“… Wer
8 Milliarden auf Kosten der Belegschaft einsparen muss um die
Großaktionäre bei der Stange zu halten, für den ist die Einstellung der
Nachtschicht in der Bremer Mercedes – Halle 93 nur ein weiterer
Probelauf für kommende Angriffe. Die Poolschicht konnte bereits ohne
viel Aufsehen abbestellt werden. Und so soll es nun mit der Nachtschicht
auch klappen. Und jede solche Maßnahme wird die Zulieferbetriebe in der
Hansalinie und im GVZ direkt und 1:1 treffen. Just In Time und Just In
Sequence bedeutet eben – im Sinne des Wortes – ausgeliefert zu sein.
Aber es beweist auch, dass uns außer dem Firmenlogo am Hemd und der
Gehaltsabrechnung nichts trennt. Die Arbeit ist dieselbe, oft sogar am
selben Auto. Ob wir nun fest bei Mercedes oder vom Zuhälter an Lorel
verliehen sind, trifft uns dieselbe rohe Gewalt der Milliardäre auf
ihrer Jagd nach Profit. Und so wie hier in Bremen, so läuft es auch in
Ingolstadt, in München, in Wolfsburg, in Stuttgart, in Zuffenhausen,
Köln oder Rüsselsheim. Bei Lear in Bremen ist die Nachtschicht schon
aufgelöst, die Arbeitszeiten in Früh und Spätschicht erhöht. In allen
Werken der Hersteller und der Zulieferer werden in Salamitaktik zuerst
die Nachtschichten gestrichen und die ersten Kollegen landen auf der
Straße. (…) Es braucht unseren Zusammenschluss über die
Betriebe hinweg, in einer revolutionären Front, die als erstes den
Streik gegen Entlassungen führt. Und die eine Antwort hat, wie die
kommenden Massenentlassungen in der Automobilindustrie verkleinert und
verzögert werden können durch den Streik „Für 6 Stunden, 5 Tage, bei
vollen Lohnausgleich, für alle!“…” Flugblatt vom August 2019 Montag, 5. August 2019
[Funke vom August 2019] Wann, wenn nicht jetzt? Wer, wenn nicht wir?
“… Wer
8 Milliarden auf Kosten der Belegschaft einsparen muss um die
Großaktionäre bei der Stange zu halten, für den ist die Einstellung der
Nachtschicht in der Bremer Mercedes – Halle 93 nur ein weiterer
Probelauf für kommende Angriffe. Die Poolschicht konnte bereits ohne
viel Aufsehen abbestellt werden. Und so soll es nun mit der Nachtschicht
auch klappen. Und jede solche Maßnahme wird die Zulieferbetriebe in der
Hansalinie und im GVZ direkt und 1:1 treffen. Just In Time und Just In
Sequence bedeutet eben – im Sinne des Wortes – ausgeliefert zu sein.
Aber es beweist auch, dass uns außer dem Firmenlogo am Hemd und der
Gehaltsabrechnung nichts trennt. Die Arbeit ist dieselbe, oft sogar am
selben Auto. Ob wir nun fest bei Mercedes oder vom Zuhälter an Lorel
verliehen sind, trifft uns dieselbe rohe Gewalt der Milliardäre auf
ihrer Jagd nach Profit. Und so wie hier in Bremen, so läuft es auch in
Ingolstadt, in München, in Wolfsburg, in Stuttgart, in Zuffenhausen,
Köln oder Rüsselsheim. Bei Lear in Bremen ist die Nachtschicht schon
aufgelöst, die Arbeitszeiten in Früh und Spätschicht erhöht. In allen
Werken der Hersteller und der Zulieferer werden in Salamitaktik zuerst
die Nachtschichten gestrichen und die ersten Kollegen landen auf der
Straße. (…) Es braucht unseren Zusammenschluss über die
Betriebe hinweg, in einer revolutionären Front, die als erstes den
Streik gegen Entlassungen führt. Und die eine Antwort hat, wie die
kommenden Massenentlassungen in der Automobilindustrie verkleinert und
verzögert werden können durch den Streik „Für 6 Stunden, 5 Tage, bei
vollen Lohnausgleich, für alle!“…” Flugblatt vom August 2019
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