Sonntag, 28. Juli 2019
Während die Horden der RSS quer durch Indien täglich Pogrome veranstalten – besucht der deutsche Botschafter ihren Boss, den Nazi-Fan
Mohan Bhagwat heißt der Mann, der sich offen als Bewunderer Adolf
Hitlers bekennt: Schon wegen dessen Behandlung des „Judenproblems“.
Originaltext! Und vermutlich gedacht als Argument, warum er und seine
viele Millionen starke Bande dasselbe gegen die 200 Millionen Moslems
in Indien zu tun gedenken und damit durchaus begonnen haben:
Wöchentliche Lynchjustiz gegen „Rindfleischfresser“ ist ebenso an der
Tagesordnung, wie Schlägerbanden gegen linke Studierende, Überfälle
auf Büros Kommunistischer Parteien (von denen es scheinbar nirgendwo
so viele gibt wie in Indien – aber diese Überfälle passieren bestimmt
nicht, weil diese KPs in der einen oder anderen Weise
sozialdemokratisch geworden sind), Pogrome gegen "Hexen" (tatsächlich)
und unendlich viel mehr aus dem blutigen Arsenal des
Safran-Faschismus. Der Herr Lindner, seines Zeichens Botschafter der
BRD in Indien, besucht diesen obersten Kriminellen und wichtigsten
Unterstützer der indischen Regierung. Und verteidigt sich gegen die
massive Kritik demokratischer Kräfte in Indien mit dem zynischen
Hinweis, der Mann sei nun mal Repräsentant einer politischen
Massenbewegung in Indien, die man kennen müsse. Ist er, in der Tat.
Also „Shake Hands“ mit dem Killer – und das ist ja nur konsequenter
Ausfluss einer Politik der BRD, so zu tun – mit intensiver medialer
Unterstützung – als sei die indische Regierung irgendwie demokratisch.
Gewählt ist sie – wie die NSDAP es auch war. Massenbewegung eben.
Unsere aktuelle Materialsammlung „BRD unterstützt Safran-Faschismus in
Indien“ vom 23. Juli 2019 ist auch ein Appell an alle Leserinnen und
Leser, die Petition, die Herrn Lindners Abberufung fordert, zu
unterzeichnen.
http://www.labournet.de/?p=152026
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