Antikriegstag am 1. September 2019: Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus! Für Frieden und Abrüstung!

“
Am
Antikriegstag gedenken Gewerkschaften und Friedensbewegung den mehr als
80 Millionen Opfern der beiden Weltkriege. Die historische Lehre aus
zwei Weltkriegen heißt „Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!“.
Insbesondere die Forderung nach Abrüstung wird zentral sein bei den
vielen Veranstaltungen. Denn auch unsere neue Verteidigungsministerin
Kramp-Karrenbauer plant die NATO-Zielvorgabe zu erfüllen und 2% des
Bruttoinlandproduktes für den Verteidigungshaushalt auszugeben. Dies
würden umgerechnet rund 85 Milliarden Euro für Militär und Rüstung
bedeuten. Wahnsinn! Dieses Geld sollte besser in Klimaschutz,
Rentenaufstockung oder bessere Bildung investiert werden.” Siehe
alle Infos, Termine und Aufrufe zum Antikriegstag am 1. September 2019 beim Netzwerk Friedenskooperative 
sowie den DGB-Aufruf:
- Aufruf des DGB zum Antikriegstag 2019: Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus! Für Frieden und Abrüstung!
“… “Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!” Das ist die Antwort
der Gewerkschaften auf das unermessliche Leid, das Nazi-Deutschland über
die Welt gebracht hat als es am 1. September 1939 Polen überfiel und
damit die Katastrophe des Zweiten Weltkriegs auslöste. Achtzig Jahre
nach Beginn des grauenhaften Vernichtungskriegs der Nazis haben wir
allen Anlass, am Antikriegstag daran zu erinnern, wohin das
Wiedererstarken von blindwütigem Nationalismus und Militarismus, von
Menschenfeindlichkeit und Rassismus führen kann. Demokratie, Frieden und
Freiheit sind keine Selbstverständlichkeit, sondern müssen entschlossen
verteidigt werden. Das weiß niemand besser als wir Gewerkschaften.
Deshalb waren wir von Anfang an zentraler Teil der Friedensbewegung und
haben zu ihren Erfolgen beigetragen. Wir wissen aber auch: Unser Kampf
gegen Faschismus, nationalistische Kriegstreiberei und besinnungsloses
Wettrüsten ist längst nicht vorbei. Im Gegenteil: Wir leben heute in
einer Welt, in der unser gewerkschaftlicher Einsatz für eine starke
Friedensbewegung besonders gefordert ist. Die aktuelle Weltlage ist
geprägt durch Unsicherheit und Instabilität. Wir werden nicht nur Zeuge,
wie ein neuer Aufrüstungswahn um sich greift, sondern sehen uns mit
einer neuen nuklearen Bedrohung konfrontiert. In einer Zeit, in der alle
Atommächte dabei sind, ihre Nuklearwaffen zu modernisieren, steigen die
USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran aus und kündigen das
Abkommen über nukleare Mittelstreckensysteme mit Russland. Auch die
Bundesregierung ist in der Verantwortung, diesem Irrsinn Einhalt zu
gebieten. Sie muss endlich den UN-Vertrag über das Verbot von Atomwaffen
unterzeichnen, dem bereits rund 130 Staaten zugestimmt haben. (…)
„Abrüsten statt Aufrüsten“. Deren Aufruf gegen das Zwei-Prozent-Ziel der
NATO haben inzwischen mehr als 150.000 Unterstützerinnen und
Unterstützer unterzeichnet. Wir rufen öffentlich dazu auf, den Aufruf
mitzuunterschreiben und sich an den zahlreichen Aktionen der Initiative
zu beteiligen (https://abruesten.jetzt
).” DGB-Aufruf vom 30. Juli 2019
(auch als PDF verfügbar)
Siehe auch:
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen