Sonntag, 22. Januar 2017
Mehr Soldaten nach Afghanistan – aber trotzdem dorthin abschieben?
Die nächste Sammelabschiebung von 50 afghanischen Flüchtlingen aus
Deutschland ist für den 24. Januar geplant - siehe dazu:
a) Keine Abschiebung nach Griechenland!
"Die Europäische Kommission hat am 8.12. vorgeschlagen, dass ab
15.3.2017 die Menschen, die es geschafft haben, sich von den
griechischen Flüchtlingscamps nach anderen europäischen Ländern
durchzuschlagen, wieder zurückgeschickt werden können. Die
Bundesregierung will schon bald wieder Asylbewerber nach Griechenland
abschieben. Im Dezember 2016 haben sich Flüchtlingsinitiativen gegen
diesen Vorschlag der Europäischen Kommission positioniert; sie fordern
von der Bundesregierung, dass sie das im September 2015 versprochene
Relocation-Programm für 27.500 Geflüchtete (aus Griechenland und
Italien) endlich zügig umsetzt… „Keine Abschiebung nach Griechenland"
wird in Hamburg unterstützt von: AK Frieden, ver.di Hamburg - AK
AntiRassismus, ver.di Hamburg - Attac Hamburg - Flüchtlingsrat Hamburg
- Griechenland-Solidarität-Hamburg - LAG LISA (Die Linke) - Nuit
Debout Hamburg - Ottenser Gespräche zu Flucht und Migration - VVNBdA
Hamburg Nord (23.12.2016)…" Pressemitteilung der
Griechenland-Solidaritätsgruppe Hamburg, 18.1.2017 (per Email)
b) Afghanen in Hamburg: Diakonie und Caritas fordern Abschiebestopp
"… Vor einer Woche wurden erneut mehrere Sprengstoffanschläge mit
zahlreichen Toten aus Afghanistan gemeldet. Trotzdem hält die
Bundesregierung an Abschiebungen in die Region fest. Kritik an dem
Vorgehen formulieren jetzt die Hamburger Diakonie und Caritas, die
sich für einen Hamburger Abschiebestopp stark machen. Solch eine
Regelung existierte in Hamburg seit 2008. (...)m Dezember beteiligte
sich Hamburg an einer bundesweiten Sammel-Abschiebung von Afghanen. In
letzter Sekunde wurde vor Gericht die Abschiebung eines Afghanen
gestoppt, der seit mehr als 20 Jahren in Deutschland lebte. Andere
Bundesländer wie Thüringen, Schleswig-Holstein oder auch Niedersachsen
hatte sich an der Aktion nicht beteiligt. Inzwischen erwägt
Schleswig-Holstein Innenminister Stefan Studt (SPD) einen
weitreichenderen Abschiebestopp. (...) Für die Hamburger Innenbehörde
steht ein Abschiebestopp allerdings nicht zur Debatte..."
Artikel von Jonas Füllner vom 17. Januar 2017 bei Hinz&Kunzt
https://www.hinzundkunzt.de/kirchen-fordern-abschiebestopp/
Und weitere Initiativen gegen die erneute Abschiebewelle samt Petition
im Dossier
http://www.labournet.de/?p=89594
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen