Dienstag, 7. August 2018

Zu den Streiks im Gesundheitswesen



Meine Bitte

verbreiten Sie diesen Offenen Brief und die damit
verbundene Bitte um Unterstützung rasch weiter. 
- an Freundinnen und Freunde und alle,
die davon wissen sollten
- insbesondere an aktuelle und/oder ehemalige
PatientInnen der Uni Klinik Düsseldorf
Ich melde mich als Gründungsmitglied und
Vorstand der CBG und von ethecon.
Ich bin ehemaliger Patient der Uni Klinik Düsseldorf.
Ich bitte andere aktuelle oder ehemalige PatientInnen
 darum, und den Offenen Brief (siehe weiter unten)
zu unterstützen.
Melden Sie sich bitte bis
spätestens 10. August 2018 bei mir:
eMail         axel@koehler-schnura.de
Fon      0211 - 26 11 210
Fax       0211 - 26 11 220

In ganz Deutschland befindet sich seit mehreren Jahren
Klinikpersonal in Arbeitskämpfen.
Hintergrund sind die verheerenden Arbeitsbedingungen
in den Krankenhäusern. Überstunden, Arbeitshetze,
Überlastung, Unterbesetzung, Minimal-Entlohnung.
Das alles zu Lasten der gesundheitlichen Versorgung
und der Pflege der PatientInnen.
Es geht den kämpfenden KollegInnen hauptsächlich
um mehr Personal und angemessene Entlohnung.
Damit geht es auch um das Wohl der PatientInnen.
Doch überall mauern die Klinikleitungen.
In Düsseldorf sind die KollegInnen der Uni Klinik
seit Wochen im unbefristeten Streik.
Dieser Offene Brief sollen den Streikenden zeigen,
dass sie nicht alleine sind und dass sie einen richtigen
und auch einen gerechten Kampf führen.
Der Offene Brief soll in den Düsseldorfer
Zeitungen veröffentlicht werden.
Bitte unterstützen Sie diese Aktion mit einer Spende
„Offener Brief Uni Klinik“ an
Postbank
Axel Köhler-Schnura
IBAN DE81 7601 0085 0189 0888 50
Die Aktionen werden vorfinanziert, Spenden sind
auch nach dem 10. August noch erbeten und willkommen.


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Offener Brief (Entwurf)
von PatientInnen der Uni Klinik Düsseldorf
an die Leitungen der Uni Klinik Düsseldorf und ihrer Tochtergesellschaften

PatientInnen der Uni Klinik Düsseldorf
auf der Seite des streikenden Personals
Für das Wohl
der PatientInnen!
Angemessene Entlohnung und Personalausstattung.

Wir sind bzw. waren PatientInnen der Uni-Klinik Düsseldorf. Wir wissen die Arbeit der Schwestern und PflegerInnen, der Putz- und Haushaltskräfte, der PhysiotherapeutInnen und anderen medizinischen Kräfte, der Verwaltungsangestellten, der Ärztinnen und Ärzte und überhaupt aller, die den komplizierten, aber wichtigen Betrieb der Uni-Klinik am Laufen halten sehr zu schätzen.
Wir sind empört über die skandalöse Überlastung und Überforderung des Personals, über extrem mangelnde Entlohnung, über unhaltbare Arbeitsbedingungen. Wir verurteilen, dass die Leitungen der Uni Klinik und ihrer Tochter-Gesellschaften nicht dafür sorgen, dass genügend Personal zur Verfügung steht und in angemessener Sorgfalt und Qualität gearbeitet werden kann. Es ist ein Skandal, dass bei den Geschäftsführungen der Uni Klinik Düsseldorf und ihrer Tochter-Gesellschaften betriebswirtschaftliche Überlegungen - Wirtschaftlichkeit, Rendite und Profit - im Zentrum stehen und nicht das Wohl der PatientInnen.
Wir erklären uns solidarisch mit den Streikenden der Uni-Klinik Düsseldorf und ihrer Tochtergesellschaften und unterstützen die Forderungen nach einem Tarifvertrag, der
>    die Mindestpersonalausstattung regelt und für den Fall, wenn die Personalausstattung nicht eingehalten werden kann, einen Belastungsausgleich vorsieht.
>    der die Ausbildungsqualität verbessert und dafür sorgt, dass Auszubildende nicht zur Behebung von Mängeln bei der Personalausstattung eingesetzt werden können.
Wir fordern die Leitungen der Uni Klinik Düsseldorf und ihrer Tochtergesellschaften auf, die Forderungen des Personals zu erfüllen und damit für das Wohl der PatientInnen Sorge zu tragen.
Düsseldorf, den ................. (Datum der Veröffentlichung des Briefes nach dem 10. August)
Axel Köhler-Schnura
Schweidnitzer Str. 41, 40231 Düsseldorf
(Patient 2017)
....
....
Hier werden alle Anschriften eingesetzt, die als aktuelle oder ehemalige PatientInnen der Uni Klinik den Offenen Brief unterstützen wollen (bitte diese Bereitschaft bis zum 10.08. beim Absender der eMail bekunden).

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