Dienstag, 2. Mai 2017

Martina Stalleicken zum „W20-Summit“


Martina Stalleicken zum „W20-Summit“
Martina Stalleicken (foto: MLPD)
29.04.17 - Die Zusammenkunft verschiedener prominenter Frauen in Berlin in dieser Woche trägt keinen geringeren Titel als W(omen)20-Summit – ein Frauengipfel im Rahmen der deutschen G20-Präsidentschaft, eingeladen durch den Deutschen Frauenrat.
„Ich bin große Freundin und Aktivistin von Zusammenschlüssen der Frauenbewegung über weltanschauliche, nationale und religiöse Grenzen hinweg– aber nicht, wenn sie zur Unterdrückung großer Teile der Menschheit beitragen! Und das ist hier der Fall, auch wenn einzelne Referentinnen ihren ehrlichen Wunsch nach Gleichberechtigung zum Ausdruck bringen“, erklärt Martina Stalleicken, frauenpolitische Sprecherin der MLPD.
Angela Merkel tritt hier ein für eine Geldfonds zur Frauenförderung in Entwicklungsländern, begeistert unterstützt von der kanadischen Außenministerin Chrystia Freeland und der Unternehmerin Nicola Leibinger-Kammüller (Präsidentin der Trumpf GmbH): „Ich kenne jede Menge Leute, die genügend Geld haben.“
"Das ist genau das Problem des Kapitalismus", so Martina Stalleicken, "dass ein großer Teil der Gesellschaft produziert und sich eine winzige Klasse den ganzen Reichtum – mehr als „genügend Geld“ aneignet. Und damit das mit größtmöglichem Profit funktioniert, wird die ganze Produktion und Reproduktion der Arbeitskraft privat auf die Familien und dabei insbesondere auf die Frauen abgeladen: ..."
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