„…
Nachdem Frau A. sie für mehrere Monate um 100% gekürzt hatte und auch
durch weitere Schikanen und Datenschutzverletzungen aufgefallen war,
saßen nun 15 Beistände zusammen mit der Erwerbslosen im Wartebereich und
standen zeitgleich auf, um mit ihr den Meldetermin wahrzunehmen. Das
war wohl zu viel für Frau A. Die ansonsten durch ihre harte Linie,
Sanktionen, sowie als schikanös, erniedrigend und rassistisch
empfundenen Äußerungen bekannt gewordene Sachbearbeiterin suchte sich
hektisch Verstärkung bei ihren Kolleginnen und Kollegen. Doch die Meute
blieb ruhig stehen. Schließlich hatte sie einen Grund, hier zu sein. Es
ging um die Begleitung einer Erwerbslosen zu ihrem Meldetermin. Es ging
aber auch darum, grundsätzlich das Verhalten der Sachbearbeiterin
aufzuzeigen und ihre Versetzung zu fordern. Immer häufiger erfuhr die
Beratungsstelle der KEAs von Betroffenen über die Methoden im Jobcenter
Porz. Immer häufiger mussten Erwerbslose von den KEAs unterstützt werden
und wurden zu Meldeterminen zur Sachbearbeiterin Frau A. begleitet. Es
wurden Widersprüche geschrieben, Beschwerden geschrieben. Doch nichts
ist passiert. „Wir haben uns zusammengeschlossen und unsere Freund*innen
mitgebracht“, heißt es denn auch in einem später verteilten Flyer. (…)
„Stoppt die Schikanen! Stoppt Frau A.! Hartz IV abschaffen!“ steht dann
auch auf einem Transparent, das zum Abschluss vor dem Jobcenter
ausgerollt wurde. Erwerbslos, aber nicht wehrlos.“ Bericht der Kölner Erwerbsloseninitiative KEAs vom Juli 2019 Sonntag, 28. Juli 2019
Gelungene Aktion mit 15 Begleiter*innen am Jobcenter Porz: Schluss mit den Schikanen – Stoppt die Sachbearbeiterin Fr. A.
„…
Nachdem Frau A. sie für mehrere Monate um 100% gekürzt hatte und auch
durch weitere Schikanen und Datenschutzverletzungen aufgefallen war,
saßen nun 15 Beistände zusammen mit der Erwerbslosen im Wartebereich und
standen zeitgleich auf, um mit ihr den Meldetermin wahrzunehmen. Das
war wohl zu viel für Frau A. Die ansonsten durch ihre harte Linie,
Sanktionen, sowie als schikanös, erniedrigend und rassistisch
empfundenen Äußerungen bekannt gewordene Sachbearbeiterin suchte sich
hektisch Verstärkung bei ihren Kolleginnen und Kollegen. Doch die Meute
blieb ruhig stehen. Schließlich hatte sie einen Grund, hier zu sein. Es
ging um die Begleitung einer Erwerbslosen zu ihrem Meldetermin. Es ging
aber auch darum, grundsätzlich das Verhalten der Sachbearbeiterin
aufzuzeigen und ihre Versetzung zu fordern. Immer häufiger erfuhr die
Beratungsstelle der KEAs von Betroffenen über die Methoden im Jobcenter
Porz. Immer häufiger mussten Erwerbslose von den KEAs unterstützt werden
und wurden zu Meldeterminen zur Sachbearbeiterin Frau A. begleitet. Es
wurden Widersprüche geschrieben, Beschwerden geschrieben. Doch nichts
ist passiert. „Wir haben uns zusammengeschlossen und unsere Freund*innen
mitgebracht“, heißt es denn auch in einem später verteilten Flyer. (…)
„Stoppt die Schikanen! Stoppt Frau A.! Hartz IV abschaffen!“ steht dann
auch auf einem Transparent, das zum Abschluss vor dem Jobcenter
ausgerollt wurde. Erwerbslos, aber nicht wehrlos.“ Bericht der Kölner Erwerbsloseninitiative KEAs vom Juli 2019
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