Samstag, 28. Januar 2017

Erneuter Angriff von Erdogan und seiner Truppe auf Gewerkschaften: Metallerstreik verboten!



„In einer Urabstimmung nach Tarifverhandlungen für höhere Löhne und 
bessere Arbeitsbedingungen stimmten in 13 Betrieben der Elektro- und 
metallverarbeitenden Industrie die Belegschaften für einen Streik. 
Unmittelbar nach der Bekanntmachung der Streikabstimmung erklärte die 
Regierung die Streiks mit der Begründung des Ausnahmezustandes im Land 
für illegal und beendet. Die Gewerkschaft Birlesik Metal Is 
(„Vereinigte Metaller Gewerkschaft“, Mitglied der „Konföderation der 
Revolutionären Arbeitergewerkschaften der Türkei“ – DISK) erklärte 
hierzu: „Unsere mehrheitlich beschlossenen Streiks in der Elektro- und 
Metallindustrie wurden vom Ministerrat verboten. Diese Angriffe auf 
unsere Grundrechte werden wir nicht so einfach hinnehmen“. Erst vor 
wenigen Tagen hatte die Regierung mit der gleichen Begründung die 
Streiks beim Stahlverarbeiter „Asli Celik“ verboten“  - so beginnt die 
Stellungnahme „Ausnahmezustand: Türkische Regierung verbietet 
Metaller-Streik“ der DIDF vom 21. Januar 2017 – zu deren Aufzählung 
über Verbote gegen Gewerkschaften und Gewerkschaftsaktionen auch noch 
der Polizeiüberfall auf den Protestmarsch der KESK von Istanbul nach 
Ankara ebenso gehört, wie das Verbot einer Protestaktion der 
Ölarbeiter vor dem Energieministerium...
http://www.didf.de/blog/ausnahmezustand-tuerkische-regierung-verbietet-metaller-streik/

Siehe dazu auch eine Erklärung von IndustriAll, einen Beitrag bei 
unseren Kollegen von sendika.org und Verweise auf  Berichte der 
jüngsten Zeit  zu antigewerkschaftlichen Repressionsmaßnahmen der 
Regierung der Türkei
http://www.labournet.de/?p=110427

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