„Wir
setzen uns in eine Zeitmaschine. Surren Sie mit, hinein in die Utopie!
Die Krise des Autokartells ist unsere Chance. Wir müssen in Deutschland
anfangen – von hier fand das Auto, diese zerstörerische Kreatur der
Moderne, seinen Weg in die Welt. 100 Millionen Menschen starben seit
seiner Erfindung durch Unfall oder Kfz-bedingte Umweltverschmutzung,
jährlich sind es drei Millionen, Tendenz steigend. Dies gilt es zu
bekämpfen. Wir haben eine Welt zu gewinnen, wenn wir uns von den Ketten
des Autowahns befreien. Folgen Sie mir in eine Welt radikaler
Entschleunigung, mit kurzen Wegen für alle. Das erfordert massive
Geschwindigkeitsbegrenzungen auf allen Straßen, die Aufhebung der
Vorfahrt des Kfz, Downsizing, autobefreite Städte, massiven Ausbau des
Umweltverbunds von Bahn, ÖPNV, Rad und Fuß sowie basisdemokratische
Bremsung des Kapitals durch Bekämpfung von Bodenspekulation und
Mietwucher, außerdem die Vergesellschaftung und Zerschlagung der
Autokonzerne. (…) Die Städte kommen weltweit zu neuer Blüte, das Leben
findet wieder auf der Straße, auf Plätzen und in Cafés statt. Kinder
sind von der Käfighaltung befreit und können herumstreunen. Es gibt
keine fußgängerverlassenen Dörfer und Kleinstädte mehr. Alles ist ohne
Dreck, Motorenlärm und Todesgefahr. Kleine Geschäfte sind überall
lebensfähig, Schulen fußläufig und gefahrlos erreichbar. Mensch und Tier
werden nicht mehr überfahren, die Natur atmet auf. Die Klimakatastrophe
und künftige Kriege werden unwahrscheinlicher. Manchem wird diese
Aussicht unrealistisch erscheinen, anderen wird sie Angst einjagen, aber
sie kann uns nur von der Angst befreien, verletzt, krank oder getötet
zu werden. Also: Steigen Sie ein! Springen Sie auf! Gehen Sie voran!“ Beitrag von Klaus Gietinger vom 22. Juli 2019 aus der Freitag Ausgabe 27/2019 Sonntag, 28. Juli 2019
Das Auto muss weg – Der Pkw ist die Geißel der Menschheit. Lasst uns Straßen rückbauen, die Bahn stärken und Autokonzerne zerschlagen!
„Wir
setzen uns in eine Zeitmaschine. Surren Sie mit, hinein in die Utopie!
Die Krise des Autokartells ist unsere Chance. Wir müssen in Deutschland
anfangen – von hier fand das Auto, diese zerstörerische Kreatur der
Moderne, seinen Weg in die Welt. 100 Millionen Menschen starben seit
seiner Erfindung durch Unfall oder Kfz-bedingte Umweltverschmutzung,
jährlich sind es drei Millionen, Tendenz steigend. Dies gilt es zu
bekämpfen. Wir haben eine Welt zu gewinnen, wenn wir uns von den Ketten
des Autowahns befreien. Folgen Sie mir in eine Welt radikaler
Entschleunigung, mit kurzen Wegen für alle. Das erfordert massive
Geschwindigkeitsbegrenzungen auf allen Straßen, die Aufhebung der
Vorfahrt des Kfz, Downsizing, autobefreite Städte, massiven Ausbau des
Umweltverbunds von Bahn, ÖPNV, Rad und Fuß sowie basisdemokratische
Bremsung des Kapitals durch Bekämpfung von Bodenspekulation und
Mietwucher, außerdem die Vergesellschaftung und Zerschlagung der
Autokonzerne. (…) Die Städte kommen weltweit zu neuer Blüte, das Leben
findet wieder auf der Straße, auf Plätzen und in Cafés statt. Kinder
sind von der Käfighaltung befreit und können herumstreunen. Es gibt
keine fußgängerverlassenen Dörfer und Kleinstädte mehr. Alles ist ohne
Dreck, Motorenlärm und Todesgefahr. Kleine Geschäfte sind überall
lebensfähig, Schulen fußläufig und gefahrlos erreichbar. Mensch und Tier
werden nicht mehr überfahren, die Natur atmet auf. Die Klimakatastrophe
und künftige Kriege werden unwahrscheinlicher. Manchem wird diese
Aussicht unrealistisch erscheinen, anderen wird sie Angst einjagen, aber
sie kann uns nur von der Angst befreien, verletzt, krank oder getötet
zu werden. Also: Steigen Sie ein! Springen Sie auf! Gehen Sie voran!“ Beitrag von Klaus Gietinger vom 22. Juli 2019 aus der Freitag Ausgabe 27/2019
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