Sonntag, 14. Mai 2017

[24. Mai 2017] Der Marsch auf Brasilia wird organisiert – von allen?



Der Beschluss der brasilianischen Gewerkschaftsverbände, als 
Fortsetzung des Kampfes gegen die asoziale Politik der Wunschregierung 
der Unternehmerverbände nach dem historischen Generalstreik vom 28. 
April im Mai zur „Besetzung Brasilias“ aufzurufen, war mutig: Alleine 
schon wegen der Probleme, die so eine Aktion in dem gigantischen Land 
mit sich bringt. Aber es erhebt sich, mit jedem Tag, der vergeht und 
der Termin näher rückt – nach einer Woche der Proteste soll am 24. Mai 
die Hauptstadt besetzt werden – die Frage, wer denn wie für diese 
Aktion mobilisiert. Und dies keineswegs nur in Bezug auf die „üblichen 
Verdächtigen“ wenn es darum geht, Proteste zu kanalisieren, wie etwa 
den zweitgrößten Gewerkschaftsbund Forca Sindical. Wobei die 
Mobilisierung nach Curitiba am 10. Mai, aus Anlass der Vernehmung des 
früheren Präsidenten Lula durch einen rechtsradikalen 
Untersuchungsrichter gezeigt hat, dass solche Kraftakte gelingen 
können. Wenn man will. Drei aktuelle Beiträge dazu
http://www.labournet.de/?p=116194

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