Dienstag, 30. Juli 2019

Berlin: Kein Rettungswagen für Schwangere

In der Nach vom 22. auf den 23. Juli bekam in einer Berliner Erstaufnahmeeinrichtung eine schwangere Frau plötzlich starke Schmerzen und starke Blutungen. Ihr Mann hat den zuständigen Securitymitarbeiter informiert und ihn gebeten einen Rettungswagen zu rufen. Doch dieser weigerte sich.
Er sagte ihnen, dass es Sonntagnacht sei und um vier Uhr man keinen Rettungswagen ruft. Ein Taxi wollte er auch nicht rufen, weil das Krankenhaus nur wenige hundert Meter entfernt sei. Das nächste Krankenhaus mit einer Entbindungsstation war 3km entfernt. Das Ehepaar ist lebt erst seit zwei Monaten in Deutschland und spricht kein deutsch, daher waren sie auch nicht in der Lage selbst einen Rettungswagen zu rufen und mussten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Krankenhaus fahren.
Im Krankenhaus konnte die Schwangere das Kind gebären, doch es war bereits Tot. Sie sagte, dass noch ein paar Stunden zu vor das Strampeln des Kindes fühlen konnte. Es ist davon auszugehen, dass das Kind heute noch leben würde, wenn sie rechtzeitig im Krankenhaus gewesen wären. Das Ehepaar hat sich einen Anwalt genommen, welcher den Securitymitarbeiter wegen unterlassener Hilfeleistung anzeigte. Doch dadurch wird das Kind auch wieder lebendig. Solche Fälle sind kein Einzelfall. 2014 gab es bereits einen ähnlichen Fall in Plauen. Die ganze Diskriminierung der Flüchtlinge ist in diesem System fest verankert. Ihnen wird erst mal verboten zu arbeiten und somit die Möglichkeit genommen selbst für ihren Lebensunterhalt zu sorgen. Das bringt sie in absolute staatliche Abhängigkeit. Sie werden in beengte Massenunterkünfte zusammengepfercht, wo sie dann von Securitymitarbeitern kontrolliert und schikaniert und von Sozialarbeitern bevormundet werden. Wenn das dann über die Strenge schlägt, dann behandelt es die bürgerliche Presse als einen Skandal. Dabei ist das ganze System ein Skandal.

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