Dienstag, 30. Juli 2019

Versuchte Gefangenenbefreiung durch bayrische Schüler


Im Laufe einer Party in einer Schule in Starnberg wurde ein 15-Jähriger in Polizeigewahrsam genommen, da er die ausgestellten Platzverweise ignorierte. Dazu führte dazu, dass ca. 100 Schüler mit dem Vorhaben ihn zu befreien zur Polizeiwache gingen, dort wurde versucht die Tür aufzubrechen und die Wache wurde mit Steinen beworfen.
Während der Anlass dieser Aktion, das besoffene feiern wollen, natürlich an sich wenig revolutionär ist, zeigt die Haltung und der Umgang mit der Festnahme, ein klares Ablehnen der Polizei als Repräsentanten des verrottenden Ausbeuterstaates BRD. Auch der bayrische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sieht das so: "Party und Alkohol sind keine Entschuldigungen für derartige Ausschreitungen! Das sind keine Kavaliersdelikte. Das Verhalten der Jugendlichen muss dementsprechend streng geahndet werden. In Bayern gilt Recht und Ordnung.“
Wenn selbst in imperialistischen Ländern und wegen solchen Anläßen sich eine solche Rebellion zeigt, ist offensichtlich, dass alle die die  Existenz einer revolutionären Situation in ungleicher Entwicklung leugnen, träumen. Auch bei dieser Rebellion ist klar, auch wenn der Anlass eher lumpenhaft als revolutionär ist, sie ist gerechtfertigt.

Keine Kommentare:

Kommentar posten