Sonntag, 14. Mai 2017

Erfolgreiche Wahlkundgebung vor Opel-Bochum – trotz Polizei und Werkschutz


Erfolgreiche Wahlkundgebung vor Opel-Bochum – trotz Polizei und Werkschutz
Klaus Leymann vor dem Opel-Tor (rf-foto)
Bochum (Korrespondenz), 13.05.17: Klaus Leymann, selbst 26 Jahre Opelaner und Direktkandidat der Internationalistischen Liste/MLPD, führte mit Freunden am 11. Mai zum Schichtwechsel vor dem Opel-Werk III einen Informationstand mit Kurzreden durch. Von vielen seiner ehemaligen Kollegen wurde er herzlich begrüßt.
"Zehn Jahre haben wir gemeinsam gegen die Werkschließung gekämpft. Die Internationalistische Liste/MLPD steht für den Kampf um jeden Arbeitsplatz und ein Gesellschaftssystem ohne Ausbeutung der Lohnarbeit und der Natur." Der Geschäftsleitung Opel passte das gar nicht und sie schickte den Werkschutz. Der wurde sogar handgreiflich, um sich der Lautsprecheranlage zu bemächtigen. Klar, dass er damit nicht durchkam.
Nach dem Werkschutz kam die Polizei. Über Lautsprecher wurde diese Unterdrückung bekannt gemacht: "Das ist die sogenannte abgestufte Chancengleichheit, bei der uns im Fernsehen bis zum Überdruss Merkel oder Kraft präsentiert werden, während eine Arbeiterpartei, die ihren Wahlkampf vor den Betrieben macht, unterdrückt wird."
Anders als die Geschäftsleitung waren viele Opel-Kollegen sehr wohl interessiert, neue Argumente für die Wahl der Liste 26 zu hören. Die Kundgebung wurde bis zum Ende des Schichtwechsels durchgeführt. Die Internationalistische Liste/MLPD Bochum protestiert mit einer Pressemitteilung an die demokratische Öffentlichkeit und behält sich weitere juristische Schritte vor.

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