„… Der
„Begleitschutz“ war zuerst einmal Geschäftsmodell: Dennis Mocha, ein
Musik-DJ der sich 2018 als Sprecher der „Begleitschützer“ inszenierte,
gründete einen gleichnamigen Verein und betrieb zeitweise ein „Büro“ am
Kölner Hansaring. Auf seiner Website bietet er „sicheren Transport“ für
vermeintlich „hilflose Bürger“ durch „motivierte Helfer“ an. Für einen
Monatsbeitrag von fünf bis 20 Euro können die Dienste des Vereins in
Anspruch genommen werden. Die Polizei warnte vor der rechten Gruppierung
– mehrere der Mitglieder seien vorbestraft. Auch die Kölner „Mobile
Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus“ ordnet sie „der Hooligan- und
Türsteherszene“ zu „mit vereinzelten Kontakten zu offen rechtsradikalen
Gruppierungen“. Ein Blick auf die Akteure des „Begleitschutzes“
bestätigt diese Aussage. Neben Mocha tritt der YouTuber Carsten Jahn
als Sprachrohr auf. In stundenlangen, tausendfach abgerufenen Videos
verbreitet der ehemalige NPDler (2006–2011) aus Radevormwald rechte
Verschwörungstheorien. Einen früheren „Piraten“-Politiker und
Dokumentaristen der extremen Rechten bezeichnet er als „Nutte(n) des
globalisierten Systems“, der „für den Staat“ arbeite. In einem Video
hetzt Jahn gegen „die da oben“ und das „Geldsystem“, schwadroniert vom
„sogenannten Grundgesetz“, von Zionisten, Rothschild und den
„Systemlingen“. Politisch stellt er sich als Mitglied der extrem rechten
Minipartei „Haus Deutschland“ vor…“ – aus dem Beitrag
„Hooligans, Türsteher und organisierte Neonazis bringen Sie nach Hause“
von Julianna Michalska am 02. August 2019 bei den Belltower News Montag, 5. August 2019
Nazi-Geschäftsmodell Schlägerbanden als „Begleitschützer“
„… Der
„Begleitschutz“ war zuerst einmal Geschäftsmodell: Dennis Mocha, ein
Musik-DJ der sich 2018 als Sprecher der „Begleitschützer“ inszenierte,
gründete einen gleichnamigen Verein und betrieb zeitweise ein „Büro“ am
Kölner Hansaring. Auf seiner Website bietet er „sicheren Transport“ für
vermeintlich „hilflose Bürger“ durch „motivierte Helfer“ an. Für einen
Monatsbeitrag von fünf bis 20 Euro können die Dienste des Vereins in
Anspruch genommen werden. Die Polizei warnte vor der rechten Gruppierung
– mehrere der Mitglieder seien vorbestraft. Auch die Kölner „Mobile
Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus“ ordnet sie „der Hooligan- und
Türsteherszene“ zu „mit vereinzelten Kontakten zu offen rechtsradikalen
Gruppierungen“. Ein Blick auf die Akteure des „Begleitschutzes“
bestätigt diese Aussage. Neben Mocha tritt der YouTuber Carsten Jahn
als Sprachrohr auf. In stundenlangen, tausendfach abgerufenen Videos
verbreitet der ehemalige NPDler (2006–2011) aus Radevormwald rechte
Verschwörungstheorien. Einen früheren „Piraten“-Politiker und
Dokumentaristen der extremen Rechten bezeichnet er als „Nutte(n) des
globalisierten Systems“, der „für den Staat“ arbeite. In einem Video
hetzt Jahn gegen „die da oben“ und das „Geldsystem“, schwadroniert vom
„sogenannten Grundgesetz“, von Zionisten, Rothschild und den
„Systemlingen“. Politisch stellt er sich als Mitglied der extrem rechten
Minipartei „Haus Deutschland“ vor…“ – aus dem Beitrag
„Hooligans, Türsteher und organisierte Neonazis bringen Sie nach Hause“
von Julianna Michalska am 02. August 2019 bei den Belltower News
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