Donnerstag, 12. Juli 2018

[Chiapas98] Lateinamerika-Post - Juli 2018: Wahlen in Mexiko und Kolumbien





Lateinamerika-Post Juli 2018

Liebe Lateinamerika-Interessierte,
Mit 53 Prozent der Stimmen gewann Andrés Manuel López Obrador noch deutlicher als aus den Umfragen hervorging die Präsidentschaftswahlen in Mexiko am vergangenen Sonntag. Der erste linksgerichtete Präsident Mexikos seit 89 Jahren wird nun daran gemessen werden, inwieweit er seine Wahlversprechen, wie den Kampf gegen Korruption, Gewalt und Straflosigkeit in den kommenden sechs Jahren umzusetzen vermag. In dem Artikel "Mexiko vor dem Umbruch" analysiert der mexikanische Journalist Mario Campos im Vorfeld der Wahlen das politische Panorama und die potentiellen Verschiebungen in der Parteienlandschaft.
In der Stichwahl um die Präsidentschaft in Kolumbien am 17. Juni setzte sich hingegen der rechtskonservative Kandidat Iván Duque vor Gustavo Petro durch. Vor welchen Herausforderungen der Friedensprozess in Kolumbien angesichts des "Uribismo 2.0" steht, und welche Bedeutung andererseits das für Kolumbien historische Wahlergebnis eines linken Kandidaten hat, analysiert Florian Huber, Leiter unseres Büros in Bogotá.
Des Weiteren finden Sie auf unserer Webseite aktuelle Texte, u.a. ein Interview zu den Protesten in Nicaragua, eine umfassende Recherche zum Abtreibungsverbot in El Salvador sowie ein Interview zu den aktuellen Entwicklungen im Fall Berta Cáceres.
Mit herzlichen Grüßen,
das Lateinamerikateam der Heinrich-Böll-Stiftung



Mexiko

Mexiko vor dem Umbruch

Umfragen zufolge steuert Mexiko bei den Wahlen am 1. Juli auf einen Wandel seines Parteiensystems zu. Eine Analyse von Mario Campos.



Kolumbien

Eine Wahl mit mehreren Siegern

Columbien nach der Präsidentschaftswahl. Von Florian Huber



Nicaragua

„Das Wichtigste ist, dass sie uns nicht umbringen"

Ein Interview mit Harley Morales, einem von 40 Studierenden, die die Proteste gegen die Regierung von Daniel Ortega in Nicaragua anführten. Von Carlos Dada



El Salvador

Den Tod in Kauf nehmen

Das absolute Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen in El Salvador rettet keine Leben. Im Gegenteil. Es ist eine Menschenrechtsverletzung vor allem an armen Frauen. Von Laura Aguirre



Honduras / Berta Cáceres

COPINH strebt Klage gegen niederländische Entwicklungsbank an

Die honduranische NGO COPINH strebt Klage gegen niederländische Entwicklungsbank an. Ein Interview mit Víctor Fernández, Anwalt von COPINH und der Familie Berta Cáceres. Von Erika Harzer



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