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Die
Klimakrise verschärft sich mit enormer Geschwindigkeit: Aber die
Auto-Konzerne rasen weiter mit Vollgas Richtung Heißzeit. Das Überleben
der Menschheit wird durch den Klimakollaps in Frage gestellt. Doch die
Auto-Industrie will weiterhin fette Spritschlucker verscheuern. Sie
macht weiter, als gäbe es kein Morgen: Unterstützt von der
Bundesregierung stellt sie im September auf der Internationalen
Automobil-Ausstellung (IAA) ihr klima- und umwelt-zerstörerisches
Verkehrssystem von Gestern aus. Auf der IAA in Frankfurt werden das
deutsche Autoverkaufsministerium und die Spitzen von VW, Daimler, BMW
& Co. sich und ihre zerstörerischen Blechkisten feiern. Kein Wunder:
Die Auto-Industrie gehört zu den mächtigsten Fraktionen der deutschen
Wirtschaft und bildet das Fundament des deutschen Export-Modells – mit
seinen verheerenden ökonomischen, sozialen und ökologischen Folgen
weltweit. Diese Show wollen wir als das entlarven, was sie wirklich ist:
Profitgier auf dem Rücken der Ärmsten und zukünftiger Generationen. Es
ist höchste Zeit, dem Automobilismus Sand ins Getriebe zu streuen! (…)
Wir wollen die Wende – jetzt! Es reicht nicht mehr, selbst Fahrrad und
Bahn zu fahren. Wenn Regierung und Konzerne blockieren, müssen wir uns
selbst dem Verkehrswahnsinn in den Weg stellen. (…) Bis hierhin und
nicht weiter! Während der Aktionstage vom 12.-15 September 2019 wollen
wir mit einer öffentlich angekündigten Aktion zivilen Ungehorsams die
IAA blockieren: Wir setzen uns vor die Eingänge und blockieren die
Klima- und Umweltzerstörer da, wo sie uns als Statussymbole präsentiert
werden sollen. (…) Nicht legal, aber legitim. Unsere geplante Aktion ist
ein Regelübertritt – doch hiermit kündigen wir ihn offen an. Wir
stellen uns damit in die Tradition der sozialen Bewegungen, die für den
Atom- und Kohleausstieg oder gegen Gentechnik kämpfen…”
Der Aufruf auf der Aktionsseite vom Bündnis „Sand im Getriebe“ 
, dem auch LabourNet Germany angehört – siehe auch
Infos zur IAA-Demo am 14.9. 
und weitere Termine am Protestwochenende. Neu dazu:
- Bündnis „Sand im Getriebe“ kündigt Aktion zivilen
Ungehorsams während der IAA in Frankfurt an +++ „Wir bringen die
Verkehrsrevolution selbst auf die Straße!“
“Das klimaaktivistische Bündnis „Sand im Getriebe“ kündigt für den
15. September eine Blockade der Internationalen Automobil-Ausstellung
(IAA) in Frankfurt an. Mit der Aktion zivilen Ungehorsams fordern die
Aktivistinnen und Aktivisten die sofortige Wende für den
klimafreundlichen Verkehr ein. (…) Die Internationale
Automobil-Ausstellung (IAA) findet vom 12. bis 22. September 2019 in
Frankfurt/ Main statt. Während sich auf dem Messegelände die großen
Autokonzerne präsentieren, kündigt „Sand im Getriebe“ kreative Blockaden
vor den Eingängen an. Dafür hat sich das Bündnis auf einen
Aktionskonsens festgelegt: Die Aktivistinnen und Aktivisten wollen
friedlich, entschlossen und bunt gegen das Auto als zentrales
Verkehrsmittel protestieren. „Wir fordern autofreie Städte, mehr Raum
für Fußgänger und Radfahrerinnen und flächendeckenden kostenlosen
Nahverkehr. Die Politik schläft, obwohl unsere Zeit immer knapper wird.
Daher werden wir am 15. September unseren Protest dort äußern, wo es ihr
wirklich weh tut!“, so Tina Velo. Bereits am Vortag der Blockade wird
es eine Fahrrad-Sternfahrt und Demo mit tausenden Teilnehmenden geben.
Die Aktion ist damit Teil eines bunten Protestwochenendes für
klimafreundlichen Verkehr vom 13. bis 15. September 2019.” Pressemitteilung vom 22. Juli 2019 auf der Aktionsseite
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