Donnerstag, 2. März 2017

Untersuchung der Vereinten Nationen: Rassismus gegen Schwarze in Deutschland



"Eine Expertengruppe der UN hat die Situation von Menschen 
afrikanischer Abstammung in Deutschland untersucht. Das Urteil fällt 
vernichtend aus. Menschen afrikanischer Abstammung werden in 
Deutschland massiv diskriminiert – auch von staatlichen Stellen. Das 
ist das vernichtende Urteil einer Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen 
(UN). Das dreiköpfige Expertengremium zeigte sich „zutiefst 
beunruhigt“ über die Situation von Menschen afrikanischer Abstammung 
in Deutschland. „Sie sind Opfer rassistischer Diskriminierung durch 
Klassenkameraden, Lehrer, Arbeitskollegen und erleben strukturelle 
Diskriminierung durch die Regierung und Strafverfolgungsbehörden“, 
sagte der Sprecher der Gruppe, Ricardo Sunga III, am Montag in Berlin. 
Er kritisierte, dass diese besonders gefährdete Bevölkerungsgruppe 
nicht als solche anerkannt werde. (…) Deutliche Worte fand Sunga vor 
allem für die Arbeit der deutschen Polizei. „Racial Profiling“, also 
die Kategorisierung von Personen nach ihrer ethnischen Zugehörigkeit, 
sei in Deutschland „endemisch“, sagte er. Vor allem Männer und Jungen 
schwarzer Hautfarbe sähen sich tagtäglich mit Polizeikontrollen 
konfrontiert und müssten damit rechnen, verhaftet zu werden..." 
Artikel von Ulrike Scheffer vom 27.2.2017 beim Tagesspiegel online
http://www.tagesspiegel.de/politik/untersuchung-der-vereinten-nationen-rassismus-gegen-schwarze-in-deutschland/19449198.html

Siehe weitere Informationen
http://www.labournet.de/?p=112673

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