Donnerstag, 2. März 2017

[Effi29] Nach Haus-Räumung in Bern: Militanter Widerstand



„Die Gewalt beginnt nicht bei einem geworfenen Stein, oder beim 
drücken auf den Laserpointer. Die Gewalt beginnt z.B. dort, wo ein 
Gesetz sagt, dass der Leerstand eines Hauses schützenswerter ist als 
das Haus Menschen zur Verfügung zu stellen, die es nutzen könnten. Das 
Gesetz ist also weder logisch noch sinnvoll, den einzigen Nutzen den 
es bringt dient der*m Eigentümer*in. Mit dem Recht auf Eigentum 
garantiert der Staat seiner herrschenden Klasse, dass sie nie 
gefährdet werden. Denn wenn wir nicht im Kapitalismus leben würden, 
würde ein Haus von denen bewohnt, die es gebaut haben oder die dort 
wohnen wollen. Keinem Menschen im Kreis 7 in Zürich würde es in den 
Sinn kommen zu sagen, das Haus in der Lorraine in Bern gehört mir! 
Kein Mensch würde ein Haus bauen in dem er*sie nie leben wird. Kein 
Haus würde ungenutzt herumstehen und verlottern“ – aus dem Beitrag 
„Einige Worte zur Gewalt“  am 26. Februar 2017 bei der RJG – eine 
Antwort auf prinzipieller Ebene gegen die massive Hetzkampagne in den 
bürgerlichen Medien nach den Protesten gegen die Räumung, mit dem 
allgemeinen Tenor, wie gefährlich es heute zutage für Polizisten sei, 
ihr wenig segensreiches Wirken
http://revolutionär.ch/?p=2958

Siehe dazu auch einen aktuellen Twitterkanal – inklusive Reaktionen 
von „auf Recht und Ordnung“ orientierter BürgerInnen - und Hintergründe
http://www.labournet.de/?p=112595

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