Mittwoch, 29. Mai 2019

[Chiapas98] Außer der Reihe: Gewalt als Methode: Die Krise regieren

„Das prekarisierte Leben ist nicht nur jenes, welches sich unter Bedingungen materieller Entbehrung entwickelt, es ist auch jenes, welches keine Möglichkeiten bietet, individuelle und kollektive Lebenszwecke zu konstruieren, es ist jenes, welches der Definitionsmöglichkeiten seiner Richtung und seiner Form beraubt wurde. Deshalb ist die Gewalt nicht nur die Angelegenheit der Armen, obwohl sie in diesen Gesellschaftsbereichen die tödlichsten Formen annimmt. Die Gewalt ist in alle Gesellschaftsbereiche zerstreut.“ Was der Autor Daniel Iclán genau unter Gewalt versteht und wie sie soziale Gefüge in Lateinamerika zersetzt, könnt ihr in seinem Artikel Gewalt als Methode: Die Krise regieren nachlesen.
Der Artikel erscheint im Rahmen unseres Kongresses Geographien der Gewalt. Macht und Gegenmacht in Lateinamerika, zu dem sich auch einige von euch angemeldet haben. Daniel Iclán wird als Referent ebenfalls dabei sein.
Viele Grüße aus dem Referat Lateinamerika
Jana
 Jana Flörchinger | Rosa Luxemburg Stiftung | Zentrum für Internationalen Dialog und Zusammenarbeit | Referat Lateinamerika - Departamento América Latina | Projektmanagerin Mexiko und Zentralamerika | Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin | Tel. 030-44310-152 | E-Mail: jana.floerchinger@rosalux.org | www.rosalux.de
 
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