“Die
rassistische Äußerung von Clemens Tönnies hat große Aufmerksamkeit
ausgelöst: „Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie
hören auf, wenn’s dunkel ist, Kinder zu produzieren.“ Dafür bekam er
Beifall auf dem Handwerkertag in Paderborn. (…) Clemens Tönnies ist nun
nicht nur seit 2001 Aufsichtsratsvorsitzender von Schalke 04 sondern
auch Inhaber von Europas größtem Fleischkonzern. Die beleidigende und
rassistische Äußerung gegen AfrikanerInnen von Tönnies – die immerhin
keinem schadet sondern nur etwas über sein Niveau aussagt – steht bei
uns aber nicht im Mittelpunkt sondern der materielle Schaden, den er als
Besitzer seines Fleischkonzerns bei Menschen anrichtet. Er beschäftigt
zigtausende WerksvertragsarbeiterInnen mittels Subunternehmern, die
unter entwürdigenden Zuständen leben und arbeiten. (…) Wir vom Jour Fixe
Gewerkschaftslinke Hamburg beteiligen uns deshalb beim „Stützkreis“ in
Kellinghusen, einer Initiative, die sich für bessere Arbeits- und
Wohnbedingungen der WerksvertragsarbeiterInnen bei Tönnies einsetzt und
gegen das Werksvertragssystem, das solche Zustände erst möglich macht.
Das ist eine Horrorwelt, die wir kennenlernen, wenn wir uns mit den
Arbeits- und Lebensbedingungen der WerksvertragsarbeiterInnen befassen.
In Kellinghusen sind rumänische Werksvertragsarbeiter von Vorarbeitern
zusammengeschlagen worden, ein rumänischer Kollege, George Berca, hatte
einen Unfall, bei dem er sich die Hand verstümmelte. Tönnies dazu:
Selbstverstümmelung! Diese Zuständen sind zwangsläufige Folgen des
Werkvertragssystems und des System Tönnies. Präses Peter Kossen hat für
die überausgebeuteten WerksvertragsarbeiterInnen deshalb den Namen
Wegwerfmenschen gefunden. Zu Recht. (…) Wir alle, zusammen mit
GewerkschafterInnen, Tierschutz- und Tierrechtsgruppen, kämpfen gegen
das System Tönnies und für die Abschaffung von Werkverträgen.” Erklärung vom 5.8.2019 von und bei Jour Fixe Gewerkschaftslinke Hamburg Montag, 5. August 2019
Clemens Tönnies ist nicht nur ein Rassist sondern das System Tönnies ist Menschenschinderei!
“Die
rassistische Äußerung von Clemens Tönnies hat große Aufmerksamkeit
ausgelöst: „Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie
hören auf, wenn’s dunkel ist, Kinder zu produzieren.“ Dafür bekam er
Beifall auf dem Handwerkertag in Paderborn. (…) Clemens Tönnies ist nun
nicht nur seit 2001 Aufsichtsratsvorsitzender von Schalke 04 sondern
auch Inhaber von Europas größtem Fleischkonzern. Die beleidigende und
rassistische Äußerung gegen AfrikanerInnen von Tönnies – die immerhin
keinem schadet sondern nur etwas über sein Niveau aussagt – steht bei
uns aber nicht im Mittelpunkt sondern der materielle Schaden, den er als
Besitzer seines Fleischkonzerns bei Menschen anrichtet. Er beschäftigt
zigtausende WerksvertragsarbeiterInnen mittels Subunternehmern, die
unter entwürdigenden Zuständen leben und arbeiten. (…) Wir vom Jour Fixe
Gewerkschaftslinke Hamburg beteiligen uns deshalb beim „Stützkreis“ in
Kellinghusen, einer Initiative, die sich für bessere Arbeits- und
Wohnbedingungen der WerksvertragsarbeiterInnen bei Tönnies einsetzt und
gegen das Werksvertragssystem, das solche Zustände erst möglich macht.
Das ist eine Horrorwelt, die wir kennenlernen, wenn wir uns mit den
Arbeits- und Lebensbedingungen der WerksvertragsarbeiterInnen befassen.
In Kellinghusen sind rumänische Werksvertragsarbeiter von Vorarbeitern
zusammengeschlagen worden, ein rumänischer Kollege, George Berca, hatte
einen Unfall, bei dem er sich die Hand verstümmelte. Tönnies dazu:
Selbstverstümmelung! Diese Zuständen sind zwangsläufige Folgen des
Werkvertragssystems und des System Tönnies. Präses Peter Kossen hat für
die überausgebeuteten WerksvertragsarbeiterInnen deshalb den Namen
Wegwerfmenschen gefunden. Zu Recht. (…) Wir alle, zusammen mit
GewerkschafterInnen, Tierschutz- und Tierrechtsgruppen, kämpfen gegen
das System Tönnies und für die Abschaffung von Werkverträgen.” Erklärung vom 5.8.2019 von und bei Jour Fixe Gewerkschaftslinke Hamburg
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