Donnerstag, 12. Juli 2018

Marriott-Beschäftigte in aller Welt fordern weltweite Massnahmen zur Bekämpfung von sexueller Belästigung


Am 27. Juni demonstrierten IUL-Mitglieder in Marriott-Hotels in aller Welt zur Unterstützung des gewerkschaftlichen Aufrufs zu konkreten Massnahmen durch den grössten Hotelkonzern der Welt, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor der endemischen sexuellen Belästigung zu schützen, unter der die Beschäftigten des Gastgewerbes leiden.
 
In einer ersten Runde von Aktionen im Rahmen der internationalen Kampagne  organisierten Gewerkschaften unter anderem in China/Hongkong, Frankreich, Indien, Indonesien, Malediven, Nepal, Österreich, Philippinen, Samoa, Schweden, Südafrika und Thailand Treffen, Demonstrationen, Aufklärungs- und andere Aktivitäten zur Unterstützung der Forderung an den Hotelgiganten, eine globale Vereinbarung über konkrete Massnahmen zum Schutz der Beschäftigten auszuhandeln. In den kommenden Tagen und Wochen sind weitere Aktionen geplant.
 
In Kanada und den USA veranstalteten Tausende von Marriott-Beschäftigten unter Führung von UNITE HERE einen gemeinsamen Aktionstag, um sicherere Arbeitsbedingungen, Schutzmassnahmen gegen sexuelle Belästigung und Mitsprache am Arbeitsplatz zu fordern. UNITE HERE mobilisierte Mitglieder und Beschäftigte aus nicht gewerkschaftlich organisierten Hotels unter dem Slogan 'Ein Job sollte reichen!', damit die Beschäftigten in den Städten, in denen sie arbeiten, leben, eine Familie ernähren und in Würde in Rente gehen können.
 
27. Juni: Marriott-Beschäftigte in aller Welt fordern den Konzern auf, weltweite Massnahmen zu ergreifen, um sexuelle Belästigung zu beenden, unter anderem in den Philippinen..
 
Südafrika...
 
Nepal...
 
und in Kanada und den USA.
 

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