Samstag, 14. Juni 2014

SÄBELRASSELN made in USA

übersetzt und ergänzt von Jens-Torsten Bohlke „Amerika hat immer Kriege führen können. Immer und an jedem Ort.“ Barrack Obamas Worte. Und er äußerte in diesen Tagen, dass sich der US-Imperialismus nicht scheuen wird, immer dann Waffen einzusetzen, wenn er es für nötig hält. Obama gibt sich dabei siegesgewiss, dass der US-Imperialismus jeden Krieg auch künftig gewinnt, wobei er offenbar verlorene Kriege wie in Vietnam vergisst. Dies begründet Obama mit der Stärke der US-Streitkräfte, die in der Tat über modernste Waffensysteme und über ca. 1000 Stützpunkte weltweit außerhalb des US-Territoriums verfügen (1). Im Unterschied zu den korrupten Volksverrätern Gorbatschow und Jelzin vertritt Wladimir Putin seit 15 Jahren Russlands einen politischen Kurs zur Gewährleistung von Stabilität und Souveränität für Russland. Putin gelang es, die von seinen Amtsvorgängern demoralisierten und geschwächten Streitkräfte Russlands zu stärken, so dass heute russische Regierungsmitglieder die Verteidigungsfähigkeit Russlands von allein dessen Territorium aus als vollends gesichert ansehen. Was nicht heißt, dass die russische Regierung die Stationierung von US-Raketen auch in der Ukraine hinnehmen würde, wo noch abzuwarten bleibt, ob sich das Marionettenregime des US-Imperialismus dort überhaupt an der erputschten Macht in nächster Zeit wird halten können. Denn der Massenwiderstand gegen die Faschisten wächst weiter an, ohne dass dies von Moskau zu steuern wäre, wie es derzeit die bürgerliche Journaille der Weltöffentlichkeit meint weismachen zu können, um ihre Enttäuschung über den eigenen Misserfolg in der Ukraine zu bemänteln und zugleich nationalistisch gegen Russland Kriegshetze zu betreiben, wofür diese medialen Auftragsschreiber und -Berichterstatter des Imperialismus nun mal bezahlt und im Job geduldet werden. Der folgende übersetzte Artikel erläutert bestens die ständig anwachsende Gefahr eines 3. Weltkrieges, welcher von der NATO und allen weiteren Verbündeten des US-Imperialismus (Australien, Neuseeland, reaktionäre arabische Regimes) gegen Russland und China geführt werden würde. Die Finanzbarone der Wallstreet, wo Rohstoffe gehandelt werden, sind „nicht amüsiert“ über das kürzliche gigantische Erdöl- und Erdgasgeschäft zwischen Russland und China auf Nicht-Dollar-Basis. Wir erinnern uns, dass der Irak vom US-Imperialismus militärisch angegriffen wurde, als der Ausbau des dortigen Netzes an Erdölleitungen und die Erschließung weiterer Erdölfelder durch chinesische und russische Partner nicht auf Dollarbasis erfolgen sollte. Wir erinnern uns, dass ähnliche Vorhaben seitens Libyens zum NATO-Bombardement Libyens führten. Wir erinnern uns, dass die Abkehr vom Dollar auch für Syrien zum verdeckten Angriffskrieg des US-Imperialismus bis heute geführt hat. Fällt der US-Dollar als international anerkannte Leitwährung im Rohstoffgeschäft, dann ist die Schwächung der Position der US-Wirtschaftskonzerne auf internationaler Ebene so besiegelt, dass die US-Konzerne ihre Führungsrolle einbüßen. Hier der übersetzte Artikel von Russia Today (RT): „DIE WELT BEWEGT SICH WEG VON AMERIKAS FINANZHOHEIT“ Mit dem China-Russland-Rohstoffgeschäft außerhalb des Dollarsystems sehen wir den Beginn der Abkehr vom Dollar als Leitwährung und der Abkehr von Amerika in der Welt, wie der einstige US-Finanzminister Paul Craig Roberts der russischen Nachrichtenagentur RT sagt. RT: Eine Reihe von westlichen Geschäftsleuten hat das Wirtschaftsforum Sankt Petersburg boykottiert. Werden sie verloren gehen? Paul Craig Roberts: Nach meiner Meinung ist das lediglich eine symbolische Art, es Washington recht zu machen. Ich denke nicht, dass dies irgendwas bedeutet. Ich denke nicht, dass beispielsweise die Firmen in Deutschland oder jene in Frankreich die Beziehungen mit Russland stören wollen. Demzufolge denke ich nicht, dass dies was bedeutet. Viel wichtiger ist die Zahl der asiatischen Länder, die zu diesem Forum kommen. Viel wichtiger ist das Energiegeschäft zwischen Russland und China. Das ist ein Beweis dafür, dass die Welt sich weg von Amerikas Finanzhoheit bewegen wird. Dieses große Energiegeschäft wird außerhalb des Dollarsystems erfolgen. Somit ist dies der Beginn der Abkehr vom Dollar, der Beginn der Abkehr von Amerika. Das ist ein Beweis, dass die beiden großen Länder Russland und China derzeit ein strategisches Bündnis errichten, weil sie es satt haben, von den westlichen Machtinstrumenten geärgert und ausgebremst zu werden. Sie haben die Drohungen satt. Daher bewegen sie sich derzeit in eine neue Richtung. Und sie werden viele in aller Welt mit sich nehmen. I denke nicht, dass die europäischen Länder, die starke Wirtschaftsbeziehungen mit Russland unterhalten, diese Wirtschaftsbeziehungen verlieren wollen. Das ist der Beginn einer Wende Russlands Richtung Osten. Früher konzentrierte sich Russland darauf, vom Westen akzeptiert zu werden, von den Amerikanern akzeptiert zu werden. Russland wartete jahrelang auf die Zulassung für den Eintritt in die Welthandelsorganisation (WHO). Ich denke, dass dies ein Fehler Seiten Russland gewesen ist, denn der Westen ist nicht der aufblühende Teil der Welt. Der aufblühende Teil der Welt ist der Osten. RT: Der Druck aus Washington mag für einige Geschäftsleute herhalten, nicht zum Wirtschaftsforum nach St. Petersburg zu kommen. Aber gibt es da nicht weitere Gründe? Paul Craig Roberts: Sie haben das aus jenem Grund getan. Gibt es dort Gelegenheiten zu nutzen, so büßen sie Geschäft ein, wenn sie nicht anwesend sind. Daher ist das eine schlechte Entscheidung. Ich weiß nicht, wie viele Länder entschieden, nicht zu kommen. Ich denke, dass die amerikanischen Kreditkartengesellschaften durch die von Washington derzeit im Gespräch belassenen Sanktionen geschädigt worden sind, weil dies jetzt Russland gezwungen hat, seine eigenen Kreditkartengesellschaften zu entwickeln, was Russland schon lange zuvor getan haben sollte. Für mich war es immer merkwürdig, dass wirtschaftlich stabile Länder weiterhin mit dem amerikanischen Finanzsystem agieren. Sie machen sich damit von den US-Kreditkartengesellschaften abhängig, beispielsweise. Sie machen sich damit von den US-Internetgesellschaften abhängig, was der NSA ganz einfach ermöglicht, sie besser auszuspionieren. Warum akzeptieren sie eine solche Abhängigkeit von den Wirtschaftseinrichtungen der USA? Das habe ich nie verstanden. Ich denke, dass diese Entwicklungen vom Wesen her gut für Russland sind, weil sie bedeuten, dass Russland jetzt seine eigene Infrastruktur entwickelt und nicht mehr abhängig sein wird von Washingtons Infrastruktur für Kommunikation, für Finanzen, für Kredite. Folglich ist diese Entwicklung gut für Russland. Sie ist nicht gut für Washington. RT: Eine Menge Leute werden aus Asien zum Forum erwartet. Können wir größere Handelsgeschäfte zwischen Russland und jenem Teil der Welt erwarten? Paul Craig Roberts: Das denke ich wohl. Ich meine, dass alle Länder Energie brauchen. Und alle Länder haben die Drohungen des Westens satt. Die westliche Arroganz, den Nimbus der Überlegenheit über die Welt, welchen Washington hat. Es ist noch nicht lange her, dass Präsident Obama erklärte, dass die USA das auserwählte Land sind. Die bedeutet, dass wir zuerst kommen. Ihr seid zweitklassig. Das andere Volk mag den Gedanken gar nicht, dass es zweitklassig ist. Daher denke ich, dass dies der Beginn der Veränderung ist, die sich seit langem in der als BRICS bekannten Organisation anbahnt. Das ist der Beginn der Formierung und des Werdens einer realen Sache. RT: Denken Sie, dass es eine echte Besorgnis im Westen über die stärkeren Beziehungen zwischen Russland und China gibt? Paul Craig Roberts: Ja, es gibt sehr große Besorgnis. Die amerikanische außenpolitische Doktrin ruft Washington dazu auf, das Aufkommen von anderen Weltmächten zu verhindern. Jetzt jedoch wird sie nicht nur mit zwei aufstrebenden Weltmächten konfrontiert, sondern diese beiden Mächte haben auch noch ein gegenseitiges Bündnis. Und beide begreifen, dass Washington sie derzeit mit Militärstützpunkten einkreist. Washington hat Bodenstützpunkte im Baltikum, in Osteuropa. Möglicherweise werden auch welche in Aserbaidschan, Georgien, in der Ukraine sein. Und China ist mit den neu im Südchinesischen Meer in Stellung gebrachten Stützpunkten der See- und Luftstreitkräfte der Amerikaner konfrontiert, die dort den Seeweg der Schiffe durch das Südchinesische Meer kontrollieren. Daher begreifen beide Länder, dass Washington im Sinn hat, sie zu stoppen, ihr Wachstum zu verhindern. Und sie bilden ein strategisches Bündnis, weil sie beide zusammen stärker sind als unabhängig voneinander. Und dies macht Washington sehr besorgt. Ich denke, dass die US-Außenpolitik den Bogen überspannt hat. Sie sollte die russische Zusammenarbeit akzeptiert haben. Sie sollte nicht das Wachstum Chinas als eine Art von Bedrohung aufgefasst haben. Aber sie machte den Fehler, die beiden Länder zu verteufeln. Und sie versucht dergestalt zu agieren, dass das Wachstum dieser beiden Länder verhindert oder verlangsamt wird. Folglich ist dies eine sehr angespannte Lage für die Welt, weil sie die Gefahr eines schwerwiegenden Krieges in sich birgt. (Die Erklärungen, Ansichten und Meinungen in dieser Kolumne sind ausschließlich jene des Autors und müssen nicht den Standpunkten von RT entsprechen.) (2) (1) https://www.google.de/search?newwindow=1&site=&source=hp&q=milit%C3%A4rst%C3%BCtzpunkte+usa&oq=Milit%C3%A4rst%C3%BCtzpunkte&gs_l=hp.1.0.0l10.3321.8118.0.13773.20.13.0.7.7.0.173.1459.4j9.13.0….0…1c.1.45.hp..3.17.1212.54d9no58OiU (2) http://rt.com/op-edge/160720-russia-china-move-from-west/

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