, das Reportage-Portal Vice und die Nachrichtenagentur AP.
Im Buch "Fotos für die Pressefreiheit 2017"€œ stellt ROG sein
Langzeitprojekt über die Suche der Angehörigen nach 43 verschleppten
Studenten vor.
WOLF-DIETER VOGEL, geboren 1959, arbeitete von 2001 bis 2008 als freier
Journalist in Mexiko-Stadt unter anderem für deutschsprachige Zeitungen,
die ARD und das mexikanische Radio UNAM. 2015 recherchierte er zu
illegalen Waffenexporten nach Mexiko und war an der mit dem Grimme-Preis
ausgezeichneten ARD-Produktion "€žTödliche Exporte"€œ beteiligt. Als
Mitherausgeber und Autor veröffentlichte er das Buch „TerrorZones“.
Ab Mitte Mai arbeitet er wieder in Mexiko und berichtet aus der Region.
GEMMA PÖ–RZGEN, geboren 1962, studierte in München Politikwissenschaft,
Slawistik und Osteuropäische Geschichte. Nach einem Volontariat bei der
Frankfurter Rundschau war sie dort als Nachrichtenredakteurin tätig. Von
2001 bis 2004 berichtete Pörzgen als Südosteuropa-Korrespondentin aus
Belgrad, danach aus Israel und den Palästinensergebieten. Heute arbeitet
sie als freie Journalistin, Moderatorin und Medienberaterin in Berlin.
Pörzgen ist Vorstandsmitglied der deutschen Sektion von Reporter ohne
Grenzen.
Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Spanisch (mit Üœbersetzung ins
Deutsche) statt.
Zur Deckung der Unkosten wird ein Eintritt von 5 Euro erhoben.
Zur Kartenbestellung:
Weitere Informationen zum Buch "€žFotos für die Pressefreiheit 2017"
finden Sie unter:
Rezensionsexemplare können Sie unter presse@reporter-ohne-grenzen.de
bestellen. Bitte geben Sie an, für welches Medium eine
Rezension/Bildstrecke geplant ist.
Pressekontakt:
Reporter ohne Grenzen
Ulrike Gruska / Christoph Dreyer / Anne Renzenbrink
www.reporter-ohne-grenzen.de/presse
T: +49 (0)30 609 895 33-55
F: +49 (0)30 202 15 10-29
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