McKee war am Donnerstagabend am Rande von schweren Ausschreitungen im nordirischen Derry erschossen worden. Die Journalistin wurde nach Polizeiangaben getroffen, als ein Mann auf Polizisten schoss. Die Behörden gingen früh davon aus, dass die »Neue IRA« für die Tat verantwortlich ist. Die Gruppe setzt sich für einen Zusammenschluss Nordirlands mit Irland ein.
Der gewaltsame Tod der 29-Jährigen weckte Erinnerungen an die düstersten Zeiten des Nordirland-Konflikts, bei dem rund 3500 Menschen getötet wurden. In der britischen Provinz hatten sich jahrzehntelang irisch-katholische Nationalisten und protestantische Loyalisten bekämpft.
Die Stadt Derry, von den Protestanten Londonderry genannt, war 1972 Schauplatz des »Bloody Sunday«. Damals schossen britische Soldaten auf unbewaffnete Teilnehmer einer nicht genehmigten Demonstration. 14 Menschen wurden getötet. AFP/nd
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