Sonntag, 28. Juli 2019
„Que se vayan todos!“ – 750.000 Menschen auf Puerto Rico wollen den Rücktritt der Regierung: Jetzt!
Die größte Demonstration in der Geschichte der Insel: 750.000
Menschen, die den Rücktritt des Gouverneurs fordern – und sich nicht
von seinem „Versprechen“ abhalten ließen, auf eine neue Kandidatur zu
verzichten: „... Der Gouverneur von Puerto Rico, Ricardo Rosselló, hat
nach heftigen Protesten seinen Rückzug als Vorsitzender der Partei PNP
angekündigt und erklärt, er werde kommendes Jahr nicht mehr für den
Posten des Gouverneurs kandidieren. Tausende Menschen protestieren in
der puerto-ricanischen Hauptstadt San Juan seit der vergangenen Woche
für seinen Rücktritt, nachdem eine Investigativplattform Material
veröffentlicht hatte, das Rosselló schwer belastet. Auch am gestrigen
Montag ging der Protest trotz der Ankündigung Rossellós weiter. Die
Washington Post schrieb von den größten Protesten, "die Puerto Rico je
gesehen hat". Die Demonstranten fordern den sofortigen Rückzug
Rossellós. Unter anderen der frühere Gouverneur, Alejandro García
Padilla, wie auch der Gewerkschaftsführer Ricardo Santos äußerten ihre
Zweifel an der Ankündigung, dass der noch amtierende Gouverneur
überhaupt zurücktreten werde. Rosselló spiele auf Zeit und müsse
umgehend seine Ämter niederlegen...“ – aus dem Beitrag „Gouverneur von
Puerto Rico kündigt nach historischen Protesten Rückzug an“ von Sonja
Smolenski und Jonatan Pfeifenberger am 23. Juli 2019 bei amerika21.de,
worin auch noch erfolglose Versuche von Polizeirepression und die
Zusammenfassung der Gründe für die aktuelle Protestwelle Thema sind...
Zu den Massenprotesten auf Puerto Rico vier weitere aktuelle Beiträge
– darunter auch zur Rolle der Gewerkschaften in den Protesten und zur
Rolle, die die Folgen des Wirbelsturmes betrifft, sowie der Link zu
jener Dokumentation, die der aktuelle „Auslöser“ ist – und schließlich
der Hinweis auf unseren ersten Beitrag über diese vor allem in dieser
Breite neue Massenbewegung
http://www.labournet.de/?p=152023
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