Am
27. Juni demonstrierten IUL-Mitglieder in Marriott-Hotels in aller Welt
zur Unterstützung des gewerkschaftlichen Aufrufs zu konkreten
Massnahmen durch den grössten Hotelkonzern der Welt, um die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor der endemischen sexuellen
Belästigung zu schützen, unter der die Beschäftigten des Gastgewerbes
leiden.
In einer ersten Runde von Aktionen im
Rahmen der internationalen Kampagne organisierten Gewerkschaften unter
anderem in China/Hongkong, Frankreich, Indien, Indonesien, Malediven,
Nepal, Österreich, Philippinen, Samoa, Schweden, Südafrika und Thailand
Treffen, Demonstrationen, Aufklärungs- und andere Aktivitäten zur
Unterstützung der Forderung an den Hotelgiganten, eine globale
Vereinbarung über konkrete Massnahmen zum Schutz der Beschäftigten
auszuhandeln. In den kommenden Tagen und Wochen sind weitere Aktionen
geplant.
In Kanada und den USA veranstalteten
Tausende von Marriott-Beschäftigten unter Führung von UNITE HERE einen
gemeinsamen Aktionstag, um sicherere Arbeitsbedingungen,
Schutzmassnahmen gegen sexuelle Belästigung und Mitsprache am
Arbeitsplatz zu fordern. UNITE HERE mobilisierte Mitglieder und
Beschäftigte aus nicht gewerkschaftlich organisierten Hotels unter dem
Slogan 'Ein Job sollte reichen!', damit die Beschäftigten in den
Städten, in denen sie arbeiten, leben, eine Familie ernähren und in
Würde in Rente gehen können.

27. Juni: Marriott-Beschäftigte in
aller Welt fordern den Konzern auf, weltweite Massnahmen zu ergreifen,
um sexuelle Belästigung zu beenden, unter anderem in den Philippinen..

Südafrika...

Nepal...

und in Kanada und den USA.
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