Montag, 19. Juni 2017

Rosa-Luxemburg-Stiftung Neues aus der MENA-Region


Liebe Kolleg*innen und Freund*innen, sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit möchten wir Sie wieder auf Publikationen und Nachrichten aus unserer Projektregion aufmerksam machen. Vorab finden Sie aktuelle Hinweise auf kommende Veranstaltungen in Berlin.   

VERANSTALTUNGEN in Berlin

GEMEINSAME PERSPEKTIVEN:
Was verbindet und trennt die Linke in Deutschland und Israel?
Donnerstag, 29. Juni 2017 // 19:00 Uhr // Salon der RLS, Franz-Mehring-Platz 1
Die Selbstorganisierung von Geflüchteten, Antikriegsbewegung und Sozialproteste: In Israel und in Deutschland finden ähnliche Kämpfe statt. Doch, können wir gemeinsam für eine bessere Welt kämpfen? Falls wir es tun wollen, müssen einerseits die Besonderheiten der israelischen Gesellschaft – ihre Geschichte, der anhaltende Konflikt und die Besatzung, ihre Dynamik – berücksichtigt werden, andererseits die besondere Rolle, die Israel in Deutschland spielt. Angesichts der eigenen Geschichte ist Israel nicht einfach ein weiteres Land, zu dem mensch ein unbelastetes Verhältnis haben kann. Folglich wird das Land auch zur Projektionsfläche, um sich innerhalb des deutschen Diskurses zu verorten. Das erklärt die erbitterten Fehden - auch unter Linken - hierzu, die dazu führen, dass vielen Israel „zu kompliziert“ erscheint oder dass eine vereinfachte Parteiergreifung im Dienste eines innerdeutschen Diskurses erfolgt. Wie wäre es aber, wenn wir nicht nur gegenseitig die Differenzen aushalten, sondern uns auf die Suche nach gemeinsamen Handlungsmöglichkeiten aus einer linken und machtkritischen Perspektive begeben? Schaffen wir es?Mit Tsafrir Cohen, Leiter des Israel-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung, der sich seit Jahren der Vernetzung progressiver Kräfte in Israel und Deutschland widmet
und Gadi Algazi, Historiker und israelischer Aktivist und einer der wichtigsten linken Denker der Gegenwart in Israel.Mehr Informationen
Zum facebook event
CENSOR THIS TAYYIP!
Medien- und Meinungsfreiheit zwischen Fremd- und Selbstzensur
Donnerstag, 06. Juli 2017 // 19:00 Uhr // Salon der RLS, Franz-Mehring-Platz 1

Der Autoritarismus in der Türkei ist im Aufwind. Während der Wahlausgang des Referendums über die Einführung des Präsidialsystems vom 16. April 2017 den Weg für weitere Repressionen zu ebnen droht, formiert sich in der türkischen Zivilgesellschaft anhaltender Widerstand gegen die faktische Aushöhlung des demokratischen Rechtstaates.
Mit einer Salongesprächsreihe möchte die Rosa-Luxemburg-Stiftung einen Blick auf die verschiedenen Formen dieses Widerstandes werfen, die allen Angriffen auf demokratische Institutionen, politische Teilhabe, Presse- und Meinungsfreiheit zum Trotz, unbeirrt fortbestehen. Wir treffen dabei auf AkteurInnen aus Wissenschaft, Medien und Aktivismus, die uns – in ihrem Aktionsradius noch so eingeschränkt – von ihren Strategien berichten.



PUBLIKATIONEN
50 Jahre Besatzung - DOSSIERDie Besatzung der Palästinensergebiete durch Israel hat auch heute, 50 Jahre nach dem Krieg von 1967 maßgeblichen Einfluss auf das Leben aller Palästinenser*innen und Israelis. Wer israelische Politik und Gesellschaft oder die lokalen Kämpfe um eine bessere Welt verstehen möchte, kann einer Auseinandersetzung mit der Besatzung nicht aus dem Weg gehen. Aus diesem Grund hat das Israel-Büro der RLS ein Dossier mit einer Vielzahl von Artikeln, Grafiken, Bildern und Landkarten aufbereitet, das sich dem Phänomen aus unterschiedlichen Perspektiven nähert.
«Spaltungen in Palästina bestätigt»
Die PA hat ihre Legitimität in den Augen weiter Teile der Bevölkerung verloren und wird nur noch als Erfüllungsgehilfin Israels angesehen. Die Aufrufe zum Rücktritt von Abu Mazen mehren sich. Die Führungskrise in Palästina ist nicht mehr zu ignorieren – so Ute Beuck,
Leiterin des Palästina-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung, in ihrer Analyse der Kommunalwahlen in der Westbank.

»Let’s talk about Gaza» Über die ökonomische Situation in Gaza sprach RLS-Projektkoordinatorin Bessan Shehada mit Omar Shaban – Gründer des
PalThink for Strategic Studies, Ökonom und politischer Analyst.Zum Interview
«Die syrische Bevölkerung ist ein Akteur mit Rechten»
Sie fordern von der internationalen Linken, die syrische Bevölkerung als Akteur mit Rechten anzuerkennen und in Dialog mit ihr zu treten:
Dawlaty möchte jungen Syrer*innen ermöglichen, den Staat aufzubauen, den sie sich wünschen. Dawlaty ist eine syrische Organisation, die sich der Förderung von Demokratie, Menschenrechten, gewaltfreiem Aktivismus und Geschlechtergerechtigkeit verschrieben hat. Salma Kahale, Aktivistin und Direktorin der NGO in Beirut, im Interview mit Katja Hermann, Leiterin des Asien- und Nahostreferats der RLS.
«People, by their common experiences and struggles, can break sectarianism»Der Blogger und Aktivist, Joseph Daher, spricht mit uns über sein neues Buch “Die politische Ökonomie der Hezbollah”, über Sektierertum und Protestbewegungen im Nahen Osten und Nordafrika.Zum Interview
ROSA LUXEMBURG STIFTUNG

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