Proletarier aller Länder, vereinigt euch!
Über
die Vorfälle am 1. Mai in Berlin, Internationalismus und den
Zweilinienkampf um die Einheit der Internationalen Kommunistischen
Bewegung
An
die Internationale Kommunistische Bewegung, die proletarischen
Revolutionäre in Deutschland und die Antiimperialisten der ganzen Welt:
Am
1. Mai hat der sogenannte “Jugendwiderstand” (JW) bewusst revolutionäre
Aktivisten während der Demonstration am 1. Mai in Berlin angegriffen.
Die Aktivisten, die angegriffen wurden, waren Teil des
internationalistischen Blocks und trugen Tücher und Transparente der
weltweiten Kampagne zu 200. Jahren des großen Karl Marx, mit der Parole
“Proletarier aller Länder, vereinigt euch!”. Es sind die selben
Aktivisten, die seit langer Zeit, sowohl in Deutschland als auch im
Ausland, in der ersten Reihe der internationalen Unterstützungskampagne
für den Volkskrieg in Indien und der Aktionen zur Unterstützung der
Volkskriege in Indien, Peru, den Philippinen der Türkei und der
revolutionären Kämpfen in Brasilien und Lateinamerika stehen.
Dieser
Vorfall resultierte nicht aus einer hitzigen politischen Debatte
heraus, die eine Grenze überschritten hätte, sondern war ein Hinterhalt
und eine feige, ungerechtfertigte Aktion der Aggression gegen
revolutionäre Militante. Es ist eine schwerwiegende Tatsache, die
finster mit der imperialistischen Reaktion konvergiert, denn es
passierte genau dann während der imperialistische deutsche Staat eine
noch immer andauernde hetzerische Hexenjagd gegen die Revolutionäre
entfesselte, denen gewalttätige Aktionen während des G20 Gipfels in
Hamburg, Deutschland, im Juli 2017 vorgeworfen werden.
Wir
betrachten dies als ein schwerwiegendes Problem für die gesamte
demokratische revolutionäre Bewegung im Allgemeinen und für die
revolutionäre kommunistische Bewegung im Besonderen, die von allen
wahren Kommunisten und revolutionären Demokraten einen klaren Standpunkt
verlangt. Seit dem Vorfall weisen wir solche Haltungen zurück und
vernichten sie, und haben uns zur Überprüfung der Informationen und
öffentlichen Erklärungen der direkt beteiligten Organisationen Zeit
gelassen, um uns öffentlich zu äußern.
Die
attackierten Aktivisten sind Teil der wachsenden revolutionären
Bewegung in Deutschland, innerhalb der ein harter und unbestreitbarer
Zweilinienkampf für die notwendige, ausstehende, verspätete und große
Aufgabe der Rekonstitution der Kommunistischen Partei Deutschlands
stattfindet. Ein Kampf und eine Aufgabe, die ein untrennbarer Teil des
Kampfes um die zukünftige Rekonstitution der Kommunistischen
Internationalen sind, zusammen mit dem intensiven Kampf der
marxistisch-leninistisch-maoistischen Parteien in Europa, Asien und
Lateinamerika. Die revolutionäre Bewegung in Deutschland ist ein Teil
und ein Repräsentant des wahren Internationalismus, des proletarischen
Internationalismus.
Wie
das Komitee Rote Fahne (KRF) aus Deutschland klar in Bezug auf die
Vorfälle aufdeckte, nutzte der JW - auf direkten und persönlichen Befehl
seiner Führung hin - die Situation, in der die Maoisten aus Berlin an
der Demonstration teilnahmen um physische Aggression gegen sie zu
starten. Es ist wichtig ihre Beschreibung und ihr Verständnis des
Grundes für diese Hysterie zu wiederholen:
“Unsere
Genossen haben innerhalb der genannten Front, innerhalb des
internationalistischen Blocks an der 18 Uhr Demo in Berlin teilgenommen.
Auf dieser Demonstration, die immer um die 10.000 Leute auf die Straße
bringt, sind sehr unterschiedliche politische Kräfte wirksam. Es ist
keine Demonstration der Kommunisten. Die Leute, die diese Demonstration
organisieren, sind auch keine Leute, von denen wir ernsthaft glauben,
dass sie diesen Staat herausfordern werden. Um es sehr diplomatisch
auszudrücken. Aber es ist eine Demonstration, auf der Massen kämpfen
wollen. Wo Revolutionaristen kämpfen wollen. Wo die Kommunisten dabei
sein müssen. Um in dieses Chaos, diese Kakophonie, die klare Stimme des
Proletariats zu tragen. Und das haben die Genossen gemacht. Und Sie
haben einen spontanen Zulauf der Massen bekommen. Die Begeisterung der
Massen über das Transparent der 200 Jahre Karl Marx hat dazu geführt,
dass unsere Genossen unser Transparent nicht tragen mussten. Sondern die
Genossen das den Massen in die Hand gegeben haben, und ein Genosse eine
sehr eindrückliche Aussage getätigt hat. Als die Genossen gefragt
haben: bist du nicht müde, Genosse, sollten wir dich ablösen? Haben die
Genossen der Massen geantwortet: dieses Transparent werde ich in meinem
Leben nie ablegen. Das ist die Arbeit der Maoisten in Berlin.”
“Das
hat das rechte Liquidatorentum zu tödlichem Hass gebracht. Diese
Rattenbrut sind hinter den Polizeireihen gelaufen. Die Reihen, die die
Demonstration von den Passanten trennen. Dann ist diese Bande auf
direkten Befehl ihres Kopfes, der in Person anwesend war und direkten
Befehl gegeben hat, durch die Polizeireihen in die Demonstration
reingestürmt, ohne irgendeine Behinderung durch die reaktionäre
Staatsmacht, und hat gezielt Massen des Internationalistischen Kollektiv
Berlins angegriffen. Diese Elendigen haben dann unter der rechten
operativen Führung des Knechts die Genossen bedroht und gesagt, dass sie
nicht Aktivitäten in Neukölln entfalten sollen, weil das in der
neandertalischen Sprache dieser Bande „unser Kiez“ ist. Dann, bevor die
Massen ihre Antwort mobilisieren konnten, sind sie sehr schnell
zurückgelaufen unter den Schutz der deutschen Polizisten.”...“Hieraus
entsteht eine Tatsache: Diese Rattenbrut, die immer vom offenen
ideologischen und politischen Kampf weggelaufen ist, die niemals eine
Schrift oder ein Dokument der Kritik auf die proletarische Vortruppe in
Formierung in der BRD formuliert haben, sind jetzt dazu übergegangen,
die Genossen physisch anzugreifen durch die Mobilisierung von
Lumpenschlägertrupps.”
“Warum
macht dieses Pack jetzt einen solchen Angriff? Um ihre schreiende
Niederlage zu kaschieren. Niemand sollte über die Tatsache reden, dass
ihre sogenannte 13 Uhr Demo eine schreiende Niederlage war. Dass seit
sie dieses Theater angefangen haben es immer und immer weniger werden.
Sie immer weiter isoliert sind. Der einzige Zulauf den sie haben sind
Lumpen und andere Reaktionäre. Egal, welche Fahnen sie tragen. Natürlich
hassen sie unsere Genossen dafür. Wir würden ganz stolz erklären: ja,
wir sind schuld. Wir haben ihrer Mobilisierung entgegengewirkt. Ja, wir
haben gegen sie argumentiert. Und wir haben sie für ihre politischen
Standpunkte denunziert. Und ja, wir haben die Rote Post in Neukölln
verkauft. Und verdammt gut dazu. Und ja, wir haben in jedem „linken
Laden“ in Berlin den Klassenstandpunkt vertrieben. Und deshalb mögen sie
die Leute ein bisschen weniger. Ja, wir haben überall die schriftliche
Kritik der Genossen des Klassenstandpunkts verbreitet. Ja, wir sind
bestimmt ein bisschen Schuld an deren Niederlage.”…
…
„Was folgt aus all diesem? Wir meinen wir können das so zusammenfassen:
Unter den Bedingungen der schärfsten antikommunistischen Hexenjagd,
unter welcher hunderte Revolutionäre in der BRD vor ein Strafverfahren
gestellt sind, macht die proletarische Vorhut in Formierung im engest
möglichen Schulterschluss mit den Kommunisten auf der ganzen Welt
Fortschritte.
Gegen
dieses steht vor allem ein rechtes Liquidatorentum, das keine
militarisierte Partei haben will. Das mit den Kämpfen der Völker der
Welt schachert und mittlerweile zu den schlimmsten, degeneriertesten
Bandenwesen degeneriert hat, wie es nur in Berlin existieren kann.
Das
Erscheinen der Roten Post, eine Zeitung, die eine Stimme und Ohr bietet
für die tiefsten und breitesten Massen, hat dieses Pack in volle
Verzweiflung gebracht. Das zeigt die Kraft, die Stärke, die
Unbesiegbarkeit der Anwendung des Maoismus. Wenn die Maoisten sich
trauen, sich nicht auf allgemeine Erklärungen zu begrenzen sondern
tatsächlich das reale Problem der Massen anzusprechen, in einer Form und
einem Stil, die, die Molibisuerng, organisierung und politisierung und
in perspektive die Bewaffnung der Massen erlauben, dann bekommt der
Revisioismus Todesangst. Ein wichtiges Ergebnis der Verbreitung der
Roten Post war, der Angriff von drei Lumpen auf zwei Genossen, die die
Rote Post in der Sonnenallee verkauft haben. Ausgestattet mit dicken
Goldketten und allen übrigen Lumpenattributen, wollte dieses Pack den
beiden Genossen verbieten, die Rote Post in Neukölln zu verkaufen.”[1]
Der
"JW" versucht in seiner "Antwort" nicht nur, das KRF als eine
"dogmatische", "ultra-dogmatische" "engstirnige" Sekte anzugreifen,
sondern versucht auch, das Problem zu vermeiden, indem er jegliche
Verantwortung von sich weist mit der irreführenden Behauptung, dass sie
nichts anderes sind als: „eine revolutionäre
Jugendmassenorganisation – keine kommunistische Kaderorganisation, keine
Partei, keine Parteiaufbauorganisation – wir sind in der Form also
nicht an irgendwelche Richtlinien dieser gebunden“[2]
Das
heißt, diese Gruppierung von Jugendlichen platziert sich selbst
außerhalb des Rahmens der kommunistischen Bewegung. Warum hat diese
Gruppierung dann einen Angriff gegen ein Kontingent von revolutionären
Aktivisten unternommen, die Teil der Bewegung im Kampf für die
Rekonstitution der Kommunistischen Partei Deutschlands sind, die als
solche Teil der Internationalen Kommunistischen Bewegung und des Kampfes
für die Zukunft der Kommunistischen Internationale ist? Und warum ist
dieser kleine Vorfall so wichtig für die aktuelle Entwicklung der IKB?
Wiederum
interessanterweise, seit dem Vorfall und bis jetzt - nach der
nachdrücklichen Denunziation durch die direkt angegriffenen Aktivisten
und Organisationen und auch nach der zynischen Erklärung und Verdrehung
der Tatsachen durch die feigen Aggressoren des JWs, und nach den
Positionen, die von anderen Parteien der IKB eingenommen wurden - haben
einige "prominente" Charaktere der internationalen Bewegung, die bei
diesen Gelegenheiten sonst immer sehr aktiv waren, nichts dazu gesagt
und hüllen sich in Schweigen. Und obwohl sie die Tatsachen kennen, geben
sie vor taub, blind und stumm zu sein und beziehen nicht mal eine
klare, öffentliche Stellung.
Es
war kein Zufall, dass sich dieser unheilvolle Vorfall in Deutschland
und in Berlin ereignete. Seit einigen Jahren durchlebt die
kommunistische Bewegung in Deutschland eine mächtige Entwicklung, denn
dort zeigen sich die Fortschritte der maoistischen Linken in kraftvoller
Form, indem sie mit einer langen Tradition von Revisionismus und
Reformismus brechen. Es ist dasselbe KRF, das in seiner Erklärung den
Widerspruch der proletarischen Bewegung im Land vorbringt:
„Die
Ideologie des internationalen Proletariats wurde hier geboren. Und hier
wurde sie zuerst negiert. Der Marxismus ist „eine deutsche Erfindung“
aber so auch der Revisionismus. Bernstein, Kautsky. Deutsche. Nur
Deutschland konnte einen Ebert oder Noske hervorbringen. Was von Anfang
an klar ist: in Deutschland muss der Widerspruch geschärft sein. Es gibt
in Deutschland, wie unser Marx es gesagt hat, dieses preussische
Kleindeutschland, das entstanden ist auf dem Boden des Genozids an den
slavischen Völkern durch den Deutschorden, keinen Mittelweg. Es gibt
keinen „sozialen Frieden“. In Deutschland gibt es nur zwei Optionen.
Unterwerfung oder Kampf auf Leben und Tod. Wir, diejenigen, die heute
die Werke von Karl Marx auf diesem Boden weiterführen, werden uns nicht
unterwerfen. Deshalb haben wir immer darauf bestanden, dass die Partei
des Proletariats nur eine Kampfmaschine sein kann. Nur eine Maschine des
schonungslosen Klassenkrieges sein kann. Dass die Kommunisten in diesem
Land von Anfang an nur diesen Weg gehen können. Das ist kein einfacher
Weg. Kein Weg, der denjenigen gefällt, die innerhalb dieses Systems
weiter vegetieren wollen. Die innerhalb dieses Systems, diesem maroden,
sterbenden und parasitären System, weiterleben wollen. Es ist nicht
etwas, was denjenigen gefällt, die wie früher weiterleben wollen. Die
klarkommen wollen. Entsprechend muss der Widerstand gegen diesen Weg
entstehen in der Form derjenigen, die aus „persönlichen“, dh.
egoistischen, individualistischen, Gründen den Kampf der Völker der
Welt, den Kampf der Arbeiterklasse für ihre kleingeistigen und
lumpenhaften Interessen nutzen wollen. Das ist, wie das rechte
Liquidatorentum entsteht“[3]
Der
"JW" aus Berlin entstand als eine Gruppe, die sich von dem KRF aus
ideologischen, politischen und methodischen Differenzen trennte, aber
hauptsächlich vor dem Kampf für die Rekonstitution der Kommunistischen
Partei Deutschlands kapitulierte, den Zweilinienkampf verweigerte und
sich als separate Gruppe formierte.
Die
dreckige Aktion der JW-Leute, die, wie unschwer zu erkennen, ein
Symptom der Verzweiflung ist, ist auch ein politischer und methodischer
Ausdruck einer bestimmten Ideologie und keine isolierte Tatsache. Es
ist eine politische Aktion militaristischer Art, die nicht nur weit
entfernt von der proletarischen Ideologie, der Politik und der Methode
ist, sondern ihr Gegenteil ist und sich mit anderen in der IKB
vertretenen Positionen verbindet, die typisch für die rechte Linie sind.
Solche Aktionen sind die Fortführung der opportunistischen Politik
statt Zweilinienkampf im Umgang mit den Widersprüchen, für die
Schmiedung der kommunistischen Partei, für die proletarische
revolutionäre Linie und darauf zu bestehen, auf Nachgiebigkeit,
Diplomatie, Liberalismus, Kritik und Selbstkritik als Rhetorik und auf
administrative Methoden, Teilung und Spaltung in der Praxis zu bestehen.
Es
stimmt, dass im Angesicht dieser Spaltung manche Kräfte der IKB ehrlich
verwirrt und schwankend waren und, da es an weiteren Information
mangelte, weiterhin Beziehungen mit dem was sich als kleine Gang heraus
stellte hielten.
Jeder,
der sich wirklich für die Situation, die in Deutschland passiert,
interessiert kann Dokumente des Komitees Rote Fahne – KRF finden (siehe
die Website demvolkedienen.org), die eine weite ideologische und
politische Basis, genau so wie kraftvolle praktische Fortschritte mit
den dazugehörigen Prinzipien zeigen.
Dennoch
nutzen einige gewisse Rechte und Sturköpfe die Entstehungssituation
solcher Tendenzen aus und versuchten den “JW” als “wahre maoistische
Organisation in Deutschland” zu erheben. Diese großzügige und
kurzsichtige Förderung folgt keiner
Überprüfung der proletarischen Prinzipien, sondern der bloßen
politischen Zweckmäßigkeit, um diese Art von Gruppierung als Speerspitze
zu benutzen, um sich dem Fortschritt der IKB entgegenzustellen, und von
je her unter dem alten Geschwätz des Revisionismus die Linke des
"Dogmatismus" beschuldigt. Ohne jemals eine theoretische oder praktische
Basis zu liefern begann der „JW“ das KRF mit den Beinamen "kleine
Sekte", "Sektierer", "Dogmatiker", "Gonzaloisten" usw. anzugreifen.
Der
„JW“, in seinem Streben nach Öffentlichkeit und Bekanntheit,
akzeptierte die miserable Rolle eines Bauern auf dem Brett und wurde von
seinen Wohltätern in die Höhle des Löwen geworfen, während der wahre
Verantwortliche für den Vorfall in Berlin sich in komplizenhaftes
Schweigen hüllt. Wir glauben, dass das richtige Verständnis, die
Diskussion und die Positionierung von jedem zu diesem Vorfall Teil der
notwendigen Entwicklung des Zweilinienkampfes ist, der zwei
gegensätzliche Vorstellungen und zwei gegensätzliche Linien zum
Internationalismus beinhaltet, und zum Vorantreiben der IKB, genau in
dem Moment in dem sie voran schreitet und für die vollständige
Überwindung der Zerstreuung von Kräften innerhalb derselben kämpft.
Also
ist dieser Angriff nicht nur ein Angriff auf ein Kontingent
revolutionärer Militanten in Berlin, oder Deutschland, was an sich schon
eine ernste Sache wäre, sondern bezeichnet einen Angriff der
rechten-liquidatorischen Opposition gegen den Kampf für die
Wiedervereinigung der Internationalen Kommunistischen Bewegung, wie es unwiderlegbar durch Tatsachen charakterisiert wird und schamlos in der Erklärung seiner Autoren falsch dargestellt wird.
So
ein Vorfall ist die Grundlage des unvermeidbaren und notwendigen
Zweilinienkampfs innerhalb der IKB, solche Handlungen – so grotesk sie
auch sein mögen – sind keine unbedachte Einstellung oder Ausbrüche der
Jugend angesichts harter Widersprüche und ist noch weniger eine
isolierte Tatsache. Er drückt ideologische-politische Einstellungen
innerhalb der IKB aus, die im Gegensatz zu den proletarischen Methoden
und Kriterien im Umgang mit internen Widersprüchen – dem offenen und
loyalen Zweilinienkampf – darauf abzielen administrative und
bürokratische Methoden durchzusetzen, die - wie im besprochenen Fall –
in Banden-Praxis ausarten. Hinter solchen Einstellungen stehen
ideologisch-politische Konzepte und Positionen, die den gleichen
Methoden und Kriterien der bürgerlichen alles-ist-erlaubt Haltung
entsprechen. Es ist also notwendig, der Frage auf den Grund zu gehen und
ihre wahre Natur auf den Tisch zu bringen, denn es ist die schmutzige
Methode des Kampfes im Dienste derer, die, wenn sie von
Marxismus-Leninismus sprechen und den Maoismus einschließen, gegen den
Zweilinienkampf sind. Diese bösen Absichten zu entlarven ist Teil des
Zweilinienkampfes, um die rote Linie gegenüber dem Revisionismus und dem
Opportunismus klar zu markieren.
Zwei Konzepte des Internationalismus und zwei entgegengesetzte Linien innerhalb der Internationalen Kommunistischen Bewegung
In
den letzten Jahren durchläuft die IKB eine unbestreitbares und starkes
Wiederaufleben. Dieses Wiederaufleben ist die Folge der Akkumulation
harten Zweilinienkampfs im Inneren, von unversöhnlichen Kampf gegen den
Revisionismus der alten und neuen Art, wie Avakianismus, Prachandismus
und der rechten opportunistischen Linie in Peru, welcher untrennbar ist
vom Kampf gegen den Imperialismus, seinen Lakaien und jeder Reaktion.
Alte Opportunisten und revisionistische Führer, genau so wie ihre
liquidatorischen Komplizen werden demaskiert und besiegt, und der Maoismus gewinnt Schlachten um als Kommandeur und Führung der Weltrevolution bestätigt zu werden.
Das
Fortbestehen und die Entwicklung der Volkskriege in Indien, Peru, auf
den Philippinen und in der Türkei, das Besiegen der aufeinander
folgenden Feldzüge der Einkreisung und Vernichtung sowie der sogenannten
"Friedensabkommen" und der Kapitulation sind eine große Quelle der
Inspiration und feste Säulen des Maoismus um den Revisionismus und allen
Opportunismus zu besiegen. Mit der Spreu vom Weizen getrennt und
inmitten der allgemeinen Krise des Imperialismus, auf der ganzen Welt,
durch alle Kontinente und durch eine wachsende Zahl unterdrückter und
imperialistischer Länder, erblühen und entwickeln sich maoistische
Parteien und Organisationen, während sie die Flagge des Volkskrieges
erheben.
Den Maoismus hochhaltend, anwendend und verteidigend wird
die Zersplitterung der Kräfte durch die Wiedervereinigung der
Kommunisten in der ganzen Welt Stück für Stück überwunden, eine Aufgabe,
die heute geleistet wird durch die Realisierung der notwendigen
Internationalen Vereinten Maoistischen Konferenz (IVMK), die eine neue
Internationale Organisation des Proletariats hervor bringt, die auf dem
Maoismus basiert und von ihm geleitet wird.
Das
V. Treffen der marxistisch-leninistisch-maoistischen Parteien und
Organisationen Lateinamerikas im Mai 2016 war ein Meilenstein in diesem
Prozess. Die Parteien und Organisationen, die daran teilnahmen, und
andere, die sich daran beteiligten, sind los gegangen, um systematisch
für die Wiedervereinigung der Kommunisten in der Welt zu arbeiten,
fortschreitend durch den Impuls der Prozesse in jedem Land, die
Kampagnen der Unterstützung der aktuellen Volkskriege, der Verteidigung
revolutionärer politischer Gefangener und Kriegsgefangener und für die
Verwirklichung einer vereinten maoistischen internationalen Konferenz,
die eine neue internationale Organisation des Proletariats begründet.
Ausgehend
von dem Verständnis, dass die Kommunisten sich nicht darauf reduzieren
lassen, ihre Ziele und Absichten zu verbergen, und dass wahre Einheit
nicht ohne harte und hartnäckige Zweilinienkämpfe erreicht werden kann,
gaben die Parteien und Organisationen, die an dem V. Treffen teilnahmen,
drei gemeinsame Erklärungen ab, für Debatten und Stellungnahmen der
IKB: „These über die internationale Lage und die Aufgaben in der Internationalen Kommunistischen Bewegung”, „Feiert den 50. Jahrestag der Großen Proletarischen Kulturrevolution mit Volkskrieg bis zum Kommunismus!“ und „Resolution der Klassensolidarität mit der Kommunistischen Partei Indiens (maoistisch) und dem Volkskrieg den sie führen“.
In
diesen Dokumenten sind wir in den für die proletarische Weltrevolution
wichtigen Fragen voran geschritten, wie im Verständnis des Maoismus als
der neuen, dritten und höheren Stufe der Entwicklung des Marxismus, der
Verteidigung der Notwendigkeit des konzentrischen Aufbaus der drei
grundlegenden Instrumente der Revolution, der Militarisierung der
kommunistischen Parteien, dem Verständnis der großen Führung und dem
Leitgedanken jeder Partei und der Revolution, für die sie kämpft und die
sie führt, und anderen Beiträgen von universeller Gültigkeit des
Gonzalo-Denkens.
Dieses
Verständnis wurde, neben weiteren Dokumenten, in der gemeinsamen
Erklärung des V. Treffens sowie in den Artikeln 1 und 2 der Zeitschrift
„El Maoista“ und in den darauf folgenden gemeinsamen Erklärungen vom 1.
Mai, dem 19. Juni (Tag des Heldentums), dem 12. September (Rede aus dem
Gefängnis des Vorsitzenden Gonzalo), dem 26. Dezember (Geburt des
Vorsitzenden Mao) und der Feier zum 200. Jahrestag der Geburt des großen
Karl Marx dar gelegt.
Diese
Dokumente wurden als Beiträge für die Entwicklung des Zweilinienkampfs
in der IKB geschrieben und wurden mit anderen Parteien des
amerikanischen Kontinents, von Parteien und Organisationen Europas, die
am I. Treffen der maoistischen Parteien und Organisationen Europas
teilgenommen haben weit diskutiert, und sind auch kommunistischen
Parteien aus Asien bekannt.
Wir
stützen uns auf die Lehren des Vorsitzenden Mao, Einheit und Kampf zu
praktizieren, denn der Kampf ohne Einheit ist "linker" Opportunismus und
die Einheit ohne Kampf ist Rechtsopportunismus. Diese Methode
entspricht dem Marxismus - der von Lenin und dem Vorsitzenden Mao
verteidigt und angewandt wurde - die den aktiven ideologischen Kampf für
eine noch größere und fortschrittlichere Einheit befürwortet, indem die
Probleme auf den Tisch gelegt werden. Mehr noch: Handeln in
aufrichtiger und loyalen Art und keine durchtriebene Intrigen und
Machenschaften und für die Einheit und nicht für die Spaltung, indem
systematisch Kritik und Selbstkritik geübt wird, wie es den Prinzipien
des demokratischen Zentralismus entspricht.
Diejenigen,
die behaupten, dass die kommunistischen Parteien ihre Positionen nicht
über "die gegenwärtige Einheitsbasis" hinaus ausdrücken sollten, unter
dem Vorwand der "Bewahrung der Einheit", müssen zuerst sagen, mit wem
diese "gegenwärtige Einheit" verbunden ist und wie sie erreicht wurde.
Ohne dieses Problem objektiv und klar zu beantworten, fehlt eine wahre
Einheit, die auf maoistischen Prinzipien und Konzeptionen beruht. Sonst
ist es die Manifestation des Konservatismus, des Widerstandes gegen
Fortschritt und Opposition gegen den Zweilinienkampf. Diese Position
führt dazu, den Klassenkampf als Grundlage von allem zu negieren, die
Rechte zu nähren und ist damit eine ernsthafte Rechtsabweichung. Wenn
die Verteidiger dieser Positionen in eine passive Widerstandshaltung
gehen, um hartnäckig die Entwicklung des Zweilinienkampfs zu behindern,
fangen sie an, eine aktive negative Rolle der Opposition gegen die linke
Linie zu spielen und müssen hart bekämpft werden.
Wie auch das KRF in seiner Stellungnhame über den Vorfall in Berlin bemerkt, indem es Lenin zitiert:
„Wenn
man vom Kampf gegen den Opportunismus spricht, so darf man nie den
charakteristischen Zug des ganzen heutigen Opportunismus auf ausnahmslos
allen Gebieten vergessen: seine Unbestimmtheit, Verschwommenheit und
Ungreifbarkeit. Seiner ganzen Natur nach geht der Opportunist stets
einer eindeutigen und unwiderruflichen Fragestellung aus dem Wege; er
sucht eine Resultante, schlängelt sich zwischen Standpunkten hindurch,
die einander ausschließen, bemüht sich, mit dem einen wie mit dem
anderen “einverstanden zu sein”, beschränkt seine
Meinungsverschiedenheiten auf kleine Abänderungsvorschläge, auf Zweifel,
auf fromme unschuldige Wünsche usw. usf.“[4]
Genau
wie wir es in der Gemeinsamen Erklärung vom 1. Mai dieses Jahres noch
einmal gezeigt haben, verstehen wir, dass die grundlegenden
ideologischen und politischen Kriterien für die Vereinigung der
Kommunisten der Welt, eine Aufgabe, die sich heute in der Notwendigkeit
einer Internationalen Vereinten Maoistischen Konferenz nieder schlägt,
Folgende sind:
„Deswegen
erfordert die Einheit der Kommunisten auf Weltebene: 1) Verteidigung
des Maoismus als neue, dritte und höchste Stufe des Marxismus gegen alle
Arten des alten wie neuen Revisionismus, wie den
rechtsopportunistischen Linien in Peru, Avakianismus und Prachandaismus,
2) Verteidigung des Volkskriegs als überlegene Militärstrategie der
Klasse, der Militärlinie des Proletariats, Zentrum der Allgemeinen
Politischen Linie der Internationalen Kommunistischen Bewegung als
Mittel neudemokratische und sozialistische Revolutionen durchzuführen,
den Imperialistischen Weltkrieg – sollte er entfesselt werden – zu
besiegen und ihm mit Weltvolkskrieg zu begegnen.“[5]
Wir
sind der Meinung, dass diese drei Elemente, als Einheit genommen, im
Grunde Ausdruck dessen sind, was heute die Internationale Kommunistische
Bewegung ist, d.h. die Demarkationslinie zwischen Marxismus und
Revisionismus. Diese Einheitsbasis ist das Ergebnis von hartem
Zweilinienkampf inmitten des Feuers des Klassenkampfes, in dem die IKB
sich von den revisionistischen und opportunistischen Elementen gereinigt
hat, die volle Gültigkeit des Maoismus bekräftigend, mit Hinzufügung
der Beiträge von universeller Gültigkeit, die von dem Volkskrieg in Peru
und der KPP, die ihn führt gemacht wurden und von Gonzalo erdacht
wurden, der sie leitet. Beiträge, aus der die Bestätigung stammt, dass
der Maoismus die dritte, neue und höhere Stufe der Entwicklung des
Marxismus ist und der Volkskrieg universelle Gültigkeit besitzt.
Basierend
auf diesen Kriterien, die vom proletarischen Internationalismus
geleitet werden, haben die Parteien und Organisationen, die am V.
Treffen teilgenommen haben, sowie jene, die sich dieser Initiative und
Kampagnen angeschlossen haben, begonnen, in systematischer Form und in
von der IVMK geplanten Weise zu arbeiten, alle positiven Faktoren
einsetzend, um alle Kräfte zu vereinigen, die vereint werden können, um
dem Kampf für die Wiedervereinigung der Kommunisten zu dienen, für die
Wiederherstellung der Kommunistischen Internationalen, eine Aufgabe, die
heute im Kampf für eine Internationale Vereinte Maoistische Konferenz
und der Gründung einer neuen Internationalen Organisation des
Proletariats konkretisiert wird.
Seit
dem gab es eine Reihe von Treffen, allgemeinen und regionalen Treffen,
weltweiten Kampagnen und Aktionen, eine koordinierte Arbeit in Planung
und Ausführung: für die 50 Jahre der Großen Proletarischen
Kulturrevolution, in Verteidigung des Lebens und der Gesundheit vom
Vorsitzenden Gonzalo, für die 100 Jahre der Großen Sozialistischen
Oktoberrevolution, gegen den imperialistischen G20 Gipfel im Hamburg und
der großen Kampagne für den 200. Geburtstag des großen Karl Marx, im
Dienste des Fortschreitens der Wiedervereinigung der Kommunisten auf der
ganzen Welt.
Die
weltweite Kampagne für den 200. Geburtstages unseres großen Gründers
Karl Marx unter der Parole “Proletarier aller Länder, vereinigt euch!”
wurde in kraftvoller und koordinierter Form entwickelt, was die
Lebendigkeit und den Fortschritt der Vereinigung der Kommunisten auf der
Welt zeigt.
Die
Aktionen der weltweiten Kampagne für den 200. Geburtstag des großen
Karl Marx drücken den großen Fortschritt der Internationalen
Kommunistischen Bewegung aus. Am 1. Mai marschierten die Massen unter
der Führung des Maoismus, auf der ganzen Welt, auf dem Land und in den
Städten und hielten die Verteidigung des Volkskrieges hoch. Parteien und
Organisationen marschierten das erste mal seit Jahrzehnten unter einer
einzigen roten Fahne, unter einer einzigen Parole und einer Führung, als
Teil einer einzigen und koordinierten Aktion.
Am
5. Mai, während einige Kerzen auspusteten, realisierten die Maoisten
kraftvolle Aktionen auf der ganzen Welt in der selben Nacht unter der
selben Parole - “Proletarier aller Länder, vereinigt euch!”. Hunderte
rote Fahnen des Kommunismus wurden in den Städten und den ländlichen
Gegenden dutzender Länder gehisst, vereinigt mit den heroischen
Kombattanten der Volkskriege in Indien, Peru, den Philippinen und der
Türkei.
Angesichts des Marsches der maoistischen Parteien für die Vereinigung der Kommunisten auf der ganzen Welt begannen einige
Sturköpfe, aufbauend auf ihrem Streben nach Hegemonismus, diesen Marsch
abzulehnen und alles zu unternehmen um ihn aufzuhalten.
Diejenigen, die den aufrichtigen und aktiven ideologischen Kampf
ablehnen und sich weigern, kollektiv mit denen zu arbeiten, mit denen
sie nicht einverstanden sind, befürworten wie vulgäre Liberale die
Spaltung, predigen Einheit ohne Prinzipien um ihre Standpunkte
durchzusetzen, vertreten und praktizieren dann den schändlichen
Hegemonismus.
Dies
scheint angesichts der kommunistischen Bewegung in Deutschland und der
Internationalen Kommunistischen Bewegung die Haltung der hohen Führung
der ILPS zu sein. Diese scheint das was in Deutschland passiert mit
zweierlei Maß zu messen. Wie einige andere, die sich selber in der Rolle
des unerbittlichen Schiedsrichters sehen, die was immer sie nach ihren
Kriterien als Ausdruck des “Sektierertums”, “Dogmatismus” und
“Linksradikalismus” verurteilen und jetzt, wenn sie eine physische
Aggression gegen revolutionäre Aktivisten, ausgeübt von Leuten, die in
dem niederträchtigsten und abscheulichsten Gangster-Stil agierten und
bis jetzt als "demokratisch" bezeichnet wurden, zeigen sie, dass sie
dieser feigen Aktion gegenüber erstaunlich abwesend und nachsichtig
sind.
Über
Jahre war die einzige Website in Deutschland, die aktiv Nachrichten zur
Unterstützung des Volkskrieges auf den Philippinen verbreitete
DemVolkeDienen, ohne jemals von der Führung der ILPS, der NDF
(Demokratische National Front – Philippines) oder einer andern
zugehörigen Organisation erwähnt zu werden. Aber genau als dieser Blog
einen Artikel veröffentlichte, in dem der Autor eine kritische Meinung
zu den “Friedensabkommen” zwischen der NDF und der vor kurzem gewählten
Regierung des genozidalen Duterte ausdrückte, wurde er gezielt, mit als
empörter politischer Kritik getarnten beleidigenden Anschuldigungen,
bedacht, die von dem Sprecher der NDF auf seiner offiziellen Website
veröffentlicht wurden, mit der er sofort begann die Autoren mit solchen
Kritiken wie, dass sie - in absoluter Form - „Internetrevolutionäre“
seien zu stigmatisieren, ohne den deutschen Genossen, die für die
Revolution in Deutschland kämpfen, dafür einen größeren Grund oder eine
Grundlage für die Vorwürfen wie [dem Folgenden] dazulegen:
“Wenn
ihr euch in einer echten Revolution befindet und nicht nur im
revolutionären Phrasendreschen, eine Lieblingsbeschäftigung der
Sesselrevolutionäre, könnt ihr eine realistische Einschätzung dessen
haben, was zu einer bestimmten Zeit erreichbar ist, basierend auf den
konkreten objektiven und subjektiven Bedingungen und den
Kräfteverhältnis zwischen Revolution und Konterrevolution.“[6]
und behauptet:
"Nur
infantile kleinbürgerliche Revolutionäre oder linke “Banausen werden
jeden Gedanken an Reformen ablehnen, nur weil sie nicht in ihr enges
dogmatisches Verständnis des Marxismus als reiner Sturm und Donner ohne
Platz für grundlegende Reformen passen"[7]
Anders
scheinen die angewandten Kriterien dem “JW” aus Berlin gegenüber zu
sein. Als diese nach einem langen Besuch der philippinischen
revolutionären Stützpunkte eine "Solidaritätskampagne" für den
Volkskrieg auf den Philippinen ankündigten, war sie im März 2018
Gegenstand überschwänglicher Grüße von der hohen Führung der ILPS.
Seitdem
wurde der "JW" aus Berlin in den schönsten Farben gemalt, seine
Mitglieder als bemerkenswerte Revolutionäre begrüßt und ihre
gravierenden Fehler wie die Aggressionen, Denunziationen und Spaltungen
in der revolutionären Bewegung Deutschlands wurden bequemerweise
ignoriert und / oder als solche außer Acht gelassen.
Dies
ist in der Tat ähnlich zu der Haltung der hohen Führung der ILPS in
Bezug auf die revolutionäre Bewegung in Brasilien: nicht zwischen
Marxismus und Revisionismus zu unterscheiden, Einheit ohne Prinzipien
verkünden, Freundschaftismus, im Dienste ihres Hegemonismus, abgesehen
von der Politik der Verbreitung von Spaltung (wie die Politik von
Avakian und seiner Partei in den Zeiten von RIM) in den Organisationen,
die ihre administrativen und diplomatischen Methoden im Umgang mit
Widersprüchen nicht akzeptieren.
Der
Bruch mit der ILPS durch einen Teil der revolutionären demokratischen
Organisationen Brasiliens, zusammen mit anderen Organisationen Indiens,
der Türkei, Griechenlands und anderer, trotz der Unterschiede im
programmatischen Eklektizismus und den opportunistischen Praktiken des
ILPS, war hauptsächlich auf die Methode und den Arbeits- und
Führungsstil zurückzuführen. Und der "letzte Tropfen" war der Entzug der
Mandate, die im Kongress gewählt wurden, durch eine bequeme Mehrheit im
Rat, ohne dass über wichtige Widersprüche diskutiert wurde. Für das
nicht-Akzeptieren der Kontinuität solcher administrativ-bürokratischer
Methoden im Umgang mit inneren Widersprüchen in einer Organisation, die
sich über den demokratischen Zentralismus definiert, wurden solche
Organisationen, von denen viele Mitbegründer waren, Opfer von
Beleidigungen und Klischeebeschriftungen wie ultra-linke, dogmatische
und sektierische Sekten.
Als
in Brasilien eine Jugendgruppe auftauchte, die unter vielen anderen in
den letzten Jahren gegen den "linken" Wahlopportunismus in der
Verwaltung des alten Staates auftraten, hat unsere Partei ihren
ideologischen Eklektizismus offen und aufrichtig kritisiert, mit dem sie
versuchte, den Marxismus mit den Juche-Ideen zu versöhnen. Obwohl sich
ihr hauptsächlicher Führer mit der Ideologie, der allgemeinen
politischen Linie und dem Programm der KPB (RF) einverstanden erklärte,
und sogar seinen Eintritt in die Partei mit einem 20-seitigen Brief
beantragte, hinkte er zur Unterstützung der opportunistische
PT-Regierung die sich Bankrott befindet mit dem Argumentationsweg, dass
diese von der Rechten angegriffen werden würde. Seine Politik,
internationale Wohltäter zu suchen, wurde bald offensichtlich, trotz der
Annäherung an die revisionistische Partei der Arbeit Koreas, begann er
sich als Einheit des kommunistischen Wiederaufbaus (EKW) [Unity of
Communist Reconstruction – UCR] zu bezeichnen, für die "Rekonstitution
der Kommunistischen Partei Brasiliens" knüpfte er Kontakte mit ILPS.
Die
hohe Führung der ILPS beeilte sich für diese Gruppe als die
fortschrittlichste revolutionäre Organisation in Brasilien zu werben. In
Gesprächen mit der Führung dieser Gruppen über Skype griff die Führung
der ILPS die revolutionären-demokratischen Organisationen Brasiliens an,
in dem sie behauptete sie wären aus der ILPS geflogen weil sie
sektiererische und ultra-linke Positionen hätten. Bisher ging es um
Widersprüche, aber in dem Eifer, sie zu beleidigen, hielt sie nicht die
Zunge still und bezogen sich auf Cebraspo[8],
eine legale demokratische Organisation, begannen polizeiartige
Unterstellungen zu machen, die behaupteten, dass "das Problem mit
Cebraspo die Partei dahinter ist …" und unterstellten, dass diese
Organisation die KPB (RF) hinter sich hätte. Am Ende solcher Gespräche -
für fast drei Stunden im Internet - gab er den neuen Schülern Lektionen
und Ratschläge, dass es notwendig wäre mit der Arbeiterpartei
zusammenzuarbeiten - PT, PCdoB und MST, obwohl sie selbst zustimmen,
dass solche Organisationen revisionistisch, opportunistisch und dem
Imperialismus verpflichtet sind. Die Versuche der EKW, Verleumdungen zu
verbreiten und Unfrieden unter den Jugendlichen in Bezug auf die KPB
(RF) zu stiften, brachten ihnen nur eine Niederlage, da sie nicht über
das hinaus kamen, was sie immer waren: eine eklektische Gruppe ohne
Verbindung zu den Massen. So wollten sie auf die Kritik der deutschen
Genossen an den "Friedensvereinbarungen" der NDF mit Duterte antworten
oder attackierten uns niederträchtig in Gesprächen mit anderen
Gesprächspartnern grundlos und behaupteten, dass die KPB (RF) nur eine
Internetgruppe wäre.
Aber
lange vor diesen Angriffen hörte unsere Partei Jahrzehnte lang von den
trotzkistischen Strömungen und anderen des kleinbürgerlichen Sozialismus
der Arbeiterpartei PT, genau wie von den harten Revisionisten der
PcdoB, PCBrazilian und von der christlich-castroistischen MST die selben
Schimpfwörter wie “dogmatisch”, “Sektierer” usw. Heute sind diese
Parteien demoralisiert, nachdem sie 14 Jahre auf die Bürokratie des
alten Staates setzten, dessen gewechselte Regierung genozidale
Repression gegen die kämpfenden Massen einsetzt. In Trümmern,
demoralisiert vor den Massen als Verräter für eine lange Liste von
Verbrechen gegen das Volk, während die wahren Kommunisten von den
kämpferischsten Massen gerufen werden, einschließlich derjenigen, die
sich von der Irreführung der Wahlen - dessen sie Opfer waren – befreien,
die sich für revolutionäre Führung einsetzen.
Dies
ist die gleiche Haltung, die in Lateinamerika zur Unterstützung der die
Massen manipulierenden populistischen Regimes und ihrer
Marionettenregierungen auf dem Schachbrett des imperialistischen Kampfes
eingenommen wurde. Die Führung des ILPS bemühte sich nicht nur, alle
und jede revisionistische, reformistische und opportunistische
Organisation, Waisen der gescheiterten Regierungen, Verräter des Volkes,
von denen einige berüchtigte Anti-Maoisten waren, zu regieren, da sie
ihren hegemonistischen Interessen dienen, sondern auch um sie gegen die
revolutionäre Bewegung und ihre maoistische Führung aufzurühren.
Die
Fahne des "Kampfes gegen Dogmatismus" und "Orthodoxie", "Kampf gegen
den Linksradikalismus“ und "Sektierertum" ist nicht selten, im
Gegenteil, sie sind häufige Ausdrücke immer dann, wenn die revolutionäre
Bewegung Niederlagen erleidet, Zeiten harter Schwierigkeiten durchmacht
und wenn die revolutionäre Situation größere Entwicklung macht. Aus
diesem Grund sind solche Worte keine Neuigkeiten in der IKB. Was uns die
historische Erfahrung zeigt, ist, dass sie nie gegen Personen in der
Position von Bernstein und Kautsky, Trotzki, Chruschtschow, Liu und
Deng, sondern gegen Lenin, Stalin, den Vorsitzenden Mao, Chiang Ching
und den Vorsitzenden Gonzalo gerichtet waren. Bei einer solchen
Zurückweisung erscheint es weder merkwürdig noch überraschend von woher
und wem sie kommt.
Der
radikalen Gedankenwandel der Parteien die zuvor "orthodox" waren, wie
Lenin sehr gut bemerkt, wird begleitet von der Tendenz zum
Revisionismus. Erinnern wir uns an den elenden Prachanda, als er zu
Beginn des Volkskrieges in Nepal behauptete: "Ich hasse den
Revisionismus!", Als sein niederträchtiger Verrat vorgezeichnet wurde
und er in die berüchtigten "Friedensabkommen" eintrat, begann er zu
predigen, dass die größte Gefahr für die IKB und die proletarische
Revolution "Dogmatismus" wäre. Welche Schritte hat er unternommen, wenn
nicht die von Chruschtschow begonnenen, gefolgt von Liu Shao-Chi und
Deng Siao-ping? In der Konferenz der kommunistischen und
Arbeiterparteien 1957 in Moskau, die dem Geschwätz von Chruschtschow
folgte, dass das Problem Dogmatismus sei, verteidigte der Vorsitzende
Mao die Notwendigkeit, alle Arten von Abweichungen zu bekämpfen, sei es
von rechts oder "links", kategorisch bestätigend, dass die Hauptgefahr
für die IKB und die proletarische Revolution "immer noch der
Revisionismus ist".
Genossen,
der
große Lenin, während er den Sozialchauvinismus von Kautsky ablehnte,
lehrte uns, dass wahrer proletarischer Internationalismus für die
Kommunisten darin liegt, dass „die Interessen der Arbeiterbewegung in
einem bestimmten Land sich den Interessen der weltweiten Bewegung für
die Befreiung der Arbeiter als ganzes, zu unterwerfen haben“
und der Vorsitzende Mao bestätigte. “Internationalismus ist der Geist
des Kommunismus”. Vertritt eine andere Position die keinen solchen
Grundsatz ausdrückt den
proletarischen Internationalismus und dient der Entwicklung der
Revolution in Deutschland, Brasilien, Lateinamerika und der IKB?
Die Kommunistische Partei Brasiliens (Rote Fraktion) begrüßt
überschwänglich die proletarischen revolutionären Aktivisten und
Militanten Deutschlands, besonders die Kommunisten und Kombattanten in
Formierung des Komitees Rote Fahne, die das glorreiche Banner des
Kampfes für die Rekonstitution der Kommunistischen Partei Deutschlands
angenommen haben und das sie mit ihren Aktionen für die Revolution in
Deutschland und im Dienste der Weltrevolution ehren. Wir begrüßen den
Marsch der maoistischen Parteien und Organisationen auf der Welt, die
durch harte Zweilinienkämpfe inmitten des Klassenkampfes gegen den Wind
und die Gezeiten kämpfen und unversöhnlich den Revisionismus und
Opportunismus bekämpfen, der vom Kampf gegen den Imperialismus, seiner
Lakaien und aller Reaktionen untrennbar ist. Die auf der ganzen Welt
voran schreiten, Marxismus und nicht Revisionismus praktizieren,
Internationalismus statt engstirnigem Chauvinismus/Nationalismus, Arbeit
für die Einheit und nicht für Spaltung entwickeln, für die
Wiedervereinigung der Kommunisten und nicht für ihre Zerstreuung. Wir
grüßen die jungen Kräfte des Proletariats die sich
mit den unbesiegbaren Fahnen des Maoismus und des Volkskriegs trauen
„den Kaiser vom Pferde zu ziehen“. Wir grüßen die große weltweite
Kampagne für den 200. Geburtstag des großen Karl Marx, eine historische
Kampagne, die auf brillante Weise dem Fortschritt des Maoismus und der
IKB dient.
Ganz
besonders grüßen wir die Volkskriege in Indien, Peru, den Philippinen,
der Türkei und die kommunistischen Parteien die sie führen, die inmitten
unzählbarer Heldentaten und gebrachten Opfern, die rote Sonne des
Maoismus für die ausgebeuteten und unterdrückten Massen ihrer Länder und
auf der ganzen Welt hoch halten.
Inmitten
der Vertiefung der allgemeinen Krise des Imperialismus, in der sich die
revolutionäre Situation in der Welt ungleich entwickelt, reifen die
objektiven und subjektiven Bedingungen für einen neuen und mächtigen
Impuls für die Weltrevolution mit den Volksaufständen vortrefflich,
hauptsächlich mit der heroischen Beharrlichkeit der Volkskriege und die
Vorbereitung auf die Einleitung weiter neuer. Die Überwindung der
Zerstreuung der Kräfte wird einen Sprung mit der IVMK und der Gründung
einer Neuen Internationalen Organisation machen, dies ist ein
unaufhaltsamer Marsch.
Lang lebe Marxismus-Leninismus-Maoismus, hauptsächlich Maoismus und die universell gültigen Beiträge des Gonzalo-Denkens!
Tod dem Revisionismus der alten und neuen Art und jedem Opportunismus!
Für die Internationale Vereinte Maoistische Konferenz!
Nieder mit dem imperialistischen Krieg! Lang lebe der unbesiegbare Volkskrieg!
Lang lebe der Große Karl Marx und seine unsterbliche Arbeit!
Kommunistische Partei Brasilien (Rote Fraktion)
Zentralkomitee
Brasilien, Juni 2018
[1]http://www.demvolkedienen.org/index.php/de/allgemein/2252-proletarier-aller-laender-vereinigt-euch-2
[2]https://jugendwiderstand.blogspot.com/2018/05/zu-den-neusten-lugen-der-sekte-aus.html
[3] http://www.demvolkedienen.org/index.php/de/allgemein/2252-proletarier-aller-laender-vereinigt-euch-2
[4] Lenin, "Ein Schritt vorwärts, zwei Schritte zurück"
[5]http://www.demvolkedienen.org/index.php/de/200-jahre-karl-marx/2244-proletarier-aller-laender-vereinigt-euch
[6] http://www.ndfp.org/whose-mask-slips, unsere Übersetzung
[7]Ebenda
[8] Anm. d. Übers.: Brasilianisches Zentrum für Solidarität mit den Völkern
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