Montag, 5. August 2019

Der nahezu tägliche Zusammenbruch von Lügen-Konstruktionen geht weiter: Was beim Tod eines Mannes in Essen geschah – war Polizeigewalt



Stoppt PolizeigewaltAm 18.06.2019 gab es einen Polizeieinsatz in Essen Altendorf. Bei den der aus Algerien stammende Adel B. von der Polizei erschossen wurde. Adel B. rief am frühen Morgen die Polizei an und drohte sich umzubringen. Als die Polizei nach Essen Altendorf ausrückte, befand sich Adel B. auf der Altendorferstraße auf Höhe des Waschsalons. Dort wurde er von der Polizei umstellt. Es kam zu einen Wortgefecht zwischen Adel B. und der Polizei. Adel telefonierte währenddessen die ganze Zeit über mit seiner Lebensgefährtin. Zwischenzeitlich warf Adel B. sein Messer auf den Boden und sprach weiter mit der Polizei. Nach einer gewissen Zeit teilte Adel der Polizei mit das er keine Suizidabsicht mehr hat und trat den Heimweg an. Die Polizei verfolgte ihn bis zu seiner Wohnung. Er klingelte bei seiner Wohnung. Die Schwester der Lebensgefährtin machte ihm die Tür auf und er ging hinein. Die Polizei versuchte die Haustür mit Gewalt zu öffnen. Dabei traten zwei Polizisten gegen die geschlossene Tür, während ein dritter Polizist innerhalb von Sekunden dazu kam und zwischen den beiden Polizisten durch die Tür schoss. Adel B. wurde durch die Pistolenkugel des Polizisten im Brustbereich getroffen und fiel zu Boden. Die Polizei versuchte Adel B. zu reanimieren, ohne dabei seine offene Verwundung zu schließen. Auch die Hilfe eines Anwohners, der als Rettungssanitäter arbeitet wurde seitens der Polizei abgelehnt. Als der Notarzt eintraf konnte dieser nur den Tod von Adel B. feststellen. Adel B. verstarb am Ort des Geschehens. Sein Wortgefecht, wie auch die Erschießung durch die geschlossene Haustür, wurden von Anwohnern in Videos festgehalten…“ – aus der Pressemitteilung „Die Polizei erschießt Adel B.“ der Initiative Gerechtigkeit für Adel am 30. Juli 2019 bei You Tube externer Link – auch als Erläuterung zum Video, das die Vorgänge zeigt, in scharfem Gegensatz zu den bisherigen Behauptungen der Polizei. Siehe dazu auch eine Meldung der Lokalpresse:
  • „Video zeigt: Tödlicher Polizeischuss fiel nicht in Notwehr“ von Wolfgang Kintscher am 30. Juli 2019 in der WAZ online externer Link (Abonnement) meldet: „… Als ein Polizist Mitte Juni in Altendorf einen 32-jährigen Mann erschoss, klang dies nach Notwehr. Doch ein Handyvideo liefert ein anderes Bild.  Es ging nicht anders. So lautete der erste Reflex der Polizei, als einer ihrer Beamten vor sechs Wochen in Altendorf einen 32-jährigen Mann erschoss. Das Opfer, ein Deutscher mit algerischen Wurzeln, hatte zuvor mit Suizid gedroht – und sei auf der Türschwelle seines Wohnhauses an der Drügeshofstraße plötzlich mit dem Messer in der Hand auf Beamte zugegangen. Da habe dann einer der Polizisten diesen einen tödlichen Schuss abgegeben. Jetzt aber taucht ein Handy-Video auf, das belegt: Es war alles ganz anders...“

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