Dienstag, 23. April 2019
Der Kampf im Sudan ist offen: Aber die Milizen-Kommandanten, die von der EU mit ihrem Geld zu Generälen gemacht wurden, sind immer noch da…
Das Bündnis der Kräfte für Freiheit und Veränderung im Sudan
(Declaration of Freedom and Change – DFC) hat dem Militärrat und der
Öffentlichkeit einen 10-Punkte-Plan übergeben, der die unmittelbarsten
Forderungen der Massenbewegung für Demokratie und Frieden im Land
zusammenfassen soll. Was bisher noch keine definitive Antwort erhalten
hat – wohl aber eine kritische Haltung der Revolutionären
Sudanesischen Front (ein Netzwerk der bewaffneten Opposition in den
„Kriegsprovinzen“ wie etwa Darfur, Kordofan und Blauer Nil), denen die
ganze Problematik der Kriegsführung darin zu wenig vertreten ist (und
die beispielsweise die Forderung erheben, auch alle Kriegsgefangenen
müssten frei gelassen werden). Und während die Demonstrationen,
Proteste und Sit-Ins im ganzen Land weiter gehen – und weiter
anwachsen – marschieren jetzt der Reihe nach die DiplomatInnen auf und
werden vom „General“ Hemeti empfangen, jenem Milizengangster, den erst
das Geld der EU zum General gemacht hat. Siehe zum aktuellen Stand der
Massenbewegung im Sudan die Materialsammlung „10-Punkte-Plan,
Militärrat und die Kräfte der sudanesischen Opposition“ vom 16. April
2019 und die Hinweise auf unser Interview mit einem Aktivisten vom 12.
April sowie auf einen früheren Beitrag über die Auswirkungen der
EU-Finanzierung der sudanesischen Diktatur zum Kampf gegen
afrikanische Flüchtlinge
http://www.labournet.de/?p=147534
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