Samstag, 21. Juli 2018

Portugals Regierung findet Partner für neue Arbeitsgesetze der Prekarisierung: Rechte Parteien – und den Gewerkschaftsbund UGT


Die sozialdemokratische Regierung Portugals hat ihre Reform der  
Arbeitsgesetze im Parlament beschlossen. Die Minderheitsregierung –  
meist gestützt vom der KP Portugals und dem Linksblock – tat dies im  
Bündnis mit den rechten Parteien, die sich der Abstimmung enthielten,  
so dass die eigenen Stimmen der PS-Fraktion für die Beschlussfassung  
ausreichten. Leitlinie dieser Reform war ein Grundsatzpapier, das die  
Unternehmerverbände zusammen mit dem Gewerkschaftsbund UGT  
ausgearbeitet hatten. KPP, Linksblock und Grüne stimmten gegen die  
Änderungen, der größere Gewerkschaftsbund CGTP und die wachsende Zahl  
autonomer Basisgewerkschaften im ganzen Land protestierten und  
mobilisierten gegen das Projekt – und wollen dies weiterhin tun, auch  
zusammen mit jenen Teilen der UGT, die in Opposition zum Kurs des  
Verbandsvorstandes stehen. Siehe dazu drei aktuelle Beiträge
http://www.labournet.de/?p=134893

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